Beilight - Biss zum Abendbrot (Vampires Suck) (2010)

OT: Vampires Suck - 82 Minuten - Komödie
Beilight - Biss zum Abendbrot (Vampires Suck) (2010)
Kinostart: 10.09.2010
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Beilight - Biss zum Abendbrot (Vampires Suck)

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Von den Machern von Date Movie, Fantastic Movie, Meine Frau, die Spartaner und Ich und Disaster Movie. Kann man noch eindringlicher vor einem Film warnen? Ich glaube nicht, werde es aber dennoch versuchen. Kurz zur Einstimmung: Die Filmographie von Jason Friedberg und Aaron Seltzer ist für mich der Bodensatz der Filmindustrie. Im Schnitt gibt es glaube ich nichts was schlechter ist. Dass ein Film wie Beilight – Biss zum Abendbrot in den USA aus einem Budget von 20 Millionen Dollar bereits 29 Million Dollar eingespielt hat (ist nicht viel, finanziert aber die Fortführung dieses Trauerspiels) ist ein Stich ins Herz. Denn dieser Film ist nicht nur eine Qual und Zuschauerverarsche, er tut schon fast körperlich weh. Und das obwohl die Twilight Reihe eigentlich eine Vorlage nach der anderen liefert.

 

Becca Crane (Jenn Proske) hat mit ihren Teenagerproblemen zu kämpfen und zu allem Überfluss muss sie auch noch zu ihrem Vater Frank (Diedrich Bader) ziehen, der Sheriff in Sporks, Washington ist. Becca fällt bald auf, dass etwas in diesem Ort nicht stimmt, kommt aber nicht so richtig dahinter was es ist. Bald schon lernt sie Jacob White (Chris Riggi) kennen, der ihr ein guter Freund wird. Er will mehr, doch Becca ist verliebt in den blassen Edward (Matt Lanter). Und bald schon stellt sie fest, dass Edward in Wirklichkeit ein Vampir ist…

 

Klingt etwas nach Twilight? Liegt daran, dass die Parodien aus dem Hause Friedberg/Seltzer schon immer zu faul waren um sich Variationen einfallen zu lassen. Es ist schon fast Tradition, dass man einfach Szenen aus dem zu parodierenden Film übernimmt und einige debile Gags einbaut. Und genau nach diesem Muster verfährt man auch bei Beilight. Dass das Trauerspiel in Wirklichkeit schon seit mindestens vier Filmen nicht funktioniert scheint keinen zu kümmern, solange es immer noch ein paar Einfältige gibt die die Produktionskosten samt eines kleinen Gewinn einbringen.

 

Am schockierendsten aber ist, dass man sich als Vorlage Twilight genommen hat. Ja genau, eben jene Saga die von völlig unbezahlten Amateuren im Internet schon so ausgiebig durch den Kakao gezogen worden ist. Und das schlimmst dabei ist, dass jede Amateurpersiflage zehn Mal lustiger ist, als das was in Beilight abgezogen wird. Der Film ist so dermaßen dilletantisch aufgebaut und inszeniert, dass man am liebsten Kotzen möchte. Wie es eine solch stümperhafte Produktion durch die Qualitätskontrolle bei 20th Century Fox geschafft hat ist ein großes Fragezeichen.

 

Im Laufe des Jahres kommen viele glatte Produktionen in die Kinos, aber jeder einzelne Hollywoodfilm seit, tja, wahrscheinlich seit Meine Frau, die Spartaner und Ich, ist besser als diese konzentrierte Müllsammlung die sich wirklich als Komödie vermarktet. Ein Hollywoodfilm bei dem selbst einfachste Schuss-Gegenschussszenen so krampfig gefilmt worden sind, als wären Volksschüler hinter der Kamera. Beilight ist schlicht eine große Tragödie, der Film weiß es nur nicht. Man reiht nur eine hirnverbrannte Szene an die nächste, hofft, dass man irgendwie auf zumindest 80 Minuten Screentime kommt und etwas Kohle aus dem konzeptlosen Haufen Müll pressen kann.

 

Ich bin bei Gott kein Freund der Twilight Filme, aber ich würde mir lieber die gesamte Reihe noch zehn Mal ansehen, als noch einmal diese Qual von Film. Und wenn es ein Regisseur noch nicht einmal schafft die Twilight Reihe so zu persiflieren, dass wenigstens eine Hand voll Gags zünden, dann sollte er vieles machen, aber sicher keine Parodien drehen. Tatsächlich habe ich während Breaking Dawn mehr gelacht als während Beilight. Um dem Trauerspiel zu entgehen wäre sogar eine Radikallösung im Sinne des Andalusischen Hundes eine lockende Option. Sicher ist: Ich war noch nie so kurz davor eine Leinwand anzuzünden als bei diesem Schandfleck.

 

Fazit:

Beilight - Biss zum Abendbrot ist ein Film bei dem man am liebsten weinen möchte. Jede Sekunde die man mit diesem Film verschwendet, hinterlässt ein Trauma über das man später wieder hinwegkommen muss. Der schlechteste Film seit langem.

 

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