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Reihenfolge
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Martyrs
Für mich der ultimative moderne Horrorfilm: Hier bedeutet das Wort Horror noch genau das wofür es eigentlich einmal gedacht war. Martyrs ist ein konsequenter psychischer Albtraum für den Zuseher - eine radikale Grenzerfahrung, ein ultimativer filmischer Paukenschlag. Der Film wechselt alle 10-15 Minuten radikal die Richtung, bleibt sich aber trotzdem treu und schaff es am Ende eine kohärente und vor allem konsequente Geschichte zu erzählen, die in ihrer perfiden Struktur beispiellos ist. Ein unbeschreibbares Ereignis, das man nicht so schnell vergisst. Nichts für schwache Nerven!
Die Frau in Schwarz
Ein stilvoller, angenehm subtil inszenierter Gruselfilm mit toller Stimmung und guten Darstellern. Der Film erfindet zwar nichts neu und bleibt auch in seiner Geschichte angenehm simpel - aber gerade dieser altmodische Ansatz ist es auch der ihn auszeichnet. Lediglich das Ende hat mich nicht so überzeugt - also damit meine ich vor allem die leicht Entkräftung eines ansonsten sehr konsequenten Endes. Trotzdem: Ich hatte meinen Spaß und es ist schön wieder einmal einen gelungenen Gruselfilm mit toller Atmosphäre zu sehen.
Schauspieler gut aber Film mittelmäßig
...ein Film, der von seinen Akteuren wirklich gut in Szene gesetzt wird, aber leider im Unterhaltungswert sehr begrenzt ist. Lange Weile kommt leider ab und an auf.
unterirdisch
...absolut obszöner und geschmackloser Schund. Geht gar nicht.
Lets drift!
Ich muss zugeben, ich kann mit Justin Lin-Filmen nicht viel anfangen und leider dreht gerade er Terminator 5, aber das ist ein anderes Thema. Zum Film: Dieser ergibt von vorne bis hinten keinen Sinn. Der Pseudotiefgang, die enormen Logikfehler und die schlechten Darsteller machen es auch nicht besser. Zudem ist der Film noch unfreiwillig witzig, naja wenigstens etwas. Die Autorennen-Szenen sind gut gemacht, das war es dann auch schon. Wenigstens sind die anderen Fast-Filme besser geworden.
Langweilig
Langweilig, langweilig, langweilig und nochmal langweilig. Dazu noch oberflächliche Charakter-Darstellungen, Logiklöcher und wildes Herumgemetzel! Stimme der Kritik zu, sehenswert sind nur einige schöne Bilder. Fazit: Schlechter Horrorfilm!
Salt
Die Kritik kann ich absolut nicht nachvollziehen. Klar ist es nicht besonders logisch, dass eine Frau mit dem Körperbau von Angelina Jolie diese Action durchführen kann, aber muss ein Actionfilm immer logisch sein um Spaß zu machen? Der Film bietet gute Action eine spannende, meiner Meinung nach, nicht vorhersehbare Story und eine Angelina Jolie, die bei den Actionszenen cool und sexy wirkt. Habe den Film bereits 3 Mal gesehen und finde ihn immer noch kurzweilig. Freu mich auf Salt 2, falls der Mal kommen sollte...
Monsters
Aus meiner Sicht ein guter Film: Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren stimmt, die Darstellung der Welt hat einen sehr einnehmenden und faszinierenden Charakter und man möchte so gerne mehr über so manche Details erfahren. Aber Monsters gibt sich bewusst kryptisch und schaffe es auch gerade deshalb eine magische Aura zu erzeugen. Einige kleine Längen im Mittelteil stören zwar etwas, können den insgesamt sehr positiven Gesamteindruck aber nur leicht trüben.
The Task
Eigentlich eine recht coole Idee - Die Location, usw. alles wirkt recht vielversprechend, dank merkwürdigen Wendungen und einer seltsamen Inkonsistenz im Aufbau der Erzählung schafft es der Film aber nicht die erhoffte Gruselstimmung zu erzeugen.
The Descendants
Dieser Film macht in seinem Genre, Dramedy, wirklich sehr vieles richtig! Ein hervorragendes Drehbuch, gepaart mit überzeugenden Darstellern und Charakteren, eigentlich mochte ich Clooney davor nicht, einen sehr gut genutzten Schauplatz, Hawaii, wunderschön inszeniert von Payne. Gefehlt hat mir eigentlich nur ein Dramedy-Höhepunkt, welches mich nach einem großen Lacher durch eine daraufhin schlagartig folgende Tragik herunterzieht. Auf jeden Fall ein gelungener und empfehlenswerter Film, der absolut jede Oscarnominierung verdient hat!
Man on a Ledge
Ein durchgehend spannender und kurzweiliger Film. Die Filmidee überzeugt, die Schauspieler auch. Die Charaktere, sowie manche Handlungsstränge, sind Genreklischees, sogar ein B-Movie Charakter, dieser weiß aber zu unterhalten. Ob der Titelheld nun doch in die Tiefe springt, bleibt bis zum Ende abzuwarten. Ein gelungener Thriller.
Die glorreichen Sieben
Sieben wunderbare Vertreter der ‘Best Ager‘, wollen ihren Lebensabend im besagten titelgebenden Anwesen in Indien verbringen. Dazu hat sich John Madden die Creme de la Creme der englischsprachigen Schauspieler eingeladen. Zwei ‘Kalender Girls‘ (Penelope Wilton und Celia Imrie) sind mit von der Partie und es geht flott und mit viel Witz zu Sache. Hier ist Maggie Smith wie immer unschlagbar. Sie kann sich so herrlich vornehm und entsetzt geben. Als sie einem einheimischen Arzt zuschaut, wie er sich die Hände wäscht meint sie ‚Die Farbe geht ja doch nicht ab! ‘ Und was sie nicht aussprechen kann, isst sie ohnehin nicht. Außerdem werden die postkolonialen Marotten der Briten herrlich durch den Kakao gezogen. Natürlich wird Straßencricket gespielt und den Einheimischen erklärt, wie man einen Keks in den Tee taucht. Licht, Düfte und Farben des Landes werden eingefangen aber auch das Klischee von Menschenmassen und Fahrzeugen in den Straßen ‘Es heißt zwar ‘rush hour‘, aber der Verkehr steht doch still! ‘
Und dann bekommt der Film noch eine tiefere, menschliche Dimension. Manche Oldies entwickeln Eigeninitiative. Das ist teils lustig (viagramässig), teils tragisch, wie beim nicht mehr praktizierenden Homo (Tom Wilkinson). Judie Dench bekommt einen Job und einen neuen Freund. Das glückliche Ende zieht sich zwar etwas, denn man hängt an dem Satz ‘Ende gut, alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch nicht zu Ende. ‘
Gelungenes Wohlfühlkino!
Körper als Waffe
Bei der Darstellung des erfolgreichen Hungerstreiks des IRA-Mannes Bobby Sands in den 80er Jahren geht der Film von Steve McQueen (der heißt wirklich so) weit über die Schmerzgrenze hinaus. Er verstärkt die Wirkung durch lange wortlose Einstellungen mit düsteren Bildern in drei sehr unterschiedlichen Teilen:
1. Entwürdigende Maßnahmen durch das Wachpersonal an den IRA Männern: Prügelorgien, echter Spießrutenlauf, Untersuchungen aller Körperöffnungen etc. Gut, dass es kein Geruchskino gibt. Ein Schocker beendet diesen Teil, der insgesamt ohne viele Worte durch äußerst brutale Aktionen beeindruckt.
2. Bei statischer Kamera ein längerer Dialog zwischen Bobby und einem Anstaltspfarrer. Hier hinterfragen beide Seiten geistreich und tiefgründig die Gegenseite und konfrontieren sie mit der eigene Position. Unter anderem ‘Ist Hungerstreik Mord oder Selbstmord?
3. Körperlicher Verfall des Hungernden, Qualen der Abmagerung (Michael Fassbender ist echt klapperdürr). Wortlos wird der langsame Sterbeprozess geschildert. Das ist nicht nur für den Schauspieler mit unheimlichen Schmerzen verbunden.
Man begreift die fanatische Verbohrtheit der Aktivisten und staunt über die Konsequenz ihres Handelns. Der erste und der letzte Teil beeindrucken durch realitätsnahe Brutalität und Grausamkeit des Sterbens, der Mittelteil dient der intellektuellen Aufarbeitung des Themas. Zusammengenommen ergibt das einen starken Film.
extrem langweilig
Einzig die schauspielerische Leistung überzeugt. Ansonsten ist der Film teilweise sehr unlogisch und sehr sehr langweilig. Schade.
The Woman in Black
Nach Enttäuschungen wie Insidious oder Paranormal Activity 2, dachte ich wegen dem eher mittelmäßigen Trailer, dass dieser Film die Grusel-Enttäuschung des Jahres 2012 wird. Es handelt sich jedoch um einen wirklich gelungenen Gruselfilm. Regisseur James Watkins hat es geschafft mich mit klassischen Grusel-Elementen zu fesseln und zu schocken. Der Spannungsbogen geht vor allem in der zweiten Hälfte des Films steil nach oben. Die Frau in Schwarz ist wie ein typischer Gruselfilm aufgebaut, allerdings weicht das Ende ab. Der Film hat mich sogar ein wenig an The Ring erinnert. Empfehlenswert!
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