Zwei bärenstarke Typen

OT: Nati con la camicia - 107 Minuten - Komödie
Zwei bärenstarke Typen
Kinostart: 23.09.1983
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Zwei bärenstarke Typen

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Anfang der 80er begann der Siegeszug von Filmen die heute als Klassiker im Bereich Science Fiction, Action und Horror gelten. Immer schwieriger wurde es daher für das Duo Spencer/Hill sich lukrativ durch ihre Komödien zu prügeln, so dass ihre Abenteuer immer exotischer wurden. „Zwei bärenstarke Typen“ ist zusammen mit „Vier Fäuste gegen Rio", der danach entstand, dass letzte gelungene Werk des Duos und eine Parodie auf Agententhriller wie „James Bond“.

Rosco Frazer (Terence Hill) ist ein Landstreicher, der in einer Bar Doug O’Riordan (Bud Spencer) über den Weg läuft und ihn sogleich gegen Trucker ausspielt, um gewitzt seine Freundschaft zu erschleichen. Über die perfekte Symbiose dieser beiden Figuren brauchen man eigentlich kein Wort mehr zu verlieren, denn es ist Filmgeschichte. Während Terence wie immer den gewitzten, vorlauten Tausendsassa mimt, der fast aus jeder Lage einen Ausweg findet bleibt Bud Spencer auch hier der ruhige Brummbär, welcher eher für seine überlegte und risikolose Art bekannt ist und sich hier selbst nicht immer ernst nimmt (Kampf gegen die Ninjas….)

Mit gewohntem Wortwitz, der dank der legendären und zitatreifen Synchronisation von Thomas Dannenberg unvergesslich ist, schliddern die beiden Helden in ein Agentenabenteuer, wie es sonst nur James Bond erlebt. Auf Grund einer Verwechslung werden die beiden nämlich für Topspione gehalten, die den mysteriösen Zahlenvernichter K1 die Tour vermasseln sollen. Um das zu bewerkstelligen wird ihnen allerlei Equipment zur Verfügung gestellt, wie ein kugelsicheres Auto mit allerlei technischen Raffinessen, Kreditkarten sowie Topkleidung und eine „Zahnbombe“.

Die Prügeleien werden im Vergleich zu früheren Werken seltener, was dem Spaß aber kein Abbruch tut. Beide sind immer noch so agil, dass die Szenen nicht peinlich werden. Hinzu kommen exotische Gegner wie Ninjas, sowie Massen maskierter Bösewichter in der finalen Megaprügelei auf einem Kreuzfahrtschiff. Dabei werden immer wieder Agentenklischees aufgegriffen, die von beiden genüsslich durch den Kakao gezogen werden.

Fazit:
In ihrem vorletzten, gelungenen Abenteuer überzeugt das Duo als Topagenten, die die Welt vor einem Superbösewicht, dank schlagkräftiger Argumente, retten. Mit den gewohnten musikalischen Ohrwürmern, genialen Sprüchen, spaßigen Schlägereien und „James Bond“-Parodien kommen Spencer/Hill Fans voll auf ihre Kosten. Völlig deplazierte Ideen wie der blinde Ober in der Küche veredeln den Spaß noch.

 

Wertung:

8/10 Punkte

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