P.S. Ich liebe Dich

OT: -  126 Minuten -  Liebesfilm
P.S. Ich liebe Dich
Kinostart: 17.01.2008
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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User-Kritiken

9/10
Briefe von Bates
Die Autorin der Romanvorlage wird ja oft in die Nähe der Pilcher gerückt, aber davon hat sich Regisseur LaGravenese bewusst weitgehend distanziert. So ist der Film sehr witzig, oftmals geradezu frech und äußerst emotional. In Sachen Emotionskino kennt er sich ja aus, nachdem er ‘Brücken am Fluss‘ gebaut und den ‘Pferden was geflüstert‘ hat. Hier überzeugt vor allem Hilary Swank als Holly in der Titelrolle. Sie symbolisiert die Emotionen in schmerzhafter, verunsicherter, auch freudig erregter Form. Da darf es dann schon mal etwas melo werden, wenn Holly die Einsamkeit übermannt. Und das gleich beim lustigsten Leichenschmaus der Filmgeschichte, wo Freundin Denise auf Anbaggertour ist: ‘Bist du single? Bist du schwul? Hast du ‘nen Job?‘ Hollys Freundeskreis – vor allem die Mädels (Gina Gershon und Lisa Kudrow) sind Spitze: frech aber gefühlvoll. Die beiden Männer in Hollys Leben: der verstorben Gerry (Gerald Butler) und der neue Ire William (Jeffrey Dean Morgan) bleiben trotz selbstbewussten Ego sympathisch. Und vor allem Letzterer kommt Holly nicht zum Verbrennen nahe – trotz One-Night-Stand. Er setzt nur seine Duftmarken. Nach einem ersten Kuss sagt Holly ‘Das ist, wie wenn ich neue Schuhe anprobiere.‘ Darauf William ‘Wie wär’s, wenn du mal ‘ne Weile barfuß gehst?‘ Und da Gerrys Briefe (siehe Titel!) nicht aus dem Totenreich sein können, klärt uns Hollys Mutter Kathy Bates auf. Sie bringt Qualität ins Spiel durch Details aus ihrem Leben und rückt den Film von der Schmonzette noch weiter weg. Das ‘zufällige‘ Zusammentreffen der vier Hauptfiguren am Ende schließt nicht mit dem finalen Schmatz, sondern mit der Bemerkung ‘Man sieht sich‘. So wird’s erträglich, angenehm und erheiternd. Nett!
8/10
Überraschend
Für jemanden dem dieses Genre eigentlich nicht so zusagt war das ein überraschend schöner Film.
Ich finde nicht das Hilary Swank hier eine Fehlbesetzung darstellt und keinesfalls farblos im Zusammenspiel mit Gerard Butler. Es muss ja nicht immer so ein weichgespültes Häufchen Hilflosigkeit solch Rollen verkörpern.

Vielleicht ist das, was die Bewertung zuvor als Schwächen bezeichnet, eben das was mir an diesem Film gefällt. Ein Liebesfilm in dem das Drama in greifbaren Grenzen gehalten wird und der auf übermäßigen Kitsch verzichtet.
8/10
Gefühlskino mit schwächen
Der Film hat eine sensationelle Buchvorlage und eine Atemberaubende Story. Auch am Cast wurde nicht gespart um dieses Meisterwerk zu verfilmen. Allerdings muß ich dem Kritikpunkt zustimmen das Hilary Swank nicht die optimalste besetzung ist und auch ihre Synchronstimme stört mich sehr.Aber egal der Film ist spitze und hält viel Drama und Gefühl bereit. Leider wurde dieses Gefühl von Drama jedes mal im falschen moment von übertriebenem Humor oder viel Ironie gar schwarzem Humor gedämpft. Und das ist der einzige aber erhebliche Kritikpunkt meinerseits. Es war schwer diese dramatische Geschichte ernstzunehmen und mit der Hauptfigur mitzutrauern wenn jedes mal unangemessene Späße auf kosten der tragischen situation gemacht wurden.
Am ende jedoch wurden alle erwartungen erfüllt..schade das die filmemacher nicht mehr auf gefühl geachtet haben.
Filmering.at
Community
Ø Wertung: 6.5/10 | Kritiken: 3 | Wertungen: 16
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Liste von MR
Erstellt: 04.01.2014