![]() ![]() Tucker & Dale vs. Evil OT: Tucker and Dale vs. Evil Regie: Eli Craig Drehbuch: Morgan Jurgenson, Eli Craig Filmstart: 25.02.2011 | Laufzeit: | Horror-Komödie |
Eine Gruppe College Kids macht sich auf den Weg ins Hinterland um dort in einem Wald zu campen. Bereits beim ersten Halt machen sie Bekanntschaft mit den eigenwilligen Einheimischen. Besonders gefährlich wirken Tucker (Alan Tudyk) und Dale (Tyler Labine). In Wahrheit sind die beiden Hillbillys aber selbst nur auf Urlaub und wollen das neue Ferienhaus etwas aufpolieren. Doch bei einer nächtlichen Begegnung zwischen den Jugendlichen und den beiden Rednecks kommt es zu einem folgenschweren Missverständnis. Nach einem Badeunglück helfen Tucker und Dale der schönen Allison (Katrina Bowden) aus dem Wasser. Ihre Freunde glauben aber, dass diese sie entführen. Sie denken, dass Allison umgebracht werden soll, also machen sie sich auf die Jagd um es den angeblichen “Psycho-Killern”, die eigentlich ganz liebe und umgängliche Menschen sind, heimzuzahlen...
Denn während Tucker und Dale eigentlich nur helfen wollen, wirken die Wortfetzen, die von den Studenten gehört werden wie das klassische Gebrabel zweier Psychos, die sie töten wollen und auch durch weitere dumme Zufälle wird das Vertrauen nicht gerade gestärkt. So schneidet Tucker mit der Motorsäge in ein Wespennest, und läuft dann mit mit besagter Motorsäge schreiend durch den Wald, was für die Jugendlichen natürlich eine ganz andere Wirkung hat. Hinzu kommen weitere Unfälle und dumme Zufälle, die dazu führen, dass sich die College-Kids selbst dezimieren und nur noch panischer werden.
Kritisiert werden muss eigentlich nur das letzte Viertel des Films. Denn hier wirft der Film sein Konzept über Bord und verfällt selbst den Klischees, die er zuvor so wunderbar unterwandert hat. Plötzlich muss mit der üblichen Geschichte aus der Vergangenheit ein klassischer Bösewicht etabliert werden, der natürlich auch standesgemäß vernichtet werden muss. Hier geht dem Film leider die Luft aus. An der Tatsache, dass Tucker & Dale vs. Evil für Genrefans ein absoluter Pflichttermin ist, ändert diese Schwäche aber nichts.
Fazit:
Tucker & Dale vs. Evil ist eine Spaßgranate mit Kultfilmpotential. Der Film schafft es hervorragend die Regeln des Backwood-Slasherfilms zu unterwandern und schaft es aus seiner herrlich wahnwitzigen Ausgangslage einen schwer unterhaltsamen und ungemein kurzweiligen Film zu machen. Lediglich das letzte Viertel fällt etwas ab, da sich der Film hier wieder den Konventionen unterordnet. Doch trotz diesen Schwächen ist Tucker & Dale vs. Evil ein Pflichttermin für alle Genrefans.
Wertung:
8/10 Punkte
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