Plattfuß in Afrika

OT: Piedone l'africano - 115 Minuten - Komödie
Plattfuß in Afrika
Kinostart: 23.06.1978
DVD-Start: 25.05.2012 - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Plattfuß in Afrika

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Mit dem dritten Film um den Neapeler Polizeikommissar Rizzo wird leider komplett mit der Tradition der Vorgängerfilme gebrochen. Zwar sorgt Bud Spencer, diesmal ungewohnt von Edgar Ott (Stimme von Telly Savalas) gesprochen, gleich zu Beginn wieder für Ordnung auf den Straßen der italienischen Metropole, der Großteil spielt aber in Afrika.

„Plattfuß in Afrika“ hat bessere Sprüche und bessere Musik als die Vorgänger, ist aber nur zu Beginn ernst und nimmt dann einen arg humorigen und kindischen Verlauf, weil Rizzo den Waisen Bodo in Afrika aufgabelt und dort klischeehaften Diamantenschmugglern auf die Spur kommt. Zu allem Überfluss ist Caputo vor Ort, nachdem er aus dem Polizeidienst ausgestiegen ist, als Kellner in einem edlen Restaurant tätig und weicht kaum noch von Rizzos Seite. Dosiert machte dieser leicht debile Sidekick durchaus Spaß, aber hier ist seine Präsenz etwas zuviel des Guten – vor allem in Verbindung mit Bodo, denn die beiden können sich nicht leiden.

Beeindruckend ist neben den Naturaufnahmen Afrikas, die wirklich ein paar schöne Panoramaaufnahmen beinhalten, Bud Spencers Tanzeinlage – so eine Eleganz traut man dem Dicken gar nicht zu. Selbstverständlich sind auch hier die obligatorischen Prügeleien vorzufinden – wenn auch wenig zahlreich, dafür aber ausufernd.. Der blonde Unsympath, der unserem Buddy ans Leder will, ist ein ausgesprochen einsilbiges Exemplar, dass schon 10 Meter gegen den Wind nach kriminellem Charakter riecht und deswegen folgerichtig auch früh durchschaut wird. Als der sich dann aber endlich offenbart und Rizzo die Drahtzieher aufspürt wird die Angelegenheit, inklusive Verfolgungsjagd in der Wüste, wenigstens etwas abwechslungsreicher.

Fazit:
Soweit noch gelungener dritter Teil, der dank herzhafter Sprüche, einer guten Musikbegleitung (Bud Spencer singt u.a. selbst) und exotischen Kulissen meinen Segen hat. Der alberne Caputo, der nicht minder nervende Bodo und der schwache Plot lassen aber deutliche Abnutzung durchscheinen. Da kann auch der gewohnt sympathische Bud Spencer in den längeren Prügeleien nicht mehr viel helfen.

 

Wertung:

7/10 Punkte

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