Gasolina (2007)

OT: Gasolina - 71 Minuten - Drama
Gasolina (2007)
Kinostart: Unbekannt
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Gasolina

Von am

Kurzkritik im Rahmen der Viennale 2009:

 

Gerardo, Raymundo und Nano stehlen Benzin, um ohne bestimmtes Ziel durch die Gegend zu fahren. Sie versuchen der Wirklichkeit zu entfliehen, doch immer wenn sie wieder halten müssen, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt. So schlagen sie sich durch die Welt, bis es eines Tages zu einem unerwarteten Aufeinandertreffen kommt…

 

Gasolina versucht uns in die Welt dreier verlorener Seelen zu ziehen. Dabei merkt man dem Film deutlich seinen Low-Budget Hintergrund an, denn abgesehen davon, dass ausschließlich mit Laiendarstellern gedreht wurde (was dem Film nicht immer gut steht), sorgen vor allem die sehr dunklen Nachtszenen für eine visuell doch recht dürftige Ästhetik.

 

Doch darüber kann man natürlich hinweg sehen, viel dramatischer ist jedoch, dass Regisseur Julio Hernández Cordón scheinbar ohne Konzept in den Film gegangen ist. Reichlich oberflächliche Dialoge stehen in Verbindung mit einer großteils belanglosen Handlung, sodass sich Gasolina, trotz seiner immens kurzen Laufzeit, doch langatmig anfühlt, was schon einer Bankrotterklärung der Filmemacher gleichkommt. Ein einziges Mal klafft das wirkliche dramatische Potential des Ganzen durch, dies wird jedoch nicht weiter aufgegriffen, und verpufft somit leider wirkungslos. Das führt dazu, dass Gasolina leider ein enttäuschender Film geworden ist, der nicht weiter zu empfehlen ist, und nur an ganz wenigen Stellen überzeugt.

 

Wertung:

3/10 Punkte

Filmering.at
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