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Gelungenes Remake!
In unserer heutigen Zeit einem Film das Prädikat - gelungenes Remake - zu geben, kommt leider viel zu selten vor und ist deswegen umso erfreulicher.
Mit viel Respekt nähert sich der Regisseur Fede Alvarez dem Original an ohne jemals nur einen plumpen Abklatsch zu bieten. Für Kenner des Originals gibt es einige sehr schöne Anspielungen die einem ein zufriedenes Schmunzeln auf das Gesicht zaubern. Was mir besonders an dem Film gefällt ist seine ausgewogene Balance zwischen teilweise 1:1 Szenen-Übernahmen aus dem Original sowie vollkommen neuen und wirklich schockierenden Szenen.
Auch ich muss der obigen Kritik zustimmen, dass der Titel - Der schockierenste Film aller Zeiten - etwas übertrieben bzw. allzu plakativ ist. Es fängt ja schon damit an was der jeweilige Zuschauer als schockierend empfindet? In Sachen Splatter ist der Film jedoch somit das heftigste was man je auf der Leinwand gesehen hat.
Die Darsteller des Films sind gut aufgelegt auch wenn jetzt keine überragenden Schauspielleistungen herausgekommen sind (was bei einem Film bzw. bei einer Story wie Evil Dead auch kaum möglich ist). Der Spannungsbogen und Aufbau der unheimlichen Atmosphäre ist ebenfalls sehr gut gelungen auch wenn der Film etwas Startzeit benötigt bis er so richtig in die Gänge kommt. Spätestens nach 20 Minuten geht aber so was von die Post ab, dass der Film einen mit seinem atemlosen Tempo geradezu terrorisiert. Evil Dead ist dabei für zart besaitete wirklich nicht zu empfehlen und bietet Emotionskino (Erschrecken, Angst, Spannung, teilweise auch Schmunzeln über den Grad der Gewaltdarstellungen)vom Feinsten. So viele Zuschauer die sich im Kinosaal erschrecken habe ich schon lange nicht mehr gesehen - ein größeres Kompliment kann man einem Horrofilm gar nicht machen!
Zum Ende hin stumpft man als Zuschauer aufgrund des extrem hohen Gewaltpegels zwar etwas ab (was die ein oder andere Schockszene nicht mehr ganz so effektiv macht) dafür bekommt man im packenden Finale jedoch eine der besten Splatter-Szenen aller Zeiten geboten.
Um aus Evil Dead einen perfekten Horrostreifen zu machen, fehlt es dem Film etwas an Substanz in der Story und durchgängiger Effektivität seiner Schockmomente. Ansonsten ist Evil Dead ein Paradebeispiel eines modernen und gelungen Remakes,dass seine Wurzeln nicht vergessen hat und trotzdem eigenständig auf seinen Beinen steht.
Evil Dead ist Old school-Hardcore-Splatter der besten Sorte und könnte in einigen Jahren einen ähnlichen Kult-Status erreichen wie das Original.
Erwartungen leider nicht erfüllt!
Nach Romeo + Julia ist dieser Film die zweite Zusammenarbeit zwischen Baz Luhrmann und _Leonardo DiCaprio. Baz Luhrmann hat sich schon immer darin verstanden fantastische Filmwelten zu erschaffen was er eindrucksvoll z.B. bei Moulin Rouge oder Australia unter Beweis stellte - nur dieses Mal ist er leider über das Ziel hinausgeschossen.
Schon die Einführung des Films mit seinem rastlosen Tempo und verworrenen Erzählsträngen erschwert dem Zuschauer den Zugang zum Film zu finden. Auch die wiederholten Rückblenden zu Beginn des Films mit ihren Sprüngen in die eigentliche Gegenwart sind störend, da sie keinerlei Erzählfluss zustande kommen lassen.
Es gibt viele Filme wo die Spezialeffekte den Film bereichern und ihn lebendig machen (Bestes Beispiel Avatar) hier jedoch findet man einen CGI-Overkill vor, der zu keinem Zeitpunkt glaubhaft wirkt (vor allem die Hintergründe wirken sehr steril und man merkt ihnen einfach zu sehr ihren Ursprung aus dem Rechner an)und somit kaum Atmosphäre aufkommen lässt.
Sobald der Film mal über seinen holprigen Start hinweg ist funktioniert die Geschichte als Liebes-Romanze auch ganz passabel. Jedoch bleibt der Film fast allen Erwartungen in Sachen Reflektion der New-Yorker Gesellschaft in den 20er Jahren schuldig - hier wurde viel Potenzial vergeudet. Der Film beschäftigt sich meiner Ansicht nach viel zu lange mit Nebensächlichkeiten, sodass man am Ende des Films auch nicht wirklich weis welche Botschaft oder welche Schlüsse man aus dem Film ziehen soll, da alles etwas jedoch nichts nachhaltig thematisiert wurde.
Die Frage, warum der Film trotz aller Kritikpunkte 6 Sterne bekommt ist an der Stelle absolut berechtigt. Auf der einen Seite bietet der Film gute wenn auch nicht herausragende Schauspielerleistungen. Mir persönlich gefiel die Performance von Tobey Maguire (dem heimlichen Hauptdarsteller des Films) sogar besser wie die von Leonardo DiCaprio der sich sichtlich schwer tut aus seinem (unverständlicherweise) recht eindimensional gehaltenen Charakter viel rauszuholen.
Außerdem bietet der Film wunderschöne Kulissen und Ausstattungen (in den Einstellungen wo kein CGI im Spiel ist). In seinen besten Momenten ist Der große Gatsby ein wahres Fest für die Sinne und man bemerkt mit gekränktem Blick was für ein großartiger Film er hätte werden können.
Alles in allem ist - Der große Gatsby - ein Film geworden, den man sich jederzeit anschauen kann aber definitiv nicht gesehen haben muss, dafür hat er zu viele Schwachstellen und findet einfach keine ausgewogene Balance in seiner Geschichte.
" Man, you really creeped us out."
"Zodiac" kommt für mich nicht an "Sieben" oder "Fight Club" heran, schafft jedoch eine, bis zum Schluss hin, höchst spannende Atmosphäre.
An einigen Stellen hätte der Film, für meinen Geschmack, etwas kürzer ausfallen können.
Eine gute Zusammenfassung ist auf der Dvd zu lesen:
"Zodiac ist eine unberechenbare und sehr intensive Jagd mit zwei gegensätzlichen Besessenheiten: der eines Mannes, mit dem Verlangen zu töten und der eines anderen auf der Suche nach der Wahrheit."
Besondere Spannung schafft der Film natürlich auf Grund der Tatsache, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt und so auch die "menschliche Sensationsgier" im Zuschauer anspricht.
Eine neue Richtung!
Mit Epic schlagen die Macher der Blue Sky Studios eine neue Richtung ein. Die Ice-Age-Reihe zieht ihren Reiz Großteils aus den gekonnten Slapstickeinlagen. Rio hingegen überzeugt in erster Linie anhand seiner witzigen Charaktere. Epic vermischt die liebevollen und witzigen Charaktere von Rio mit den gekonnten Splapstickeinlagen aus der Ice-Age-Reihe und bereichert das Ganze mit einer vielschichtigeren Story.
Visuell ist der Film eine Augenweide und somit voll und ganz gelungen. In jeder Szene steckt sehr viel Liebe zum Detail. Vor allem die detaillierte Darstellung der Tiere (Vögel, Mäuse etc.)hat man bis dato so in einem Animationsfilm noch nicht gesehen. Auch die rasanten Kamerafahrten und teuflisch schnellen Verfolgungsjagten brillieren und sind ungewöhnlich intensiv für einen Animationsfilm mit dieser Altersfreigabe.
Die Hauptcharaktere des Films sind gut gelungen auch wenn sie nicht nachhaltig in Erinnerung bleiben werden. Highlight des Films sind die beiden Schnecken welche mit ihrer coolen und aufmüpfigen Art die meisten Lacher auf sich ziehen können.
Das einzige was man den Film wirklich negativ anrechnen kann ist die Tatsache, dass dem Zuschauer wirklich kaum etwas neues geboten wird. Wie in der obigen Kritik erwähnt erinnert der Film über lange Strecken an Avatar auch diverse andere Anspielungen auf Star-Wars oder Liebling ich habe die Kinder geschrumpft etc. sind nicht zu leugnen. Jetzt kann man sagen, dass es gelungene Hommagen sind oder eher aufgewärmte Küche die nicht richtig schmecken will. Ausnahmsweise gebe ich letzerer Meinung Recht, da die Kombination aus allen Elementen zwar hübsch anzusehen ist - aber irgendwie einfach der WOW-Effekt fehlt der die Story und somit auch den Film besonders machen würde.
Alles in Allem ist Epic ein richtig guter Animationsfilm geworden, mit dem die Blue Sky Studios nach der Ice-Age-Reihe und Rio erfolgreich eine neue Richtung eingeschlagen haben. Diese neue Richtung hätte jedoch mit etwas mehr Innovationsmut und frischen Ideen noch weitaus besser ausfallen können.
Rotkäpp' hoffnungslos
Im dritten und letzten Teil der Trilogie geht es mit Polizeifolter heftig zur Sache. Diesmal ermittelt der Anwalt Piggot (Mark Addy). Die Gegebenheiten aus dem ersten Teil werden wieder aufgegriffen und machen den Plot noch komplexer. Erinnerungsvermögen ist gefragt. Deutlich werden zwei Dinge: die Polizei von Yorkshire ist eine mafiaähnliche Vereinigung, die ‘macht was sie will‘ und dabei geht sie buchstäblich über Leichen. Und zweitens steckt auch die Kirche noch mit im Sumpf, obwohl sie hier von einer ganz anderen Seite kommt. Es wird ein Blick in einen moralischen Abgrund geworfen. Das Deprimierendste ist aber die Erkenntnis, dass es bei einem Sachverhalt wie diesem keine erlösende Aufklärung geben kann, obwohl man die Schuldigen kennt. Die Symbolik von Ratte, Wolf und Schwan ist etwas für analytische Tüftler, falls man denn Zeit zum Grübeln hat.
Ein düsterer, anspruchsvoller Krimi, der über weite Strecken ohne Blutvergießen auskommt und eine Sicht der Welt vermittelt, in der sich beim Zuschauer hilfloser Groll und frustrierende Apathie breitmachen, eine Welt von der wir alle wissen, dass es sie so oder so ähnlich wirklich geben könnte. Wenn die Anspannung nachlässt, bleibt ein fades Gefühl übrig. Spannende Unterhaltung kann auch frustrierend sein.
dafuq I did just see
An Crank kann ich mich nicht mehr so recht erinnern aber, dass Crank2 als Quasi vol.2 genau in der gleichen Weise verfährt finde ich großartig. Die Bezüge zu Terminator 2 und Pate 2 sind etwas zu weit hergeholt.
Weil der Film an sich schon zum brüllen komisch ist (ich sehe es als Avantgarde-Actionkomödie) sind einige Szenen völlig überladen - besonders die Sexszene. Das hat es mir ziemlich vergeigt, ansonsten ein rasender Trip mit einem unglaublich geistlosem Ende. Ernsthaft, was soll der Scheiß?
Ganz schwach
Meiner Meinung nach ist "Mama" ein enttäuschender Horrorfilm. Weder Fisch, noch Fleisch. Weder richtig Horror, noch richtig Drama. Das Drehbuch ist stellenweise fast schon debil, Stimmung kommt nur selten auf und insgesamt hält sich der Film für wesentlich spannender als er eigentlich ist, was dazu führt, dass er sich leider quälend in die Länge zieht. Ist mir ein Rätsel warum sich Jessica Chastain dafür hergegeben hat.
Kann und sollte man sich sparen.
Positiv überrascht!
An vielen Stellen konnte man lesen, dass sich Pixar mit Cars 2 nun zum ersten Mal den wirklich großen Ausrutscher geleistet hat, der die sonst über alle Dinge erhabene Filmschmiede angreifbar macht.
Zu viel Merchandising-Gedanke, zu konventionelle Herangehensweise und zu wenig Mut für neuen Ideen hießen die Hauptkritikpunkte. Obwohl man nicht alle Kritikpunkte abstreiten kann, bin ich doch positiv vom 2. Teil überrascht. Zunächst mal ist klar, dass dem 2. Teil die Originalität der Grundidee (Autos als Menschenersatz in einer eigenen in sich geschlossen Welt) abgeht die natürlich nur beim
Erstlingswerk vorhanden sein kann. Wie die kreativen Köpfe bei Pixar ihre - eigene Autowelt - jedoch weiter verfeinert und mit liebevollen Charakteren geradezu zugepflastert haben ist wieder aller Ehren wert.
Technisch gibt sich der Film wie von Pixar gewohnt keine Blöße und ist fantastisch anzuschauen. Die stärkere Fokussierung der Story auf den sympathischen Abschleppwagen Mater fand ich sehr gelungen genauso wie die James Bond / Spionagefilme - Anspielungen und Hommagen.
Der Film leidet leider nur nach einer gewissen Zeit an der typischen Sequel-Krankheit - größer, schneller, weiter - . Genau diese Sequel-Krankheit ist es auch, die den großen Charme und die Einzigartigkeit der Story zerstört bzw. nicht zur Entfaltung kommen lässt - wie man es sonst nahezu immer von den Pixar-Filmen sieht.
Alles in Allem bleibt Cars 2 jedoch ein richtig guter Animationsfilm der sich nicht hinter seinem 1. Teil verstecken braucht - auch wenn er bedingt durch mangelnde Innovation und zu viel Absicherungen in der Story nicht ganz die Qualität des Originals erreicht.
Park Chan-wook goes Hollywood ! Leider !
Der Film ist nicht Fisch und nicht Fleisch, die Bilder von Chung Chung-hoon sind zwar berauschend schön, Matthew Goode und Mia Wasikowska sind auf jeden Fall sehenswert, trotzdem lässt einen der Film seltsam unberührt. Die 9/10 Punkte-Wertung durch Filmering ist absolut nicht nachvollziehbar (stammt auch nicht von Michael Föls). Crossover zwischen Brian de Palma und Alfred Hitchcok ? Mag sein, trotzdem ein Film der nicht nachhaltig in Erinnerung bleibt. Wer Oldboy gesehen hat wird von diesem Film mehr als enttäuscht sein.
Geheimtipp!
Take Shelter ist die Sorte von Film die einem noch ein zufriedenes Lächeln über den Mund huschen lassen, aus dem einfachen Grund da der Film positiv überrascht und den Zuschauer mitfiebern lässt.
Ähnlich wie Donnie Darko ist auch Take Shelter ein wilder Genremix aus Drama, Charakterstudie, Mystery, Sozialkritik und Weltuntergangs-Szenario ohne jedoch ganz so eigenwillig und abstrakt zu sein wie Donnie Darko. Dieser Genremix ist es auch, der dem Film einen ungeheuer spannenden Grundton verleiht und dies obwohl kaum Erschreckendes gezeigt wird - das nenne ich mal hohe Filmkunst.
Apropos hohe Kunst - auch die schauspielerischen Leistungen im Film sind erstklassig und tragen enorm zur mitfiebernden Atmosphäre des Films bei. Selten wurde in einem Film die Auswirkungen und Leiden von psychischen Krankheiten sowohl für den Betroffenen wie auch für die Familienmitglieder so einfühlsam und präzise dargestellt.
Das Ende in seiner offenen Auslegung mag nun wirklich Geschmackssache sein und hätte durchaus besser gelöst werden können. Auch finde ich persönlich, dass der Film im Mitteil etwas seine Balance verliert und falsche Akzente setzt oder sich mit Nebensächlichen beschäftigt - was dem durchgehend hohen Spannungsniveau etwas schadet.
Alle in Allem ist Take Shelter jedoch ein absoluter Geheimtipp, der den Zuschauer durch ein unkonventionelles Zusammenführen von verschiedenen Themen und Genres fesselt und vor allem aufgrund der Herzlichkeit seiner Charaktere (mit denen man wirklich mitfühlt) im Gedächtnis bleibt.
Eine kleine Enttäuschung!
Gleich um eins vorweg zu nehmen, Iron Man 3 ist bestimmt kein schlechter Film im Vergleich zu seinen Vorgängern jedoch der eindeutig schwächste. Der Regiewechsel von Jon Favreau zu Shane Black hat hier leider einen Stilbruch in die Reihe gebracht der dem dritten Teil meiner Meinung nach nicht gut tut.
Doch beginnen wir erstmal mit dem Positivem. Die stärkere Fokussierung auf den Charakter Tony Stark ohne seinen Iron-Man-Anzug ist ein interessanter Ansatz, dessen Potenzial zwar nicht ganz ausgereizt wird - dennoch überzeugt und für Abwechslung sorgt. Auch im dritten Teil der Reihe ist das Motto bei den Actionszenen - weniger ist mehr - . So gibt es zwar nur eine überschaubare Anzahl an Actionszenen diese wiederum punkten dann aber in Sachen Dynamik, raffinierten Einfällen und perfektem Timing. Ebenso hat mir persönlich der Kniff mit dem Mandarin als Bösewicht sehr gut gefallen.
Nun zu den eher negativen Seiten des Films. Der eigentliche Bösewicht des Films (näher will ich dazu nicht eingehen) ist meiner Ansicht nach nicht wirklich gelungen und hat zu wenig Tiefe um sich mit den Handlungen seines Antriebs als Zuschauer auseinanderzusetzen. Allgemein nähert sich der dritte Teil der Reihe bei den Fähigkeiten des Bösewichts hier an einen schmalen Grad, da die eine oder andere Eigenschaft von ihm in seiner Fantasy-Lastigkeit nicht zum Grundton der Iron-Man Reihe passt. Grundsätzlich muss man auch sagen, dass der dritte Teil nie so seine Balance zwischen Action, Komik und dramatischen Elementen findet - alles wirkt irgendwie nicht wie aus einem Guss. Teilweise sind die Lacher deplatziert dann wiederum mag die emotionale Seite der Charaktere nicht wirklich auf den Zuschauer überspringen.
Aktueller Stand ist ja, das der dritte Teil ja nun wirklich der Schlusspunkt der Iron-Man-Reihe ist. Nach dem eher etwas enttäuschenden 3. Teil ist dies auch eine gute Entscheidung da man ansonsten eine wirklich sehr gut verfilmte Comic-Reihe in die Mittelmäßigkeit abdriften lassen würde. Somit ist Iron-Man 3 immer noch wirklich gutes Popcorn-Kino mit großem Unterhaltungswert - jedoch leider auch nicht mehr.
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sollte man sich zuerst Tony Manero und Postem Mortem ansehen um besser auf No eingestellt zu sein oder steht jeder Teil für sich?
Bombastischer Sci-Fi-Film!
Große Erwartungen hatte man an J.J. Abrams 2. Teil des Star-Trek Re-Starts und eines vorweg Into Darkness wird diesen Erwartungen auch gerecht.
Einen gelungen Neustart (den keiner so erwartet hätte) hinzulegen wie es J.J. Abrams 2009 mit Star Trek - Die Zukunft hat begonnen eindrucksvoll geschafft hat ist die eine Sache, eine ganze andere ist es dann einen Nachfolger abzuliefern der fast von ähnlich überragender Qualität ist. Mit Into Darkness dürfen die Disney-Verantwortlichen alle Zweifel ad Acta legen wenn es um die Frage geht ob Abrams die richtige Wahl bei der Regie für die neuen Star-Wars Teile war.
Abrams versteht es wie kein zweiter sich an die Grundwerte, Atmosphäre und den Flair einer Reihe mit viel Respekt anzunähern - liebevolle Hommagen einzubauen und gleichzeitig eine ganz neue und zeitgemäße Interpretation des Star-Trek Universums zu schaffen.
Genauso wie beim ersten Teil des Re-Starts ist die Figurenzeichnung erstklassig gelungen, was eine starke emotionale Bindung zu den Charakteren schafft. Positiv zu erwähnen ist auch noch die Tatsache, dass es trotz aller Action und dramatischen Szenen auch genügend Raum und Zeit gibt um mit den Figuren zu lachen und zu schmunzeln.
Auf technischer Seite ist es geradezu atemberaubend was einem hier als Zuschauer geboten wird. Audio-technisch fühlt man sich im Kinosaal anhand der Intensivität des Klangs mitten im Geschehen. Die Spezialeffekte der wahrhaft epochalen Actionszenen sind aller erster Güte und dürften die aktuelle Messlatte im Sci-Fi-Genre darstellen.
Im Vergleich zum Vorgänger fehlt es dem Film lediglich an einer ähnlich ausgefeilten und somit tiefgründigen Story. Zwar bietet der Film einen überzeugenden Bösewicht und Gegenspieler - jedoch sind seine Beweggründe und vor allem sein geschichtlicher Hintergrund nur unzureichend erklärt. Ein wenig mehr Laufzeit um den Hauptkern der Story hier zu erklären und besser zu integrieren hätte den Film bestimmt nicht geschadet.
Fazit:
Into Darkness überzeugt auf nahezu allen Ebenen und erreicht fast die herausragende Qualität seines Vorgängers - lediglich die Story ist etwas unausgereift. Nichtsdestotrotz ist Into Darkness ein Pflichttermin für alle Star-Trek Fans und für alle Fans des Sci-Fi-Genres. Einen ähnlich überwältigenden und von den gezeigten Bildern gigantischen Sci-Fi-Film werden wir so schnell im Jahr 2013 nicht mehr sehen.
Klasse Film
Habe den Film gestern im Kino gesehen muss sagen war ein echt guter Film und ein guter Abschluss einer Trilogie. Stimme der Kritik zu in jedem Punkt. Ein Interessanter abspeckt der mir im Kino auch bereits aufgefallen ist das Tony Stark im Film mehr als Mensch zu sehen war stat in seiner Rüstung ist zwar Geschmackssache hat mir aber sehr gut gefallen dadurch kriegt sein Charakter mehr Tiefe.
Eine wichtige Sache noch bleibt bis zum Ende des ganzen Abspannes im Saal ihr werdet es nicht bereuen wünsche viel Spass im Kino :D
Tja Max....
....nach der Aussage "ich bin riesen Marvel-Fan" erklärt sich alles andere von selbst.
Filmfehler sind mir nicht groß aufgefallen aber ich suche auch nicht danach als ob ich dafür ins Kino gehen würde. Die Rüstungen die einfach so auseinanderfallen sind auch mir rätselhaft aber ich empfande es einfach nicht als besonders nennenswert.
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