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Kürze und Würze: Vienna Independent Shorts 2012


Von 6. bis 10. Juni findet zum neunten Mal das Vienna Independent Shorts (VIS) statt. Unter dem Motto „Pushing the Boundaries“ wird nicht nur das Gartenbaukino mit seiner 120 Quadratmeter großen Leinwand die Grenzen der Filmformate ausweiten, sondern auch die Kurzfilme werden an die Grenzen gehen. Denn unter diesem Schwerpunkt soll das diesjährige Programm vor allem eines erreichen: Provokation in unter 30 Minuten Laufzeit!

Provokant, trashig, international und vor allem kurz! So sieht das Filmprogramm des neunten VIS aus. Von 6. bis 10. Juni 2012 werden Kurzfilme aus aller Welt im Gartenbaukino präsentiert, wobei auch die österreichische Kurzfilm-Szene nicht zu kurz - oder besser gesagt - kurz genug kommt. Am 6. Juni  ab 17 Uhr wird das Festival mit der Sektion „Commercials“ begonnen, ehe ab 20 Uhr im Gartenbaukino die Eröffnungszeremonie stattfindet. 180 Kurzfilme aus über 30 Ländern werden präsentiert – von Schwarz-Weiß-Filmen aus den 1920ern bis hin zu Weltpremieren. In den Kategorien „Fiction & Documentary“, „Animation Avantgarde“, sowie in der Österreich-Sektion finden sich 79 Wettbewerbsfilme. Nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum darf seine Lieblingsfilme küren.  

Neben den diesjährigen Wettbewerbsfilmen werden Shorts zum Schwerpunktthema „Pushing the Boundaries“ gezeigt. Soll heißen: Zartbeseiteten, empfindlichen Gemütern und unter 16-Jährigen sei vom Nebenprogramm eher abzuraten, denn hier geht es darum, an die Grenze des Zeigbaren zu gehen. Alle anderen sollen sich nicht abschrecken lassen, denn im diesjährigen Festivalprogramm findet man auch große Namen wie Martin Scorcese mit seinem (Kurz)filmdebüt aus dem Jahre 1967, oder gleich dreimal Michel Gondry, dessen Musikvideos für die „White Stripes“ und „Chemical Brothers“ in der Sektion Commercials zu sehen sind. Zum 50. Jubiläum des Oberhausener Manifests, dass den Neuen Deutschen Film der 1960er und 1970er begründete, findet sich auch ein Film des deutschen Regisseurs Alexander Kluge im offiziellen Programm. Außerdem wird dem Oberhausener Manifest parallel zum Festival ein Symposium und eine Filmreihe im Wiener Filmmuseum gewidmet.

Einmal mehr wird es beim VIS auch ein Trashfilm-Programm mit dem einfallsreichen Titel „très chic“ geben. Bei der 80-minütigen Filmreihe wird wohl jedes Trash-Herz höher schlagen. Ein Geheimtipp ist das Liegekino in der mediaOpera in St. Marx, bei dem man schon am Wochenende vor dem Festival, am 2. Juni, auf Luftmatratzen liegend musikalische Kurzfilme – auch Musikvideos genannt -  an der Decke bestaunen kann.

Tickets und den genauen Spielplan gibt es unter www.viennashorts.at

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