Die Mumie kehrt zurück

OT: The Mummy Returns - 129 Minuten - Action / Abenteuer
Die Mumie kehrt zurück
Kinostart: 17.05.2001
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Die Mumie kehrt zurück

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Der Hohepriester Imhotep wird von seinen Anhängern wieder auferweckt, um die Welt zu beherrschen. Damit ihm das gelingt, will er die Armee des Skorpionkönigs befreien. Unglücklicherweise braucht er ein magisches Armband, das ihm den Weg zeigen soll. Genau das Armband hat Rick O’Connell (Brendan Fraser) aus einer Grabkammer mitgehen lassen. Sein Sohn spielt mit dem Teil rum und legt es sich an. Da er es nicht mehr abbekommt kidnappt Imhotep ihn. Rick reist mit Freunden im Gepäck hinterher, um die Katastrophe zu verhindern...

 

Die Story ist schnell erzählt und geht in dem CGI Sturm eigentlich auch komplett unter. Danach wird geradlinig die Verfolgung gezeigt, ohne die eine oder andere Nebenstory aufzubauen. Ob hinter dem Ganzen nun Logik steht oder der Film auf einer geschichtlichen Begebenheit fußt sei dahingestellt. Die Geschichte ist in diesem Popcornmainstreamer jedenfalls zweit– oder eher drittrangig. Zumindest hat man aber bei den Dialogen im Vergleich zum ersten Teil die Slapstickschraube nach unten gedreht.

 

Ich persönlich kann dem CGI Feuerwerk nicht so viel abgewinnen. Sicherlich ist es gut gemacht. Die Effekte sind bombastisch, nur ist der Film komplett damit zugestopft. Ein Overkill halt. Ich gucke lieber 20 mal die Indiana Jones Trilogie an, als diesen Mainstreamsalat, der extra für die jungen Zuschauer produziert wurde. Der eine oder andere Blutstropfen hätte den Kämpfen nicht geschadet. Stattdessen werden einem die im Augenblick wohl modische mit mehrfacher Geschwindigkeit abgespielte Kämpfe serviert, das einem die Ohren schlackern. Die Slapstickeinlagen wirken auch zu albern, genauso wie die lächerlichen „Killerewoks“ im Dschungel. Mit ein wenig mehr Ernsthaftigkeit wäre der Film besser geworden. Auch Rick O’Connell, der neue „Möchtegern Indiana Jones“ bleibt bei dem Spektakel blass. Weniger wäre hier mehr gewesen...

 

Brendan Fraser gibt wie im 1. Teil den Abenteurer Rick O’Connell ab. Normalerweise kommt der Komiker in seinen Komödien (zb Teuflisch) gut zur Geltung und kann sich voll entfalten. Doch bei dem Effektfeuerwerk muss auch er sich geschlagen geben. Während im ersten Teil hier und da mal ruhige Momente für die Schauspieler vorhanden waren, hetzt er hier von Actionszene zu Actionszene, ohne sein Talent entfalten zu können. Schade darum.

 

Arnold Vosloo spielt hier dieselbe Rolle wie im Vorgänger, den Hohepriester Imhotep. Leider hat er mit dem gleichen Problem wie Fraser zu kämpfen. Positiv ist seine nach wie vor fiese Mimik. Wie auch sein Gegner bietet er allerdings exzellent aussehende Kämpfe, bei denen man auf der anderen Seite auf grund der vielen Schnitte auch nicht viel verkehrt machen konnte.

Fazit:
CGI Overkill: Wem so was Spass macht: Zugreifen. Beim ersten Mal bestimmt ein Bombenfilm. Man wird von den Effekten nur so erdrückt und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Wer allerdings beim 2. oder 3. Ansehen gute Schauspieler oder eine Story sucht wird enttäuscht. Typisches Mainstreamprodukt über das man im Gegensatz zum Vorbild Indiana Jones in 10 Jahren nicht mehr spricht.


Wertung:
6/10 Punkte

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