Wir haben für Euch das deutsche und das englische Poster und viele neue Szenenbilder in unserer Galerie zum kommenden Film Things We Lost In The Fire:


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Kommentare

8martins Avatar
30.07.2014 17:06 Uhr
Der Originaltitel ist nicht übersetzbar. Er kann nur nachempfunden werden. Susanne Bier, die die seelischen Befindlichkeiten der Akteure sehr einfühlsam, aber auch schonungslos beleuchtet, geht dabei manchmal äußerst behutsam, dann aber auch wieder schonungslos vor. Und das kann sie so tun wegen der beiden hervorragenden Hauptdarsteller. Audrey (Hale Berry) trauert um ihren erschossenen Mann Brian (David Duchovny), der Jerrys (Benicio del Toro) bester Freund war. Der versucht mit wechselndem Erfolg von der Nadel wegzukommen. Das ist eine hochexplosive Konstellation. Mit vielen sehr großen Nahaufnahmen, die oft ohne Musik daherkommen werden Emotionen pur transportiert. Lange Einstellungen mit für die Situation typischen Aktivitäten wie duschen oder putzen, aber auch Gefühlsausbrüche schildern die emotionale Lage von Jerry und Audrey. Auch ihre beiden Kinder spielen eine nicht unwichtige Rolle. Der spannungsgeladene Gefühlscocktail ist komplex gemischt. Es kann sein, dass zwischen den beiden etwas läuft (ein Kussversuch), es gibt Fortschritte und Rückschläge. Es entwickelt sich etwas diffus Erogenes. Jerry und Audrey kämpfen ums gefühlsmäßige Überleben und versuchen mit dem Verlust der liebgewordenen Gewohnheiten, nahestehenden Menschen und all dem, was ihnen in ihrem bisherigen Leben lieb und teuer war, zu Recht zu kommen (Originaltitel!). Durch die schlechte deutsche Synchronisation sind zwei Szenen unverständlich. Auch der genreübliche Stuhlkreis mit Kelly (Alison Lohman) gehört zur realistischen Betrachtungsweise. Gekonnte Schnitte mit eindrucksvollen Bildfolgen belegen Biers Professionalität: Schuss und fallende Michflasche!
Spannend und beeindruckend, suggestiv emotionalisierend. Eine Klasse für sich.
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