Berlinale 2013: Tagebuch 7 - Cool & kumpelhaft - Paul & Emile!
Berlinale Tagebuch – Tag 7: Mittwoch, 13. 02. 2013

To Do Liste:
-Pressevorführung zu Prince Avalanche von David Gordon Green
-Pressekonferenz zu Prince Avalanche mit Paul Rudd, Emile Hirsch und David Gordon Green
-Pressevorführung zu Nachtzug nach Lissabon von Bille August
-Pressekonferenz zu Nachtzug nach Lissabon mit Jeremy Irons, Jack Huston, Melánie Laurent, Martina Gedeck und Bille August

Ein neuer Tag auf der Berlinale und somit warteten zwei neue Filme auf mich. Müde, aber voller Vorfreude, ging ich in den Berlinale Palast. Gespannt war ich auf den ersten Film Prince Avalanche. Paul Rudd kannte ich ja bereits aus Vorbilder?! oder Friends und nun spielte er in einen Berlinale Wettbewerbsfilm mit. Muss zwar nicht heißen, dass es gleich ein guter Film sein muss, aber Erwartung und Anspruch sind dann doch etwas angehoben. Der Film hat mich letztendlich nicht enttäuscht, sogar ein wenig überrascht. Auch bei den internationalen Kollegen ist Prince Avalanche gut angekommen. Nach der Vorführung applaudierte das Publikum. Der Applaus beim Film Before Midnight bleibt aber immer noch ungeschlagen.

Gleich danach kamen Rudd, Hirsch und Gordon Green in den PK-Saal und unterhielten die Filmreporter. Besonders Emile Hirsch antwortete sehr humorvoll und gab sich äußerst gelassen. Aber auch Paul Rudd kam sympathisch und kumpelhaft herüber. Die Darsteller meinten, dass sie sich vor den Dreharbeiten nicht kannten und sich dann am Set ziemlich gut verstanden haben. Ansonsten alberten sie herum und boten demnach gute Unterhaltung. Nach der Konferenz machten sie noch Fotos und gaben Autogramme an ihre Fans / uns Journalisten. Nicht viele Stars können das von sich behaupten. Die meisten hauen gleich wieder nach der Konferenz ab. Rupert Grint, Anne Hathaway und Melánie Laurent zählen beispielsweise noch dazu.

Nach der Weltpremiere zu Nachtzug nach Lissabon faszinierte mich in der Pressekonferenz vor allem Melánie Laurent. Sie spielte beispielsweise in Quentin Tarantinos Inglorious Basterds die weibliche Hauptrolle. Doch nun zurück zur Faszination: Ausstrahlung und Schönheit - mit diesen zwei Worten kann ich Frau Laurent beschreiben. Jeremy Irons war ernst und nachdenklich. Ich denke, für einen 65 jährigen Mann, der bereits zig Pressekonferenzen hinter sich hat, ein normales Verhalten. Die restlichen Schauspieler machten allesamt einen guten Eindruck und fielen nicht negativ auf.

Leider bleiben nun nur noch drei Tage bis zum Ende der Berlinale. Meine Batterien gehen auch schon bald zur Neige und die Müdigkeit tritt immer früher ein. Gerne berichte ich aber für euch noch die letzten Tage und informiere euch über die Stars und Eindrücke, die ich hier sehe bzw. sammle. Hiermit verabschiede ich mich heute.

Beste Grüße aus Berlin!

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