Männertrip (Get Him to the Greek) (2010)
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Reihenfolge
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Durchaus gelungen
Ja, es gibt einige "Härtefälle" in diesem Film, was die Witzigkeit der humoristischen Einlagen betrifft, aber dieser Film ist auch keine Komödie, sondern eine sehr dunkle Satire auf das Musikbusiness verbunden mit dem Portrait des Ab- und wieder Aufstieges eines Sängers mit echter Starqualität, und im Grunde hat der Film sehr viel Tiefe. Er will nicht witzig sein, sondern "humoristisch" in teils sehr dreist-direkten Anspielungen auf Situationen, die in Wirklichkeit alle vorkommen und hier ins "Lustige" gezogen werden, damit sie genießbar sind. Die Darstellungen der Musik-Biz-Szene (intern), der Medienwelt (backstage) und des Alltagslebens eines Rockstars sind durchaus passabel. Russel Brand ist so intensiv "Aldous Snow", dass man ihm alles abnimmt, was er so als Rockstar tut. Der Film geht oft in dunkle Tiefen der menschenlichen Bedürfnisanstalt genannt "das Innere" und wartet mit recht vielen emotionalen "Aha"-Erlebnissen auf. Jonah Hill gibt einen wunderbaren "Aufpasser", der sich als echter Mensch und Freund erweist, und "Aldous" ist erfrischend einsichtsvoll und nicht so extrem "drüber" wie andere Filmskripts Rockstars darstellen. Sehenswert - aber bitte nur in der englischen Originalfassung. Der deutsche Titel ist wieder einmal irreführend (weil es Filme mit ähnlichen Titeln gibt, die inhaltlich absolut keine Ähnlichkeit mit diesem Inhalt haben) und hat leider kein bisschen von der atmosphärischen Tiefe, die der englische Originaltitel vermittelt.
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