Hector, Ritter ohne Furcht und Tadel

OT: Il soldato di ventura - 95 Minuten - Komödie
Hector, Ritter ohne Furcht und Tadel
Kinostart: 19.05.1976
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Hector, Ritter ohne Furcht und Tadel

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Bud Spencer als Ritter? Sowas gibt’s? Ja, 1975 lies der „Dicke“ im 16. Jahrhundert im Krieg zwischen Spanien und Frankreich die Fäuste fliegen. Als schwergewichtiger und schlagkräftiger Söldner Hector verdingt er sich auf beiden Seiten, um möglichst viel Kohle aus der Auseinandersetzung beider Parteien zu schlagen. An Don Quichotte angelehnt steht ihm dabei ein Mitstreiter hilfreich zur Seite.

Die interessante Idee Bud Spencer durch einen historischen Film prügeln zu lassen entpuppt sich als recht fades Abenteuer des Italieners, dem die Klasse wie „Mücke“ oder den ersten „Rizzo“- Filmen fehlt. Zwar gibt es in Ansätzen ein paar nette Fressereien, aber die lange Weile überwiegt doch.

Der Konflikt geriet zu dialoglastig, da wohl auch historische Hintergründe und weitere einflussreichere Charaktere beleuchtet werden sollen, die meist überzogen klischeehaft spielen. So kann Spencer auch nicht so gewohnt schalten und walten, wie man es von ihm gewohnt ist, was vor allem daran liegt, dass damals mehr mit dem Schwert als mit den Fäusten gekämpft wurde.

Wortwitz besitzt der Film kaum, die Musik ist bestenfalls Durchschnitt, so dass sämtliche Stärken seiner Filme hier nicht zu finden sind. Die relativ wenigen Schlägereien auf gewohntem Niveau können den Film qualitativ da auch kaum noch aufwerten. Selbst auf eine bravouröse Endschlägerei muss verzichtet werden, da dafür ein Duell zu Pferd mit 24 tapferen Recken stattfindet.

Fazit:
„Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel“ ist ein fader Ausflug Bud Spencers in historische Gefilde, dem nur Fans etwas abgewinnen können. Fast alle Stärken seiner Filme fehlen hier, so dass der Film schnell langweilig und eintönig wird. Im nach hinein betrachtet war er wohl nur ein Zugpferd, um dieses Machwerk überhaupt einigermaßen erfolgreich vermarkten zu können. Eigentlich hatte Buddy während seiner damals noch sehr erfolgreichen Karriere solche Rollen gar nicht nötig.

 

Wertung:

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