Francesca (2009)

OT: Francesca - 94 Minuten - Drama
Francesca (2009)
Kinostart: Unbekannt
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Francesca

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Kurzkritik im Rahmen des Crossing Europe Festivals 2010:


Francesca (Monica Barladeanu) hat etwas Geld gespart und will von Rumänien auswandern um in Italien zunächst als Pflegerin für einen alten Mann zu arbeiten, und später einen Kindergarten für rumänische Kinder zu gründen. Ihr Freund Mita (Doru Boguta) will sich noch um seine Geschäfte kümmern und dann nachkommen. Doch es kommt alles anders als geplant: Francesca entdeckt, dass Mita in großen finanziellen Problemen steckt, und bereits im Visier von einigen Gangstern ist. Die Auswanderung ist in Gefahr…

 

Francesca überzeugt zu Beginn vor allem bereits mit der Präsenz von Monica Barladeanu, die von Anfang an für die Bindung zum Zuseher verantwortlich ist. Dank diesem Sympathiebonus wirkt Francesca zu Beginn auch noch sehr viel versprechend und schafft einen großteils funktionierenden Mix aus Drama mit leichten komödiantischen Aspekten, die jedoch bald schon über Bord geworfen werden.

 

Und leider tritt der Film in Folge auch etwas auf der Stelle. Francesca scheitert schon einmal an der Schilderung des grundlegenden Milieus. Italien wird als gefährlicher Ort beschrieben, wo Francesca nichts gutes erwartet. Gleichzeitig wirkt aber Rumänien nicht wirklich schlecht, und mit ihrem Freund, ihren Eltern und ihren Freunden hat Francesca hier auch ein soziales Netz zur Verfügung, das im ohnehin feindlich gesinnten Italien fehlen würde. Wozu also der Umzug?

 

Und überhaupt entwickelt sich das Drama der Geschichte leider nicht wirklich überzeugend. Die Gangstergeschichte rund um Mita wirkt halbgar und nicht unbedingt stimmig. Die Bedrohung scheint nicht greifbar, und der gesamte Fluss des Films gibt sich recht seltsam, wenngleich Francesca dennoch meistens recht kurzweilig bleibt. Doch große Emotionen werden nicht geboten und auch ansonsten kann Francesca die Motivation der Figuren und die Story an sich nicht wirklich befriedigend übermitteln. Da wäre, vor allem in Anbetracht der guten Leistung von Monica Barladeanu, mehr drin gewesen.

 

Wertung:

5/10 Punkte

Filmering.at
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