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Reihenfolge
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Von uns gegangen
Das ist Emotionskino pur. Wie und wann bringt ein Vater seinen Töchtern (8 und 12) bei, dass ihre Mutter von einem Auslandseinsatz nicht mehr zurückkehren wird. Man mag ja von diesem emotionalen Sahnetopf halten was man will, aber eines spricht auf alle Fälle für diesen Film: er thematisiert gekonnt die Tatsache, dass auch Soldatinnen fallen können. Meistens ist nur von den männlichen Helden die Rede.
Die mitfühlende Einstellung der Zuschauer wird gegen Ende nicht nur mit jeder Menge Tränen gewässert, sondern auch noch optisch mit Balsam und Wohlfühlöl beträufelt, wunderschöne Sonnenuntergänge am Meer etc.
Die Tatsache, dass Vater John Cusack und die Zuschauer mehr wissen als die beiden Mädchen, lässt das Ganze als ein schwebendes Verfahren erscheinen und weckt Interesse nach dem ’Wie’ und dem ’Wann’. Und auch die Gefühlsausbrüche des Vaters sind überzeugend gesetzt, sowohl seinen Töchtern als auch seinem Bruder gegenüber. Cusack gibt sich mal aufbrausend aggressiv, dann wieder gefühlvoll verletzlich.
Manchen mag’s rühren vom Thema und der Machart her, wenn man dazu in Stimmung ist.
Der letzte Kuss
Die Story an sich ist altbekannt und auch schon mehrmals erzählt, aber wie sie Almodovar entfaltet ist schon interessant. Außerdem kann er sich auf eine großartige Penelope Cruz stützen, die den ganzen Film trägt. Und als Sahnehäupchen gibt es am Ende noch den ironisch-komischen Ausschnitt der Endfassung eines Films, um den es die ganze Zeit geht. Wir sind in besagter Branche und verfolgen ein dramatisches Dreiecksverhältnis. Darin involviert sind der Regisseur (Lluis Homar), der Produzent (José Luis Gomez) und der alle überstrahlende Star Penelope Cruz. Wichtige Details werden unaufdringlich vorweggenommen, bis man ihre Bedeutung begreift. Die Leidenschaft ist der Motor der Beziehungen. Penny Cruz treibt es mit beiden Männern so heftig, dass es dem Kameramann schwindelig wird. Einmal aus Lust, einmal aus Pflicht. Das ist buchstäblich zum ’Kotzen’. Es entsteht nebenbei eine Doku, die mit anderen Texten unterlegt wird. Und dann menschelt es sehr: Enthüllungen, Verrat aus Rache und den angedeuteten fatalen Unfall nach einem Kuss. Almodovar kann gut erzählen und bringt dabei die menschliche Seite zum Klingen, auch wenn’s unerfreulich ist, ist es gut gemacht und allemal dramatisch. Aber davor hatte uns ja bereits der Titel gewarnt.
Dokufiktion
diesmal im Weltall/ auf dem Mond. Plakat und auch Teaser/ Trailer zeigen Potential, der Film selber ist dagegen schlechteres Mittelmaß ohne Schock oder Grusel. Nicht empfehlenswert!
Einfallslos
schon tausendmal dagewesen und nichtmal ein Ausleihen in der Videothek wert. Schade, John Carpenter - da kennen wir Besseres von dir!
X Men
Ein wirklich sehr gelungener Film, die Schauspieler waren perfekt abgestimmt. bis vor kurzem war noch X-Men origins Wolverine mein Lieblingsteil aber nun steht dieser ganz oben, am ausdruckstärksten war die Szene zum Ende hin als Prof. Xavier die Kugel abbekommt und Magneto die Worte sagt: "Du bist das gewesen" unglaublich genial!
Muss man gesehen haben!
Spielstand
Dieser Krimi ist prominent besetzt u.a. mit Helen Mirren, Robin Wright Penn und Ben Affleck, spannend inszeniert und wartet mit einer optisch und logisch klar nachvollziehbaren Lösung auf. Es geht um ein düsteres Kapitel, das wir seit den Golfkriegen kennen: die enge Verbindung von Politik und Wirtschaft. Die Bush-Administration hat uns bewiesen, wie das geht, wenn Konzerne durch Staatsaufträge Milliarden verdienen, und Mitglieder der Regierung im Aufsichtsrat der Waffenlieferanten sitzen. Wenn Loyalität nur gegenüber dem eigenen Scheckbuch gilt.
Hier wird so ein Fall geschildert, der zunächst nur eine moralische Dimension hat: ein verheirateter Spitzenpolitiker hat ein Verhältnis, das überraschend zu Tode kommt. Und während sein Jugendfreund Russell Crowe - hier in für die Branche unüblicher Haartracht - als investigativer Journalist tätig ist, stößt er auf einen Sumpf von Korruption und Gewalt, von Drohung und Protektion mit Verbindungen bis in höchste Staatsämter. Die Dialoge zeugen nicht nur von großer Sachkenntnis, sondern auch von guter Menschkenntnis. Gelegentlich blitzt sogar mal ein cool formulierter Joke auf. (Whisky ist ’irischer Wein’ oder ’Ich sag’s dir nur, bevor du den nächsten Dünnpfiff im Netz absonderst.’) Das ist alles solide gemachte, gute Unterhaltung.
Und bei dem Spielstand gewinnt hier mal die freie Presse.
Durchaus kurzweilig
und für Fans des famosen ersten Teils auf alle Fälle zu empfehlen!
Ich persönlich finde auch den Soundtrack eine Wucht!
Kurz zum Film: wie bereits in Teil 1 angedeutet, gilt es nun, den verrückten, aber genialen Professor Moriarty zu bekämpfen, weil der Wicht einen "Weltkrieg" anzetteln will. Das Wort "Weltkrieg" ist deswegen in Anführungszeichen gesetzt, weil der Film im Jahre 1891 spielt und man damals naturgemäß dieses Wort nur theoretisch kannte.
Der verrückte Professor ist Sherlock Holmes körperlich und intellekuell mindestens ebenbürtig, und die Chancen stehen schlecht für Sherlock. Ein Spiel im Schatten beginnt....
Große Enttäuschung!
In Time war für mich eine riesige Enttäuschung. Das Konzept Zeit als Währung ist interessant, wird aber im Detail völlig uninspiriert umgesetzt. Man kann ja schon bei der Voice Over Einführung skeptisch werden: "Blabla, die Zeit ist jetzt die Währung - ist halt so, bitte keine Details fragen..." - und diese uninspirierte Herangehensweise zieht sich durch den ganzen Film: Das System wird absolut nicht näher beleuchtet. Dabei wäre doch gerade dieses das eigentlich interessante am Fim. Die Zeitzonen werden gar nicht erklärt und auch ansonsten scheint sich der Film vor allem dafür zu interessieren langweilige Verfolgungen zu zeigen.
Hinzu kommen zahlreiche unfreiwillig komische Momente, schwach inszenierte Szenen (das Armdrehduell - lächerlicher wird es dieses Jahr wohl nicht mehr) und auch visuell fehlt dem Film jegliches Konzept: In Time spielt offensichtlich weit in der Zukunft, die Welt sieht aber genauso aus wie jetzt (sieht man von kleinen, peinlichen Modifikationen an den Autos ab). Insgesamt doch trashig unterhaltsam, aber wenn man sich die bisherigen Filmen von Andrew Niccol ansieht ist In Time eine riesige Enttäuschung.
Nervtötend
Lange haben wir gewartet auf Misson: Impossible 4, nach dem guten dritten Teil von J.J. Abrams versucht sich jetzt Brad Bird an dieser Action-Reihe. Das Resultat ist ein temporeicher, übertriebener, sich hinziehender, nervtötender, und zum Teil langweiliger Actionfilm, der seine dünne Story durch die Filmzeit schlägt und am Ende noch versucht etwas aus ihr herauszuholen, das total blöd herüberkommt. Hier meine ich die oben bereits erwähnten Raketencodes. Ferner sind die Charaktere oberflächlich gestaltet. Wäre nur eine mangelnde Dramaturgie das Problem des Films und würde der Film mit seiner Action und seinen Sprüchen unterhalten, dann wäre das alles kein großes Problem.
Das erste Drittel des Films konnte auch verkürzt werden. Sogar Rückblicke, die überflüssig erscheinen, wurden mit Actionsequenzen gefüllt, sodass die Actionszenen schon ein Battle gegeneinander eingehen und der Zuschauer bei vielen eher lahmen Actionszenen beginnt sich zu langweilen. Der fehlende Tiefgang kann somit auch kein Mitgefühl beim Publikum auswirken, wenn jemand der Charaktere stirbt. Diese Tatsachen sind dann nur als Motiv für den Charakter, hier im Fall von Jane Carter, gedacht. In dem Fall erhält dieser Charakter kein anderes Motiv im Film und auch keine andere Hintergrundsgeschichte. So ähnlich werden auch die anderen Charaktere behandelt. Der Nebenplot rund um Ethan und dem Jeremy Renner Charakter erhält kaum Screentime und bleibt somit sehr im Hintergrund, somit kann diese Geschichte auch das Publikum kaum berühren. Die Schauspieler versuchen trotz dieser Mängel das Beste aus dem Drehbuch herauszuholen. Aufgrund dieser Mängel konzentriert sich der Zuseher ganz auf die Actionszenen. Einige Sachen bieten Abwechslung zu den Vorgängern und sind demnach kurzweilig geworden. Es sind auch einige gelungene Szenen und Bildaufnahmen im Film vorhanden. Beispielsweise die Aufnahmen mit Etahn Hunt und dem Burj Khalifa Hotel oder die neuen BMW Autos oder auch die Verfolgungsjagd im Sandsturm. Doch genau hier komme ich zum nächsten Punkt. Die Verfolgungsjagd im Sandsturm ist zwar schön anzusehen, jedoch erzeugt das erste Zeigen dieses Sturms ein nervtötendes Gefühl beim Zuschauer, zumindest bei mir. Es ist klar, dass dieser Sturm später an einem Augenblick erscheint, wenn er nicht erwünscht ist. Die Funktion des Sturms ist hier sofort klar, dies stört den Unterhaltungswert des Films. Genauso stört auch der Kampf um den Koffer am Ende des Films. Total übertrieben und in die Länge gezogen. Der Zuschauer ärgert sich hier nur und erwartet das Ende dieser Szene. Zudem sollte die mangelnde Logik bei einem M:I-Film erwartet werden, deswegen werde ich diese hier nicht weiter ausformulieren.
Im Großen und Ganzen ist der Film mit Mission:Impossible 2 zu vergleichen. Wer diesen mochte, wird Teil 4 auch mögen.
Gute story, schlecht umgesetzt!
Bin heute endlich dazu gekommen Contagion zu sehen und wurde leider ziemlich enttäuscht. Die Thematik rund um den Virus wird gelungen und realistisch dargestellt, allerdings bietet der Film keinen Höhepunkt und auch die von mir erwarteten Wendungen bleiben leider völlig aus. Es wäre sehr viel mehr Spannung aufgekommen hätte man dies mehr berücksichtigt. Auch für die Charaktere entwickelt man kein mitgefühl, wodurch auch dadurch kaum Spannung aufgebaut wird, dennoch spielen die Darsteller alle sehr glaubhaft und überzeugend. Eine super Thematik, die viel besser hätte umgesetzt werden können, schade für das verschenkte Potential.
Doodle
Kein Blut, kein Mord und keine Gangster und trotz allem ein durchgehend spannender und nervenaufreibender Film.
Ich hatte im Laufe des Films das Gefühl mich mitten in der Wohnung des Geschehens zu befinden und so stark waren auch die Aggressivität, Ekel, und Gemeinheiten der Darsteller zu spüren. Und trotz allem bleibt genug Platz für Witz und Humor.
Mir haben speziell die Kameraaufnahmen gefallen, die gleichzeitig die Szene frontal zeigten, als auch durch diverse Spiegel.
Leider schlechter als erwartet
Mit großen Erwartungen habe ich mir heute den Film angeschaut und wurde leider ein wenig enttäuscht. Meiner Meinung nach verpasst der Film die Gründe, für das worum es eigentlich geht darzustellen. Wer den Film bereits gesehen hat kann sich sicher denken was ich meine.
You is kind. You is smart. You is important.
Wie oben geschrieben, steht der Film nicht als reine Moralpredigt, sondern bringt diese in subtiler Art und Weise, innerhalb der Geschichte unter.
Die politische und geschichtliche Situation bleibt im Hintergrund und lässt so für mich genug Platz für Unterhaltung und Fokus auf das spezielle Leben der Hausmädchen, ohne ganz aus dem Kopf der Zuschauer zu verschwinden.
Drama gemischt mit Witz und Charme.
Dette Jedermann
Eine märchenhafte Love Story, die optisch mit Peterchens Mondfahrt endet. Im Grunde wird ein ironischer Blick auf die Herz-Schmerz Literatur und ihre Autoren geworfen. Dabei spricht für den Film, dass er mit den gängigen Klichés des Genres spielt, indem er sie selbst verwendet, aber sich ihnen nie ganz unterordnet bzw. sie mit Witz und Charme auflöst. Balthasar (Albert Dupontel) ist ein solcher Romanautor, der eine Auszeit braucht und sie, Odette (umwerfend präsent Catherine Frot) gibt ihm seine verloren gegangene Energie zurück. Seine Leserinnen werden sogar benannt: ohne Bildung, ohne Kultur, mit einer Puppensammlung und einer Tapete mit Sonnenuntergang. Es sind Kassiererinnen und Frisörinnen, kleine Sekretärinnen und Verkäuferinnen wie Odette. Die erweist sich dem großen Gott der schreibenden Zunft allerdings als ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Beider erfahren die Gnade der Selbsterkenntnis und bewegen sich auf einander zu. Der jeweilige Familienanhang wirkt als Kontrastprogramm. Die ungewöhnlichen Tanz- und Gesangseinlagen von Odette sind nicht jedermanns Sache, aber eine französische Tradition. Sie sollen wohl die Leichtigkeit der Inszenierung unterstreichen, wie ihr Schwebezustand.
Die abschließende zusammenfassende Erläuterung von Odette vor der versammelten Mannschaft ist allerdings überflüssig. Wir haben doch verstanden.
Klichés machen nicht glücklich, sind aber erheiternd und können gute Unterhaltung bieten.
Bye-bye Black Bird
Der Routinier Michael Mann hat einen Krimi abgeliefert, der seinem Können gerecht wird. Prominente Darsteller agieren in einem mittelprächtigen Gangsterdrama. Die Spannung hält sich in Grenzen, denn es geht alles ein bisschen zu glatt: die Ausbrüche aus dem Gefängnis oder die Banküberfälle. Viel Blut und Ballerei, oft unterlegt mit bombastischer Orchestermusik. Das wirkt etwas theatralisch, lässt aber im Laufe des Films doch so etwas wie eine eigenartige Atmosphäre entstehen. Warum der Titel auf mehrere öffentliche Feinde abzielt, bleibt ein Geheimnis. Denn eigentlich ist es doch nur Johnny Depp alias John Dillinger - Bankräuber und Volksheld. Ein Feind der Öffentlichkeit würde nicht so gekonnt mit der Presse spielen!? Und er liefert eine gewohnt routinierte Vorstellung ab. Ebenso wie sein Gegenspieler Christian Bale als Kommissar. Erwähnenswert erscheinen mir außer einem Deal mit einer Illegalen, die man mit der Abschiebung bedroht, wenn sie Dillinger nicht verrät, die handgreiflichen Verhörmethoden an Dilligers Freundin Marion Cotillard. Wird ja immer wieder mal angedroht. Johns letzte Worte setzen einen lyrischen Schlusspunkt für einen Film, der zu cool ist, als dass er einen packen könnte. Nur Alain Delon ist seinerzeit schöner im Kugelhagel untergegangen.
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