Vier Fäuste gegen Rio

OT: Non c'è due senza quattro - 99 Minuten - Komödie
Vier Fäuste gegen Rio
Kinostart: 19.10.1984
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Vier Fäuste gegen Rio

Von am

Ein drittletztes Mal prügeln sich Bud Spencer und Terence Hill durch ein Abenteuer, ein letztes Mal ist das Duo anschaubar, denn das Niveau konnte das letzte Werk ihrer Ära „Die Miami Cops“ genau so wenig wie der missglückte Versuch eines Comebacks mit „Die Troublemaker“ halten.

Der Trend mit möglichst ausgefallenen Abenteuern die Masse der Zuschauer zu erreichen nimmt hier wohl die außergewöhnlichsten Züge an, denn doppelt durfte man sie bis dato noch nicht bewundern. Eliot Vance (Terence Hill) und Greg Wonder (Bud Spencer), zwei Menschen aus einfachem Haus, sehen zufällig genau so aus wie zwei Multimillionäre aus Südamerika. Da diese bedroht werden, sollen Eliot und Greg für eine Woche deren Rolle übernehmen und dafür fürstlich entlohnt werden. Nach anfänglicher Skepsis nehmen beide das Angebot an und fühlen sich in ihrem Luxusleben sichtlich wohl.

Die Essenz dieser Komödie ist der Kontrast zwischen den Doppelgängern, dass schon bei der anfänglichen Fressorgie deutlich wird. Während die Millionäre wohl erzogene Menschen mit Manieren sind, bleiben Eliot und Greg ihrer primitiven Art treu, was bei ihrer Belegschaft doch stark für Verwirrung sorgt. Greg auf Diät ist ein Ding der Unmöglichkeit, was der Ober auch schnell erfahren muss. Mit gewohnt präsentem Wortwitz, ausgefallenen Ideen und einer besonders bei Bud Spencer (als Taucher…) auffallendem Hang zur Selbstironie mischen sie den verklemmten Laden nicht nur auf, sondern bringen auch gleich die Bösewichte zur Strecke. Für eine ausgeprägte Parodie auf Macken reicher Individuen bleibt da natürlich auch Platz.

Prügeleien werden hier noch seltener, denn außer der grandiosen Finalschlägerei aller 4 Charaktere gegen eine Horde von Söldnern herrscht bis auf eine Hafenkneipenschlägerei der Wortwitz, was dem Spaß aber keinen Abbruch tut. Trotzdem merkt man hier ansatzweise, dass die tumben Prügelszenen leider langsam nicht mehr gefragt waren, so dass man sich stärker auf eine humorige Story konzentrierte. Spencer/Hill Fans wird das aber gewiss nicht stören, präsentiert das Duo sich doch gewohnt spielfreudig und die Musik gibt sich mitreißend.

Fazit:
Der letzte GUTE Film des erfolgreichsten Filmduos der Filmgeschichte überzeugt auf gewohntem Terrain mit den beiden Lieblingen im Quadrat. Auch hier bleiben die Sprüche unvergessen und die Musik ewig im Ohr. Ein weiterer Film für die Ewigkeit. Schade, dass es hier nach mit den beiden abwärts ging.

 

Wertung:

7/10 Punkte

Filmering.at
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