Berlinale 2013 - Das Fazit!
Die 63. internationalen Filmfestspiele in Berlin sind nun leider vorbei und somit möchte ich, nach neun Tagebucheinträgen, hier mein Fazit zum größten Publikumsfilmfestival der Welt präsentieren. Insgesamt habe ich in neun Tagen 21 Filme gesehen und 15 Pressekonferenzen besucht - hatte damit einen voll gepackten Terminkalender und war trotz ansteigender Müdigkeit (schlafen kann ich ja danach) im Verlauf des Festivals stets begeistert. Das Festival war wirklich gut organisiert. Zwar gab es einige Verspätungen und ein paar Verschiebungen, aber groß gestört hat mich das jetzt nicht. Über die Qualität der gesehenen Filme kann ich mich nicht groß beschweren. Einige waren zwar nur mäßig unterhaltsam, aber richtig schlecht war keiner der 21 Filme.

Auch ein paar Überraschungen waren dabei. Dazu gehört natürlich das Regiedebüt des The Dark Knight Rises Stars Joseph Gordon-Levitt mit dem Titel Don Jon’s Addiction. Gordon-Levitt spielt hier selbst die Hauptrolle. Neben ihm treten Scarlett Johansson und Julianne Moore auf. Die Komödie habe ich mir sogar zwei Mal angesehen. Das erste Mal in der Pressevorführung und das zweite Mal in der öffentlichen Vorführung. Wie erwartet kam Don Jon’s Addiction besser bei der öffentlichen Vorführung an. Das habe ich an der Lautstärke des Lachens der Zuschauer und beim Applaus gemerkt. Bei der öffentlichen Vorführung am Samstag (16.02.13) im Friedrichstadt-Palast wurde sogar zwei Mal während dem Film applaudiert – die Witze waren einfach grandios. Don Jon’s Addiction kommt voraussichtlich im Oktober in unsere Kinos. Ihr solltet euch also ein dickes Kreuz in den Kalender machen und diesen Film nicht verpassen. Ansonsten ist Before Midnight auf jeden Fall sehenswert, vor allem wenn einem die Vorgängerfilme Before Sunrise und Before Sunset gefallen haben. Unsere Kritik zum Film folgt demnächst.

Es waren auch zahlreiche Stars anwesend, um ihre Filme vorzustellen. Positiv in Erinnerung sind hier Anne Hathaway und Hugh Jackman (Les Miserables) geblieben, die einen bodenständigen Eindruck erweckt haben. Aber auch Greta Gerwig (Frances Ha), Melánie Laurent (Nachtzug nach Lissabon), Paul Rudd sowie Emile Hirsch (Prince Avalanche), Matt Damon (Promised Land), Joseph Gordon-Levitt (Don Jon’s Addiction), Nicolas Cage (Die Croods), Julie Delpy und Ethan Hawke (Before Midnight) konnten Sympathiepunkte sammeln.

Mir hat es auf der 63. Berlinale sehr gut gefallen und es hat auch viel Spaß gemacht darüber zu berichten. Ansonsten hoffen wir, dass ihr beim Durchstöbern der diesbezüglichen Artikel auch auf die eine oder andere interessante bzw erfreuliche Nachricht gestoßen seid.

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