Zwei Asse trumpfen auf

OT: Chi trova un amico, trova un tesoro - 102 Minuten - Komödie
Zwei Asse trumpfen auf
Kinostart: 10.12.1981
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: 31.03.2013
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Filmkritik zu Zwei Asse trumpfen auf

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„Zwei Asse trumpfen auf“ führt nach bewährtem Schema die beiden Haudegen Bud Spencer und Terence Hill auf unkonventionelle Weise zusammen. Alan (Terence Hill) ist vorlaut, gewitzt und bescheißt Gangster beim Wetten, so dass er flüchten muss. Mit einer Karte zu einer Schatzinsel taucht er auf Charlies (Bud Spencer) Boot unter, der gerade eine Werbetour mit „Puffin“ fährt um die große Kohle einzufahren. Doch sein blinder Passagier hat ganz andere Pläne.

Dieses Abenteuer lebt vor allem von seiner exotischen Südseekulisse mit traumhaften Stränden und meterhohen Palmen, da die beiden nach einem Disput im Wasser landen und zur nächsten Insel schwimmen müssen. Dass Charlie nicht sonderlich gut auf Alan zu sprechen ist und ihm am liebsten ans Leder will, sorgt für einen gewohnten Streit zwischen den beiden, was für etliche Gags und unvergessliche Sprüche genutzt wird.

Die Rolle der Bösewichter übernehmen, neben Alans alten Bekannten, Seeräuber die die Inselbewohner verschleppen und versklaven wollen, was das Duo natürlich verhindern will. Was folgt ist klar, die bösen Jungs werden nach Strich und Faden verprügelt, damit sie schleunigst das Weite suchen. Während Bud hier, wie eigentlich immer, auf solide Handarbeit setzt, präsentiert Terence sich besonders einfallsreich und gewitzt beim Ausschalten der Widersacher.

Als störend erweist sich in diesem Film die niveaulose Darstellung der Eingeborenen, welche mit Anulu schon fast eine Kultfigur besitzt. Sie werden extrem dämlich, sexistisch und unterbelichtet dargestellt, was auf die Dauer doch etwas überzogen wirkt. Der überdrehte Japaner, der in seiner Festung einen angeblichen Schatz bewacht und später von Alan und Charlie mittels eines uralten Panzers überrannt wird, trägt sein übriges dazu bei.

Hinzu kommt die Tatsache, dass dem Film ein ganzer Haufen Logikfehler unterlaufen die in ihrer hohen Anzahl etwa auf bewussten Witz oder eine schlampige Inszenierung zurückzuführen sind, dem Filmspaß aber keinen Abbruch tun.

Fazit:
Fans werden auch bei diesem Film rundum zufrieden gestellt, denn die Sprüche und Prügeleien sind von gewohnter Klasse. Die alberne Darstellung der Inselbewohner und die extrem klamaukigen Bösewichte stören aber doch. Gerade noch so 7 Punkte…

 

Wertung:

7/10 Punkte

Filmering.at
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