Venedig 2010 - Anschuldigungen gegen Quentin Tarantino!
Es hat nicht allzu lange gedauert bis die ersten kritischen Stimmen bezüglich der Preisvergabe der Filmfestspiele von Venedig, die am Samstag über die Bühne ging, laut wurden. Denn der mit dem Goldenen Löwen prämierte Sofia Coppola Film Somewhere ist ein von der Kritik höchst gespalten aufgenommener Film und nun gibt es einige Anschuldigungen gegenüber Tarantino, dass er befangen gewesen sei (vermutlich auf Grund dieser Befürchtung wurde der neue Film seines Kumpels Robert Rodriguez auch ausserhalb des Wettbewerbs gezeigt). Und man muss zugegeben, dass die Preisvergabe eine solche Anschuldigung durchaus zulässt: Tarantinos Ex-Freundin Sofia Coppola, mit der ihn immer noch eine Freundschaft verbindet, hat den Goldenen Löwen gewonnen, Tarantinos Freund Alex de la Iglesia hat gleich zwei Preise gewonnen (Drehbuch und Regie) und Tarantinos Mentor Monte Hellman hat einen eigens erschaffenen Spezialpreis gewonnen. Tarantino selbst weißt alle Anschuldigungen (die ihm besonders von der italienischen Presse, aber auch von der NY Times entgegenschallen) von sich durch seine Verteidigung der Jury Entscheidung für den Goldenen Löwen:

 

“I wasn’t going to let anything like that affect me at all, I was just going to literally respond to the film. There was no me steering any direction. It enchanted us from the first, being her friend didn’t affect me or make me sway the jury in any way. The other members of the jury don’t know her at all. They just loved the film. We kept coming back to it, as one of us said, because ‘it’s a great fucking movie,’ all right?”

 

Quelle: WP | Awardsdaily

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