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Reihenfolge 
 
Film
 
Wertung:
 
6/10

Zu wenig Zeit für Charaktere und Logik

Justin Timberlake und Amanda Seyfried, die zusammen auf der Leinwand ein schönes Paar ergeben, laufen und laufen und laufen. Doch wieso laufen sie? Sie laufen um Leben und Tod, denn ihre verbleibende Zeit ist knapp. Andrew Nicools Filmidee Zeit als Währung zu verwenden ist sehr erfrischend. Zuschauer sollten sich bereits vor dem Kinobesuch mit diesem Schema abfinden, denn gleich zu Beginn wird sehr viel gezahlt, geliehen und genommen und zwar nicht (mit) Geld sondern (mit) Zeit. Für die Ghettobewohner ist die Zeit somit knapp. Die Zeit ist sogar so knapp, dass Nicool es für wichtiger hielt mehr Action und Charaktere zu zeigen und die Handlung leichtsinnig voranzubringen, als seine Charaktere Tiefgang zu geben und die Story mit logischen Zusammenhängen zu erzählen. Somit enthält das Drehbuch viele Lücken, viele Zeitsprünge. Dies wäre nicht schlimm, wenn die neuen Situationen, in der sich die Charaktere auf einmal befinden, nicht auch mangelnde logische Zusammenhänge mit sich bringen würden. Ansonsten sind die Charaktere alle ziemlich flach gehalten. Doch In Time schaft es mit zahlreichen Andeutungen, teilweise etwas versteckt, den Sozialdarwinismus, Jugendwahn, die Bankenkrise usw anzusprechen. Darüber hinaus schaffen es Nicool und der Kameramann Roger Deakins beeindruckende Bilder auf die Leinwand zu zaubern. Der Zuschauer wird somit nicht durch die Dramaturgie der Charaktere, sondern mithilfe der Bilder, die teilweise auch metaphorisch einiges erzählen, mitgerissen. Die jungen attraktiven Schauspieler passen hier perfekt in die Umgebung.

In Time gibt nicht viel Wert auf logische Zusammenhänge und tiefgründige Charaktere, sondern beleuchtet deren Hintergund nur befriedigend. Stattdessen legt Nicool viel Wert auf Action und visuellen Genuss. Timberlake beweist, dass er auch in Actionfilme mithalten kann und Seyfried schafft es auch hier mit ihrer verführerischen und zugleich unschuldigen Art die Blicke, vor allem die männlichen, auf sich zu ziehen. Die Idee Time is Money und die gerade erwähnten positiven Aspekte des Films überzeugen völlig, zudem bleibt der Film durchgehend kurzweilig, sodass ich mir den Film trotz dramaturgischer Mängel gerne erneut (auf Blu-ray) anschauen würde.

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Film
 
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9/10

Feierliches Ende einer Ära

Ein anschauliches Porträt der italienischen Gesellschaft aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, die für Italien besonders wichtig ist, weil am Ende die nationale Einheit steht. Die überaus prächtige Ausstattung und das detailgenaue Ambiente innen wie außen atmen förmlich diese untergegangene Welt. Die Einrichtung, die üppigen Stoffe, die Bilder an den Wänden und selbst das Licht schaffen diese unvergessliche Atmosphäre. Die Sprache und der Habitus der Akteure passen ins Bild. Frauen sticken, Männer rauchen. Von den zahllosen Weltstars glänzt Burt Lancaster als Titelfigur. Er ist der Leopard, der den Untergang beobachtet und mit einem Trauerflor in der Stimme kommentiert. Der Zuschauer sympathisiert mit seiner Sicht der Dinge und betrauert vielleicht ebenso das Verschwinden dieser schönen alten Welt.
Anders Alain Delon, der als junger, strammer Soldat die Zeichen der Zeit erkennt. Ihm gehört die Zukunft. Claudia Cardinale verkörpert das schöne, liebeshungrige Dummchen vom Lande, das wie er nach oben will und ihn bezirzt. Ihr Versteckspiel sowie der große Ball bleiben wegen der gegensätzlichen Räumlichkeiten unvergessen. Hier verschwindet der Einzelne im Großen und Ganzen. Andere Glanzlichter sind Sergio Reggiagni, der wie immer eher im Verborgenen wirkt und Terence Hill hieß 1962 noch Mario Girotti.
Allein dieser Film verschafft Visconti einen Platz im ewigen Olymp des Films. Ein Klassiker und Evergreen.

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Film
 
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9/10

Gott des Gemetzels

Polanski eben - einfach großartig. Der Gott des Gemetzels ist eine fabelhafte Theateradaption die durchgehend Spaß macht. Besonders die Schauspieler sind super - aber auch das Drehbuch überzeugt auf ganzer Linie. Ganz toll!

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9/10

Mitschwimmen oder abtauchen

Ein wichtiger Film. Eigentlich Pflichtprogramm für jeden. Dieses Projekt in der Schule zeigt nicht nur wie leicht junge Menschen manipuliert werden können, sondern auch wie leicht dies in Richtung Faschismus gehen kann. Also ein für uns Deutsche immer noch ganz wichtiges Thema.
Von der Werbung sind wir es ja gewohnt verführt zu werden, aber von Ideen?
Die Faszination, die von äußeren Emblemen, einer Uniform oder einem symbolischen Gruß ausgeht, die sich fortsetzt in Gruppenzwängen, Ausgrenzungen und neuen Machtstrukturen etc. Und dies geht bis in den ganz persönlichen Intimbereich. Erschreckend realistisch wird geschildert, wie dies Experiment aus dem Ruder laufen kann mit allen möglichen fatalen Konsequenzen. Auch die Beziehung des Lehrers (Jürgen Vogel), der hier den Ersatzführer gibt, hält das wohl nicht aus. Seine Persönlichkeit hat sich im Laufe dieser Woche anscheinend verändert - zuminderst kann man das glauben, wenn man seiner Frau (Christiane Paul) folgt. Aber auch Kritiker und Gegner kommen neben Mitläufern zu Wort, ebenso wie 100% linientreue Hirnis. Und selbst als am Ende angedeutet wird, dass der Lehrer zur Rechenschaft gezogen wird, ist das nicht ganz unwichtig, denn er hat wohl die Gefährlichkeit des Experiments unterschätzt. Nachahmen ist also nicht erwünscht. Es reicht dies als Gedankenspiel und eine Diskussion über dieses Phänomen, damit die Wachsamkeit bestehen bleibt. Kleiner Schönheitsfleck: warum ist die Welle auf dem Plakat rot?

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7/10

Ein guter Thriller, jedoch der schlechteste Finche

Dieser Film stellt eine Ausnahme in Finchers Filmographie dar. Fans werden den Hintergedanken des Films sehr störend finden. Er ist im Vergleich zu den restlichen Filmen von Fincher kaum aussagekräftig. Darüber hinaus ist der Film an manchen Stellen unlogisch. Jody Foster gibt eine sehr gute Darstellung ab. Weiterhin schafft es Fincher durchgehend Spannung zu erzeugen. Die Kameraführung ist hier sehr zu loben, sie durchquert Wände, führt durch Gänge etc. und zeigt sogar Vorgänge, die sonst im Verborgenen bleiben, z.B.: Schlüssel dreht sich im Schloß. Beleuchtung und Farbeinstellungen sind hier düster und eher blass gehalten, sodass Fans sofort erkennen, dass es sich um einen Fincher-Film handelt.

Sehenswerter Thriller, Fincher-Fans werden ein wenig enttäuscht sein.

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6/10

Kitsch im Hochglanz

Der Twilight-Wahn geht in die vierte Runde. Hier wird die Hochzeit zwischen Bella und Edward gezeigt. Kitsch pur, soweit das Auge reicht. Von der Hochzeit, bis zu den Flitterwochen. Fans und die Zielgruppe werden diese erste Hälfte des Films lieben, der Rest wird sich nur über die Witze erfreuen, die hier zahlreich auftauchen. Der Film nimmt sich hier selbst nicht zu ernst mit seinem Hochglanz-Kitsch. Positiv zu erwähnen sind die Einblicke in die Charaktere Edward, Bella und Jacob. Alle drei werden nachvollziehbar dargestellt. Mit der fantasiereichen Story sollte man sich bereits abgefunden haben, sonst ist ein Kinobesuch überflüssig. Das Liebesdreieck zwischen Edward, Jacob und Bella wird hier zugespitzt. Das Ende wird für manche Fans erschreckend sein, für Horrorfans nur eine leichte Kost. Trotzdem überzeugt das letzte Drittel des Films, auch mit einer Freigabe ab 12.

Fans werden den Film lieben, das Publikum, welches nichts mit den Filmen 1-3 anfangen konnte, verpasst hier rein gar nichts und neutrale Zuseher werden den Film nicht viel besser als durchschnittlich finden.

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6/10

Leider nur befriedigend

Der Film beginnt recht vielversprechend, Keira Knightleys Darstellung war extrem, konnte mich jedoch trotzdem berühren. Weiterhin erzählt Cronenberg die Beziehung zwischen Spielrein und Jung und gerrät somit, meiner Meinung nach, zu sehr auf die Bahn der Liebesgeschichte (Mainstream). Ansonsten wir die Freundschaft zwischen Freund und Jung dargestellt. Beide Beziehungen, die Freundschaft und die Liebesgeschichte, waren zu wenig beleuchtet, sodass sie mich kaum berührten. Die Entwicklung von Spielrein, von der psychisch gestörten, zur Psychoanalytikerin wurde auch nur befriedigend dargestellt. An manchen Stellen war der Film langatmig. Die Schauspielerische Leistung war sehr gut, auch wenn Knightleys Performance sehr die Meinungen spaltet. Ansonsten glänzte der Film mit seiner Atmosphäre, sodass sich der Zuschauer in die damalige Zeit hineinversetzen konnte. Der Titelsong Reflection von Howard Shore ist mir bis heute im Ohr geblieben und verfolt mich weiterhin. Ein sehr aussagekräftiges Lied.

Im Großen und Ganzen kann jeder Fan des Historienfilms / Liebesdramas einen Blick hineinwerfen.

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Film
 
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8/10

Solide, aber etwas langatmig

Meiner Meinung nach kein "must see" im Kino, was sich auch darin widerspiegelte, dass wir zu zehnt im Kino saßen.
Der Film an sich ist edel und mit Liebe zum Detail (Kostüme) gedreht, aber trotz der grandiosen Schauspieler (zwei meiner Lieblinge: Viggo Mortensen und Michael Fassbender) etwas langatmig und öde.
Achtung Spoiler!
Der angebliche Höhepunkt des Films hat mich schon eher enttäuscht, als es darum geht, dass die Freundschaft zwischen Freud und Jung zerbricht, weil Jung fortschrittlicher denkt als Freud und dessen Ansichten nicht unkritisch teilen will. Dies wird im Film zwar als Drama hochstilisiert, aber eigentlich passiert.....sehr wenig.

Fazit: der Film ist trotz allem nicht schlecht, aber eher was für Sonntag Nachmittag. Und auf DVD.

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Film
 
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9/10

Grandios

Hier wird ganz großes Kino geboten, obwohl sich ca 99 % der Handlung in nur einer Wohnung abspielen.
Das geniale Drehbuch wird ergänzt durch grandiose Schauspieler, allen voran - soviel Nationalstolz muss schon sein - unser Christoph Waltz. Man hasst ihn von der ersten Minute an, wie schon damals, in Inglorious Basterds. Die perfekte Besetzung!
Eigentlich müsste man diesen Film nicht im Kino sehen, aber weil er soch so überragend ist, muss man halt trotzdem gehen!
Uneingeschränkt zu empfehlen!

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Film
 
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10/10

Verbales Gemetzel

Eigentlich war Roman Polanski bisher nicht primär als Sozialkritiker unterwegs, doch was er hier abgeliefert hat, ist erste Sahne. Die Theatervorlage von Yasmina Reza hat er kongenial umgesetzt. Eine bissige Gesellschaftssatire mit vier ganz hervorragenden Akteuren (Winslet, Foster, Waltz und Reilly).
Ein eigentlich nichtiger Anlass führt zwei recht unterschiedliche Ehepaare zusammen, um eine Auseinandersetzung ihrer Buben zu bereinigen.
Es wird sehr subtil geschildert, wie jeder der vier hinter der Fassade von gespielter Höflichkeit, aller größtem Verständnis für die Gegenseite und Selbstbehauptung der eigenen Position langsam hervorkriecht. Dabei kommen sowohl familieninterne Leichen, die seit Jahren im eigenen Keller vergraben sind, wieder zum Vorschein, als auch ganz persönliche Knacks. Die Männer, die noch mit den Idealfiguren von Ivanhoe und John Wayne aufgewachsen waren, verbünden sich vorübergehend und die Mädels revoltieren erst dagegen und dann gegen einander. Dabei ändert sich zwischendurch ständig das Niveau der verletzenden Argumentationen, variiert zwischen banalem Kleinkariertem und genereller Weltsicht. Handy und Handtasche, wichtige Accessoires unserer Zeit werden als Waffen in diesem totalen Krieg eingesetzt, bevor uns der Schluss ein Schmunzeln abnötigt.

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8/10

Kuss vor dem Tode

Die Vorlage von Roberto Saviano belegt, dass er sehr genau recherchiert haben muss. So kommt es, dass der Film von Matteo Garrone eine Fülle von Informationen verarbeitet, über die nur ein echter Insider verfügt. Trotz der Distanz zum Geschehen - bisweilen kommt der Film fast dokumentarisch daher - ist es spannende Unterhaltung. Mehrere Handlungsstränge verlaufen neben einander her und bieten unterschiedliche Aspekte der ’Ehrenwerten Gesellschaft’. Der Aktionsradius reicht von der Nachbarschaftshilfe bis zum ganz großen Geschäft mit der Müllentsorgung. Es werden Geschäfte im Nadelstreifen mit Behörden gemacht und ein blutiger Bandenkrieg geführt.
Erschreckend ist nicht die Tatsache, dass jeder, der dazu gehört, ständig mit einem Bein im Grab steht, sondern es ist die tödliche Freundlichkeit, die an den Tag gelegt wird. Es wird ohne innere Anteilnahme oder mit einem Lächeln im Gesicht gemordet. Unvorhersehbar und in gnadenloser Konsequenz. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Zeiten geändert haben, brutaler und unberechenbarer und vor allem viel komplexer geworden sind. Vorbei sind sie noch lange nicht.
Es wird auf Theatralik weitgehend verzichtet. Lediglich ein Schocker am Anfang und einer am Ende machen da eine Ausnahme. Informativ und spannend. Ein etwas anderer Mafia-Film.

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9/10

Schiff über Land

Von den vielen Herzog-Filmen ist dies hier wohl der am ehesten Publikumskompatible, und zwar für ein breites Publikum. Zumindest ist es ein farbenprächtiges und bildgewaltiges Epos mit einem unglaublich präsenten Klaus Kinski und einer nicht minder beeindruckenden Claudia Cardinale, die allerdings nur in einer kleineren Rolle glänzen kann. Kinski spielt den Fitzcarraldo nicht, er ist Fitzcarraldo. Ideal gecastet verkörpert er den pragmatischen Träumer. Der bekanntlich ja Berge versetzen kann bzw. ein Schiff über Land. Neben dem unglaublichen Act steht das Verhältnis zu den Eingeborenen im Mittelpunkt. Hier geht Herzog sehr sensibel vor. Die Sprachbarrieren überwinden die Indios durch wortlose, permanente Gegenwart und der Zuschauer erahnt mit Kinski ihre Absichten. Die Ungeheuerlichkeit des Unternehmens vergleicht Kinski mit dem Umstand wie ’wenn eine Kuh übers Kirchendach springt’. Dies ist ingenieurtechnisch durchaus nachvollziehbar weil optisch überzeugend. Chorgesänge verleihen dem Projekt eine gewisse Feierlichkeit. Die Spannung entsteht durch den Gegensatz von Kultur und Natur (Caruso im Dschungel!) - an und für sich unvereinbare Gegensätze. Man versteht sich nicht, aber man kooperiert irgendwie. Europäer und Indios sind letztendlich gleichberechtigt.
Als Idee zeitlos monumental, als Film fast ein Wunder.

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2/10

Gescheitert

Es ist ein prachtvoll ausgestatteter Kostümschinken, in dem eine Fassade aufgebaut wird, die Gefühllosigkeit und menschliche Kälte verbirgt. Die erdrückende Vordergründigkeit verhindert allerdings emotionale Anteilnahme. Alles läuft mit einer gewissen oberflächlichen Zwangläufigkeit ab. Ebenso wie die punktuellen Anspielungen auf historische Persönlichkeiten verpufft vieles im luftleeren Raum der Ereignisse. Und es passiert eigentlich recht viel, aber nichts Ungewöhnliches: eine arrangierte Ehe, Untreue auf beiden Seiten, Vergewaltigung der eigenen Ehefrau, flotter Dreier bzw. Doppelzweier etc. Männliche Erben sind wichtig! Hat man keine, gilt man als Versager. Klar! Dem Titel nach steht ja die Herzogin (Keira Knightley) im Mittelpunkt. Ihr Versuch sich am Vorabend der Französischen Revolution gegen den übermächtigen Ehemann (Ralph Fiennes) als Frau und als Teil der Gesellschaft zu behaupten, scheitert kläglich. Am Ende ist doch alles wieder FFE. Und auch die Erläuterung, dass in der damaligen Zeit ’gesellschaftlicher Anstand Vorrang vor persönlicher Befriedigung hat’ ist nicht neu. So what ?!
Blutleerer Deko-Streifen mit prominenter Besetzung. Man fühlt sich wie Ralph Fiennes Gesichtsausdruck (nach einem Schluck Essig).

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9/10

Oh Mann

Hab mich selten so gegruselt! Bloß nicht um 3:14 aufwachen des Nachtens! Kult!

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Film
 
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9/10

Super!

Der Film schlug damals ein wie eine Bombe. Eine erfrischende Idee, Kevin Bacon als übermotivierter Wissenschaftler, der komplett durchdreht.....fertig ist ein kleines Meisterwerk!

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