![]() ![]() G-Force OT: G-Force Regie: Hoyt Yeatman Drehbuch: Cormac Wibberley, Marianne Wibberley Filmstart: 15.10.2009 | Laufzeit: | Animations-Komödie |
Die Animationsfilme aus Hollywood halten in letzter Zeit durch die Bank ein ungewöhnlich hohes Niveau (zumindest in den meisten Fällen). Im Fahrtwasser der grandiosen Pixarfilme wurde nämlich auch Dreamworks immer unterhaltsamer, und selbst Disney konnte mit Bolt wieder mithalten. Nun hat sich Actionspezialist und Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer dem Genre angenommen und versucht in G-Force mit seinen altbewährten Rezepten zu punkten. Das funktioniert leider aber nur bedingt, da Bombastaction alleine einfach nicht alles ist.
In einem geheimen Forschungslabor des FBIs wird eine Agententruppe der besonderen Art ausgebildet: Die drei Meerschweinchen Darwin, Blaster und Suarez, ein Maulwurf und eine Fliege, können dank ausgereifter Technik mit den Menschen kommunizieren, und sollen geheime Missionen ausführen. Bei einer ersten Mission entdecken die Nagetiere, dass der Großindustrielle Saber (Bill Nighy) plant mittels lebendig gewordenen Haushaltsgeräten die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch das FBI glaubt kein Wort, und will stattdessen das Projekt einstellen…
G-Force ist jedoch ganz klar als Jerry Bruckheimer Produktion zu erkennen (einmal ganz davon abgesehen, dass es kein klassischer Animationsfilm ist, jedoch durch den Mix aus Spielfilm und Animationsfilm die klassischen Charakteristika eines Animationsfilms aufweist). Charme und Witz sind nur in Ansätzen vorhanden, und außer den kleinen Zusehern, wird wohl kaum jemand emotional an die Figuren und die Geschichte gebunden. Stattdessen gibt es Action- und Effektkino in Reinkultur. Eine Verfolgungsjagd jagt hier die nächste auch in Punkto CGI-Technik und Special-Effects gibt man sich keine Blöße. Alles wird in bester Jerry Bruckheimer Manier zur Schau gestellt, und man versucht den Zuseher durch optische Leckerbissen zu ködern.
Zumindest im englischen Original kann der Film jedoch wenigstens einen Fuhrpark an prominenten Darstellern in die Waagschale werfen: Nicolas Cage (Con Air, The Rock), Penelope Cruz (Vicky Cristina Barcelona), Sam Rockwell (Moon, Frost/Nixon) und Jon Favreau (Iron Man) geben sich als Sprecher die Ehre, während Bill Nighy (Fluch der Karibik 2+3, Tagebuch eines Skandals), Will Arnett (Monsters vs. Aliens, Horton hört ein Hu) und Zach Galifianakis (The Hangover) vor die Kamera treten. In Kombination mit den feinen Effekten wird G-Force somit wenigstens zum audiovisuellen Genuss.
Fazit:
G-Force kann man eindeutig als Jerry Bruckheimer Produktion erkennen. Der Film bietet einen Actionoverkill, mit gut gemachten Effekten und optisch durchaus gelungenen CGI-Kreaturen. Dies kann jedoch nicht darüber hinwegtrösten, dass der Film kaum Charme besitzt, inhaltlich seicht ist, und die meisten Gags einfach nicht zünden. Für kleinere Kinder vielleicht eine Überlegung wert, aber alle anderen werden wohl kaum Freude an diesem quitschbunten und nicht sonderlich überzeugenden Spektakel haben.
Wertung:
4/10 Punkte
Keine Videos gefunden!
08.07.2009 - G-Force - Erste Poster online!

| Die Daten werden uns zur Verfügung gestellt von Flimmit.com |

