The Wolf of Wall Street - Martin Scorsese über die Kontroverse zu seinem Film
In den USA ist Martin Scorseses Meisterwerk "The Wolf of Wall Street" bereits zu Weihnachten gestartet und hat auch schon 63 Millionen Dollar in die Kassen gespült. Allerdings wurde der Film mit einigen Kontroversen begleitet. Unter anderem hat der Film mit 506 Fucks den neuen Rekord aufgestellt und ein Mitglied der Oscarjury meinte gar Scorsese solle sich für seinen Film schämen. Nun hat sich Scorsese selbst zur kontroversen Rezeption seines Films geäußert.

Scorsese meinte, dass man nie anders auf seine Filme reagiert hat. Von "Hexenkessel" über "Taxi Driver", "Wie ein wilder Stier", "GoodFellas", "Casino" bis hin zu "Die letzte Versuchung Christi" - stets wurden seine großen Meisterwerke von einer Kontroverse begleitet. Das ist auf der einen Seite frustrierend, aber andererseits scheinen seine Filme etwas in den Menschen auszulösen, weshalb sie darüber reden wollen. Und es würde ihn freuen, dass dies zu einem vielschichtigen, offenen Dialog führt.

Außerdem hat Scorsese noch verraten, dass es durchaus denkbar wäre eine Extended Version von "The Wolf of Wall Street" zu veröffentlichen. Das Studio forderte ja eine maximale Länge von 3 Stunden, weswegen Scorsese einige Szenen entfernen musste. Allerdings sollte man sich nicht allzu sehr darauf verlassen, da der Regisseur normal kein Fan von "Directors Cuts" ist.

Quelle: Gold Derby

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