World War Z - Die Probleme der Produktion im Überblick!
Momentan ist es kein Geheimnis, dass World War Z von Paramount Pictures in großen Schwierigkeiten steckt. Der Zombiefilm wurde um ganze sechs Monate nach hinten verschoben und soll erst im Juni 2013 im Kino starten. Diese Verschiebung soll eine Veränderung im Drehbuch, sowie Reshoots ermöglichen. Dafür hat das Studio den Prometheus-Autor Damon Lindelof engagiert. Er soll den dritten Teil des Skripts umschreiben. Doch dies ist nicht das einzige Problem. Das Studio versucht schon seit Jahren das Projekt auf die Beine zu bringen, sodass bereits viel Geld dafür ausgegeben wurde.

TheHollywoodReprter durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen und teilte mit, dass eine anonyme Quelle das Projekt als einen kompletten Albtraum bezeichnete. In diesem Albtraum spielt vor allem der Regisseur Marc Forster eine große Rolle. Er hat zwar für Filme wie Monster’s Ball (2001) und James Bond - Ein Quantum Trost (2008) positive Kritiken erhalten, jedoch hat er seit 2008 nicht mehr an einem Blockbuster gearbeitet. Sein Mangel an Erfahrung führte zu Konflikten mit den Darstellern, den Fans und den restlichen Talenten, die am Set arbeiteten. Aufgrund dieser Auseinandersetzungen setzte das Team ständig wichtige Entscheidungen auf die Warteschleife. Zum Beispiel stand deswegen das Aussehen der Zombies lange nicht fest.

Zudem fehlte es an konsequenten Entscheidungen. Forster sollte sich auf Charaktere und Story konzentrieren. Andere erfahrene Crew-Mitglieder waren für Action und Effekte verantwortlich. Doch diese Aufteilung hat nur Verwirrung und Streit verursacht. "Keiner hat das Ruder übernommen.", sagte ein Insider. "Wenn man [einen Regisseur] hat, der nicht alles machen kann... kommt am Set Verwirrung auf.", fügte der Insider hinzu.

Weiters hat das Studio dem Projekt grünes Licht gegeben, bevor es produktionsbereit war. Man vermutet, dass diese Entscheidung etwas mit Brad Pitts Beziehung zum Paramount CEO Brad Grey zu tun hat. Pitt spielt nicht nur die Hauptrolle im Film, sondern produziert auch den Zombiefilm. Das Studio soll das Team zu einer früheren Veröffentlichung gezwungen haben, die letztendlich nicht eingehalten werden konnte. Der Second-Unit Regisseur hat beispielsweise nur ein Drittel der verlangten Zeit vom Studio für seine Arbeit erhalten.

Dies hört sich alles nach einem großen Reinfall an, doch eine Aussage eines Teammitglieds gibt uns dann doch noch Hoffnung: "Die ersten 45 Minuten sind großartig, vielleicht sogar die erste Stunde." Der Paramount-Präsident Adam Goodman meinte: "Das Material sieht fantastisch aus, aber wir sind uns einig, dass es ein besseres Ende verdient hat."

Man kann also gespannt sein, was der Prometheus-Drehbuchautor, Paramount und das Filmteam uns im Juni 2013 auf der Leinwand servieren werden...

Quelle: /film.com, THR
World War Z (2013)
Kinostart: 28.06.2013

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