We Need to Talk About Kevin (2011)

OT: We Need to Talk About Kevin - 110 Minuten - Drama / Thriller
We Need to Talk About Kevin (2011)
Kinostart: 05.10.2012
DVD-Start: 08.11.2012 - Blu-ray-Start: 08.11.2012
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User-Kritiken

9/10
Menschliches Monster
Es ist einer der schlimmsten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. So schlimm, dass ich noch Stunden später sprachlos und starr war. Dabei sehen wir eine wahnsinnig beeindruckende Tilda Swinton als Mutter und die technische Machart des Films ist ganz große Klasse. Regisseurin Lynne Ramsay erzählt vom Heranwachsen eines menschlichen Monsters (Ezra Miller). Genau wie die literarische Vorlage wird fast kein Aspekt ausgelassen, der als Erklärung für diese Fehlentwicklung herhalten kann.
Die Mutter wird als Einzige vom massenmordenden Sohn verschont. Sie hat die Entwicklung ihres Sohnes hautnah miterlebt, sich mit Erziehungsversuchen erfolglos an ihm gerieben. Vater Franklin (John C. Reilly) und Schwester Celia (Ashley Gerasimovich) werden von Kevin gehasst und je nach Nützlichkeit eingesetzt. Das schwankt zwischen gespielter Freundlichkeit und verbissener Ablehnung.
Die bemerkenswerte Schnitttechnik vermeidet eine Chronologie der Ereignisse und vermittelt immer wieder Einblicke in das furchtbare Ende und in Ereignisse, die nach der schrecklichen Bluttat liegen. Das verstärkt die Wirkung ungemein, ja es verstört und martert die Emotionen der Zuschauer, die von einer Fassungslosigkeit in die nächste gestürzt werden. Auch wenn einem das finale Horrorszenario mit Pfeil und Bogen erspart bleibt, ist man zu tiefst in der Seele getroffen. Wobei das Schlimmste dabei ist, dass es keine befriedigende Erklärung für Kevins Verhalten gibt. Drum sollte der Film besser ‘Watching Kevin‘ heißen.
9/10
We Need to Talk About Kevin
Ein der größten Überraschungen des Kinojahres - Ein bitterböser, kreativ erzählter Thriller in Gewand eines Dramas. Unzählige Szenen fahren tief unter die Haut, der dramaturgische Aufbau ist schlicht herausragend und die ambivalenten Fragen und Andeutungen, die der Film dem Publikum süffisant entgegenhält sind atemberaubend. Ganz großes Kino, das sicher niemanden kalt lassen wird. Sollte sich jeder ansehen - allerdings ist fragwürdig ob man sich dieses intensive Erlebnis mehr als einmal gönnen möchte.
9/10
we need to talk about kevin
stimme der Kritik vollkommen zu. Je weniger man am Anfang über den Film weiß, umso besser wirkt die Erzählstruktur des Films auf einen. Ich bin in den Film gegangen ohne mich vorher über die Story informiert und ohne davor den Trailer gesehen zu haben. Somit konnte ich von Anfang an selbst herausfinden was der Hauptfigur zugestoßen ist. Die Bildästhetik und die Andeutungen entwickeln sich erst im eigenen Kopf, sodass sich auch der tatsächliche Horror im Kopf des Zuschauers abspielt. Der Film geht definitiv unter die Haut. Tilda Swinton und Ezra Miller spielen ihre Rollen ansonsten hervorragend. Für mich bisher einer der besten Filme des Kinojahres 2012. Unbedingt ansehen!
Filmering.at
Community
Ø Wertung: 7.8/10 | Kritiken: 3 | Wertungen: 24
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