Götz George und Tom Schilling spielen die Hauptrollen in dem Kinofilm nach Motiven der gleichnamigen Groteske von George Tabori Wien/Berlin/Mainz/Zürich, 16. April 2008 - In Wien beginnen am 22. April die Dreharbeiten zu dem Kinofilm MEIN KAMPF. Anfang Mai zieht das Team dann nach Mitteldeutschland (Zittau und Umgebung). Regie führt Urs Odermatt. Götz George spielt die Rolle des Juden Schlomo Herzl, Tom Schilling die des jungen Hitler. In weiteren Hauptrollen sind Simon Schwarz, Wolf Bachofner, Elisabeth Orth, Karin Neuhäuser, Ernst Stankowski, Bernd Birkhahn und als Gretchen die Newcomerin Anna Unterberger zu sehen.


Zum Inhalt: Der junge Hitler kommt aus tiefster österreichischer Provinz nach Wien, um als Maler die Welt zu erobern ... Doch zuerst muss er in die Akademie der bildenden Künste aufgenommen werden. Hitler mietet sich im Männerheim in der Blutgasse ein und wartet auf seinen großen Tag. Er teilt das Zimmer mit zwei Juden: dem fliegenden Buchhändler Schlomo Herzl und dem gescheiterten Koch Lobkowitz. Schlomo Herzl will ein Buch schreiben:


'Mein Leben'. Schlechter Titel, findet sein Freund Lobkowitz, der sich für Gott hält und tatsächlich Wunder bewirkt. Gemeinsam verständigen sie sich auf 'Mein Kampf'. Hitler ist begeistert ... Die Filmgroteske nach der fabelhaften Vorlage von George Taboris Theaterstück ist keine historische Rekonstruktion von Hitlers Wiener Zeit, eher eine zeitlose Parabel vom Guten, das dem Bösen dient. Realität und Fiktion überschneiden sich, Komisches und Tragisches, Groteskes und Rührendes, Wirklichkeit und Traum. Aufgeblendet wird das Psychogramm eines künftigen Tyrannen. Die Idee ist simpel und subversiv zugleich: Der Jude Schlomo Herzl will den jungen Tölpel Hitler vor dem Untergang in der Großstadt retten und wird dadurch zum Geburtshelfer des Monsters.


Die Produktion Mein Kampf ist eine Koproduktion der Schiwago Film, der Dor Film und der Hugofim in Zusammenarbeit mit dem ZDFtheaterkanal, arte, ORF (Film/Fernsehabkommen), SRG SSR und UFA Cinema, gefördert von dem Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), der Filmförderungsanstalt (FFA), dem Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), der Hessischen Filmförderung, dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF), dem Österreichischen Filminstitut (ÖFI), dem Schweizer Bundesamt für Kultur (BAK), der Züricher und der Aargauer Filmförderung.


Produzenten sind Martin Lehwald und Michal Pokorny (Schiwago Film), Danny Krausz (Dor Film) und Christof Neracher (Hugofilm). MEIN KAMPF wird in Deutschland voraussichtlich 2009 in die Kinos kommen, der Filmladen Filmverleih hat sich die Verleihrechte für Österreich gesichert.

Quelle: Filmladen

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