Dies ist ein Pressetext der nicht von uns verfasst wurde:

 

Iffi2011Auch im Jubiläumsjahr des IFFI werden bemerkenswerte und spannende Filme aus aller Welt gezeigt. Es wird zahlreiche thematische Schwerpunkte im Programm geben, so freuen wir uns zum Beispiel auf eine Retrospektive zu Ehren Pier Paolo Pasolinis oder den filmischen Rückblick auf zwei Jahrzehnte IFFI. Auch der ‚Balkan Clash’ mit Filmen und Musik aus dem Balkan verspricht interessant zu werden.

 

Darüber hinaus stehen wie jedes Jahr vier Wettbewerbe im Mittelpunkt:
Das Festival-Team hat sich auch dieses Jahr wieder erfolgreich darum bemüht, aktuelle Filme und deren MacherInnen aus den Ländern des Südens zu holen. Alle Wettbewerbe versprechen darum, spannend zu werden. Für den Internationalen Wettbewerb um den Filmpreis des Landes Tirol, der mit 5.000,- Euro dotiert ist, sind dieses Jahr 8 Filme nominiert. Jeder dieser Filme wird von einem besonderen Gast präsentiert und betreut. Bei dem kubanischen Film LISANKA werden sowohl der Drehbuchautor Eduardo Del Llano wie auch der Regisseur Daniel Díaz Torres, der dieses Jahr beim Festival außerdem für sein Lebenswerk geehrt wird, anwesend sein. Die italienische Regisseurin Michaela Occhipinti, deren Film LETTERS FROM THE DESERT – EULOGY TO SLOWNESS im Wettbewerb nominiert ist, wird ebenso erwartet wie Vlado Škafar, der Regisseur des slowenischen Wettbewerbsfilms OČA. Auch die folgenden Filme werden von ihren Regisseuren präsentiert: UN HOMME QUI CRIE von Mahamet-Saleh Haroun, THE ETERNITY WHEEL von Nazim Abbasov und Kollo Daniel Sanous LE POIDS DU SERMENT aus Burkina Faso. Es wird sogar eine Premiere geben: Karma Tsherings Film MUENSEL aus Bhutan wird beim IFFI das erste Mal international aufgeführt. Auch der iranische Film A MAN WHO ATE HIS CHERRIES von Payman Haghani lohnt einen Besuch.

 

Auf den ersten Blick behandeln sie alle gänzlich verschiedene Geschichten in unterschiedlichen Ländern, doch grundlegende Themen wie Liebe, Familie, Einsamkeit, Heimat, Angst und Hoffnung kommen in ihnen allen vor. Die dreiköpfige Jury, bestehend aus der Filmdozentin Anka Schmid, dem Regisseur Res Balzli aus der Schweiz und dem deutschen Schauspieler Klaus Peter Bülz wird es wohl nicht leicht haben, sich für einen Film zu entscheiden.

Und auch das Publikum spielt wieder Jury: Alle acht Filme des internationalen Wettbewerbs konkurrieren gleichzeitig um den Publikumspreis, der mit 1.000,- EURO vom Stadtmarketing Innsbruck gesponsert wird. In jeder Vorstellung erhalten die FestivalbesucherInnen Stimmkarten, mit denen sie den Gewinnerfilm des Publikumswettbewerbs prämieren.

Seit 2005 gibt es den Dokumentarfilmpreis, dotiert mit 1.500,- EURO, der nun schon das dritte Jahr vom Innsbrucker Sommer verliehen wird. Sieben Filme nehmen an diesem Wettbewerb teil, der von der Dokumentarfilmjury – Barbara Pichler aus Wien, Martial Knaebel aus der Schweiz und Angelika Gruber aus München – vergeben wird. Auch zwei österreichische Beiträge sind dabei: Ernst Gossners GLOBAL WARNING, der von globaler Erwärmung und der Kommerzialisierung des Krieges berichtet und Roland Wehaps BURMA DISPLACED, der die Lebensbedingungen der Menschen in der Militärdiktatur Burma zeigt. Fünf weitere Filme sind im Rennen: BURGER HIGHLIFE EXPLOSION !!!, ein Film über ghanaische Musik von Wilma Kiener, Marco Kellers KAHLSCHLAG, der von dem Kampf um den Regenwald in Brasilien berichtet, SORELLE D'ITALIA von Lorenzo Buccello und Vito Robiani und schließlich SIRA – WENN DER HALBMOND SINGT von Sandra Gysi und Ahmed Abdel Mohsen und SPUREN EINER MISSION von Katharina Deuber, die beide, allerdings auf gänzlich verschiedene Art, von Spurensuche und Generationenwechsel erzählen. Das Festivalteam freut sich besonders, alle RegisseurInnen der nominierten Dokumentarfilme beim IFFI begrüßen zu dürfen.

Der vorletztes Jahr ins Leben gerufene 'Südwind-Filmpreis', bei dem es um weitere 1.000,- EURO Preisgeld geht, hat einen besonderen Stellenwert im IFFI-Programm, da er von einer SchülerInnenjury vergeben wird. Vier Filme stehen für den Preis zur Auswahl, und die ca. 20 SchülerInnen, die aus ganz Tirol kommen, beschäftigen sich intensiv mit den Kandidaten. Auch hier wird die Entscheidung nicht leicht fallen: JEAN GENTIL, ein Film aus der dominikanischen Republik von Laura Amelia Guzmán und Sara Boulyains Film NOTRE ÉTRANGÈRE aus Burkina Faso treten gegen PODSLON - SHELTER von Dragomir Sholev aus Bulgarien und UN HOMME QUI CRIE von Mahamat-Saleh Haroun aus dem Tschad an, der auch im Internationalen Wettbewerb nominiert ist.

Am Sonntag, 5. Juni um 19.30 im Leokino gibt es die Möglichkeit den Gewinnerfilm des Internationalen Wettbewerbs noch einmal zu sehen.

 

Quelle und weitere Infos: http://www.iffi.at/

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