Der gestrige Sonntag erwies sich als neuerliche Sternstunde der österreichischen Filmindustrie. Das heimische Aushängeschild Michael Haneke sicherte sich mit seinem neusten Werk Das weiße Band, nicht nur den FIPRESCI Preis der Filmkritik sondern auch die Goldene Palme als Bester Film des Festivals. Als Bester Schauspieler wurde der Österreicher Christoph Waltz für seinen hochgejubelten Auftritt im Quentin Tarantino Film Inglourious Basterds ausgezeichnet. Beide Preise kamen nicht gerade unerwartet. Haneke ist ohnehin ein Liebling des Festivals und ging, nach bunter Vergangenheit in Cannes (Preis der ökumenischen Jury für Code:Unbekannt, Großer Preis der Jury für Die Klavierspielerin und die Auszeichnungen als Bester Regisseur, den FIPRESCI Preis und den Preis der ökumenischen Jury für Caché) als Favorit ins Rennen und Christoph Waltz wurde nach seinem begeistert aufgenommenen Auftritt ebenfalls zum Favoriten hochgejubelt.

Beste Schauspielerin wurde Charlotte Gainsbourg im kontrovers aufgenommenen Antichrist von Lars von Trier. Hier die Gewinner im Überblick:

Goldene Palme
Das weiße Band von Michael Haneke

FIPRESCI Preis
Das weiße Band von Michael Haneke

Großer Preis der Jury
Un Prophète von Jacques Audiard

Preis der Jury:
Fish Tank von Andrea Arnold ex aequo mit Bakjwi (Thirst) von Park Chan-Wook

Bestes Drehbuch
Mei Feng für Spring Fever von Lou Ye

Regiepreis
Brillante Mendoza für Kinatay

Spezialpreis für Lebenswerk
Alain Resnais

Bester Schauspieler
Christoph Waltz in Inglourious Basterds von Quentin Tarantino

Beste Schauspielerin
Charlotte Gainsbourg in Antichrist von Lars von Trier.

Bestes Debüt
Warwick Thornton für Samson and Delilah

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