The Place Beyond the Pines (2012)

OT: The Place Beyond the Pines - 140 Minuten - Krimi / Drama
The Place Beyond the Pines (2012)
Kinostart: 14.06.2013
DVD-Start: 07.11.2013 - Blu-ray-Start: 07.11.2013
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User-Kritiken

9/10
Ein Ausnahmefilm im Jahr 2013 !
The Place Beyond the Pines ist ein stilles Epos von einem Film geworden. An den dabei oftmals langsamen aber umso eindringlicheren Inszenierung Stil des Films muss man sich als Zuschauer erst gewöhnen uns vielleicht nicht Jedermann Sache. Es gibt kaum einen Film der derart schön bebildert ist und durch seine Bildsprache den Zuschauer unweigerlich in seinen Bann zieht. Ryan Gosling liefert hier nach "Drive" seine nächste kleine Meisterleistung in Sachen minimalistisch gehaltenes Emotionsschauspiel par Excellence ab und Bradley Cooper war wahrscheinlich nie zuvor in einem Film besser besetzt wie in diesem Mikrokosmos-Drama.

Auch Eva Mendes spielt wirklich stark auf und fügt sich so nahtlos in die Reihe der ausgezeichneten Schauspielleistungen in diesem Film ein. Etwas irreführend war bei dem Film aufgrund des Trailers der Anteil der Actionszenen in dem Film - da der Trailer hier atemlose Spannung versprach. Mit Ausnahme von einer größer angelegten Verfolgungsjagt über einen Friedhof (die dafür umso dynamischer und intensiver inszeniert ist) hält sich der Anteil der Actionszenen in sehr überschaubaren Maßen.

In erster Linie dominieren in diesem Film die Charaktere und vorweg die Vater-Sohn-Beziehungen die hier einen elementaren Bestandteil der Handlungsstränge ausmachen.

Vielleicht verlässt sich der Film aber an der einen oder anderen Stelle etwas zu sehr auf seine "starken Bilder" und vergisst in Anbetracht des Schwelgens in der eigenen Schönheit den Zuschauer mehr Substanz zu geben bzw. die Charaktere noch mehr auszuarbeiten damit man mit Ihnen mehr mitfiebert.
Alles in allem bleibt „The Place Beyond the Pines“ jedoch ein verdammt starkes Stück Film, das zu Recht zu den Ausnahmeerscheinungen im Jahr 2013 gehörte.
8/10
Verspätete Emotionen
Wie ein lebloses Stück Holz fühlt man sich. Dann nämlich wenn man mit so einer emotionalen und trotzdem intelligenten Geschichte wie in The Place Beyond The Pines konfrontiert wird, man es aber irgendwie nicht schafft ein paar Tränen aus den Lidern heraus zu pressen. Alleine um diesen einen Moment im Film zu erleben in dem man es dann doch irgendwie schafft zu heulen, dafür zahlen sich die 140 Minuten Spieldauer definitiv aus.

Der kommt erst spät, bis dahin müssen wir es erst schaffen eine simple aber aufregende Geschichte zu überstehen, dessen zentraler Bestandteil es ist von der Vergangenheit eingeholt zu werden. Es fällt uns nicht sonderlich schwer, denn gezeichnet sind die Charaktere wie ein Picasso, so launisch, scheinbar wild aber dennoch irgendwie ein zusammenhängendes Gefüge darstellend, mit ihnen mitzufühlen fällt dementsprechend leicht. Ein großartiger Film mit überraschenden und einzigartig mutigen Szenen ist The Place Beyond The Pines ohnehin. Nicht zu vergessen die lückenhaften Darstellungen, welche es uns erst wirklich ermöglichen im Film zu versinken, denn der Zuseher hat 2 Aufgaben: Die gezeigten Bilder verarbeiten und die nicht gezeigten zu kreieren.

Probleme hat der Film allerdings damit eine durchgängige Erzählweise zu verwenden, vielleicht ist auch dass der Grund warum sich die ganz großen Emotionen so lange zurückhalten. Er hat ja aber auch wirklich viel zu erzählen, muss er doch nicht nur eine Geschichte aus der mehreren verschiedenen Perspektiven erzählen, sondern uns auch immer wieder beweisen dass diese Perspektiven auch tatsächlich eine einzelne, nicht 4 verschiedene Geschichten darstellen. Dadurch aber ist der Film oft dazu gezwungen die dominierende Gefühlslage abrupt zu verändern, eine 360° Wendung zu machen und dennoch eben etwas in sich selbst aufgehendes zu erzählen – das nämlich ist der wichtigste Aspekt des Filmes.

Derek Cianfrance beweist uns was für ein großartiger Regisseur er sein kann, das Zeug um eine so breit gefächerte Geschichte emotional zu gestalten hat er allerdings noch nicht, dazu benötigt es nicht nur Talent sondern auch Routine, eine Eigenschaft über die Cianfrance derzeit leider nicht verfügt. Trotzdem: So ideenreiche und kreative Regisseure wie ihn gibt es in Hollywood nicht gerade in rauen Mengen. So bereichert hat man sich im Mekka der Filme wohl schon lange nicht gefühlt als wie durch die Entdeckung von Derek Cianfrance, der mit dem nebenbei von ausgezeichneten Schauspielerleistungen dominierten Spielfilm The Place Beyond The Pines ein sehenswertes, erlebenswertes und vor allen Dingen emotionales Werk erschaffen hat.
8/10
Großes Kino
Anspruchsvolles Generationendrama. Episode 3 könnte mehr Länge vertragen, damit sich die Charaktere und deren Beziehungen besser entwickeln können. Alles in Allem aber auf jeden Fall sehenswert.
9/10
Klasse Film
Ich liebe die angesprochene Verfolgungsjagd durch den Friedhof. Tolle Kamerafahrt - so authentisch wars noch nie. Der Film ist sowieso einfach der Hammer!! :)
Filmering.at
Community
Ø Wertung: 8/10 | Kritiken: 4 | Wertungen: 31
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