![]() ![]() Furcht & Zittern OT: Furcht & Zittern Regie: Reinhard Schwabenitzky Drehbuch: Katharina Bali, Susanne Freund Filmstart: 10.09.2010 | Laufzeit: | Komödie |
Hertha (Elfi Eschke) ist stinksauer. Ihr Ehemann, der hochrangige Polizist Klaus (Wolfgang Böck) geht fremd und zwar mit seiner blutjungen Sekretärin. Hertha schnappt sich die Dienstwaffe von Klaus und will ihn erschiessen. Vor Ort überlegt sie es sich aber doch noch anders und torkelt in eine Apotheke. Das Problem ist nur, dass sie die Waffe noch gezückt hat und nun alle denken sie wolle den Laden überfallen. Da es zu spät ist schnappt sie sich Philipp (Andreas Kiendl) als Geisel und flieht mit der Beute die ihr zugesteckt wurde. Doch bald schon stellt sich ihre Geiselwahl als ungünstig heraus: Denn Philipp ist ein seelisches Wrack, der so ziemlich vor allem Angst hat und unter Panikattacken leidet...
Denn besser wird es nicht mehr, eher im Gegenteil, denn selbst ein absolutes Mainstreampublikum mit niedriger Erwartungshaltung wird es schwer haben sich diesen Kinobesuch schön zu reden, sollte es doch nicht allzu schwer sein eine bessere Alternative zu finden. Denn die Geschichte entwickelt sich immer weiter in Richtung Absurdität, bringt kaum etwas auf die Reihe und die Filmemacher scheinen sich selbst dabei bewundernd auf die Schulter zu klopfen wie gewitzt sie nicht sind. Der Humor bewegt sich auf Sonderschulebene und die Geschichte selbst ist eigentlich nur eine riesige Peinlichkeit.
Auf der Flucht bahnt sich auch ein kleines sexuelles Abenteuer zwischen Philipp und Hertha an, wobei man zumindest die Beziehungskonventionen des Mainstreamkinos etwas durcheinanderbringt, aber in Anbetracht der Tatsache wie bemüht und krampfig das alles abläuft ist dem auch schon nicht mehr der Rede wert. Ausserdem werden einige Stationen abgearbeitet und Nebenfiguren etabliert, die aber mit der Ausnahme der Episode rund um Philipps Internetbekanntschaft kaum für Unterhaltungswert sorgen. Insgesamt betrachtet ist Furcht & Zittern also vor allem eine kolossale Zeitverschwendung, die man niemandem (den man leiden kann) wirklich empfehlen kann.
Fazit:
Furcht & Zittern macht so ziemlich alles falsch was man falsch machen kann. Der Film ist leider überhaupt nicht witzig, was für eine Komödie ohnehin das Todesurteil ist, aber hinzu kommt auch, dass alleine die Ausgangslage schon einmal so dämlich ist, dass es schwer ist sich überhaupt auf den Rest einzulassen. Doch das niedrige Niveau wird konstant gehalten und abgesehen von ganz wenigen amüsanten Momenten ist Furcht & Zittern ein grandios missratener Film, den man sich wirklich nicht antun muss.
Wertung:
2/10 Punkte
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