Star Trek 11

Star Trek 11
Star Trek 11
OT: Star Trek

Filmstart: 08.05.2009 | Laufzeit: | Sci-Fi

StarTrek11-Scene01.jpgDie Enterprise fliegt wieder einem neuen Abenteuer entgegen, oder vielmehr fliegt sie ihrem aller ersten Abenteuer entgegen. Gezeigt wird der erste Flug der U.S.S. Enterprise und wie es zur Besatzung des wohl bekanntesten Raumschiffes der Film- und Fernsehgeschichte kam. Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto), „Pille“ (Karl Urban) und co. lernen sich in diesem Streifen kennen und müssen ihre erste gemeinsame Mission überstehen. Dabei geht es um nichts geringeres als die Rettung der Welt und vieler anderer Welten, die der finstere Romulaner Nero (Eric Bana) zur Zerstörung auserkoren hat. Leider ist die Besatzung der Enterprise den Romulanern technisch unterlegen, was aber noch lange nicht bedeutet, dass sie den Kampf aufgeben.

Nach einer grandiosen und packenden Eingangssequenz schraubt der Film das Tempo wieder zurück und zeigt, wie sich die Hauptfiguren kennen lernten. Abgesehen von der Eingangssequenz ist der Anfang leider ein wenig langsam und holprig geraten, was dazu führt, dass er weder viel zur Handlung noch zu den Figuren beiträgt. Man kann sich aber damit trösten, dass es danach schnell und spannend zur Sache geht, sobald die Mannschaft ins All abhebt. Was die etwas langatmige und zum Teil uninteressante Exposition vergessen lässt. Allerdings ist sie dennoch notwendig, vor allem für jene Zuschauer, die das Original nicht kennen und somit mit den Figuren nicht vertraut sind. Dabei gelingt J.J. Abrams das Kunststück sowohl Star Trek Neulinge, als auch Fans der Serie anzusprechen. Wenngleich der Film in erster Linie auf ein neues Publikum ausgerichtet ist, muss man ihm dennoch zugute halten, dass er die Originalserie respektiert und besonders in Form von Leonard Nimoy huldigt, der seine Rolle als Mr. Spock in einem kurzen aber wichtigen Gastauftritt wiederholt.

StarTrek11-Scene03.jpgAbgesehen davon tritt keiner der ursprünglichen Schauspieler in Star Trek auf. Aber das macht im Grunde nicht viel, da die neuen Darsteller ihre Rollen großteils überzeugend und gelungen spielen. Chris Pine agiert zwar am Anfang etwas übertrieben und wirkt stellenweise etwas unbeholfen um die Rolle des Captain James T. Kirk auszufüllen, geht aber im Verlauf des Films immer mehr in seiner Figur auf, gleichsam wie sein filmisches Alter Ego immer mehr in der Rolle des Anführers zu neuen Höchstleistungen aufblüht. Bald schon fühlt man sich mit ihm als Captain wohl und vergisst die anfängliche Unsicherheit des Schauspielers. Für den Rest der Enterprise Besatzung gilt im Grunde das Gleiche. Die darstellerischen Leistungen wachsen gemeinsam mit ihren Figuren im Verlauf des Films. Etwas anders verhält es sich da mit dem Romulaner Nero, der von Eric Bana gespielt wird. Er fühlt sich von Anfang an erschreckend wohl in seiner Rolle und scheint diese zerstörerische Figur vollends zu genießen. Bana verleiht dem Romulaner sowohl berechnende Ausführung seiner Rache, als auch eine animalische Stärke, die ihm genau jene Bedrohlichkeit verleiht, die absolut notwendig für seine Figur ist. Die vor allem auch absolut notwendig ist, um es mit der Besatzung der Enterprise aufzunehmen.

Die Action des Films lässt absolut keine Wünsche offen und bietet eigentlich alles was das Herz begehrt. Möglich gemacht werden diese spektakulären Actionsequenzen von fantastischen Special Effects. Überhaupt beweist J.J. Abrams dass er über ein gut ausgeprägtes visuelles Verständnis verfügt und nicht nur die Special Effects und Actionsequenzen gut in Szene setzen kann, sondern auch die Figuren und die Handlung. Denn trotz aller Spannung und optischem Bombast, wird zum Glück nicht auf eine stimmige Geschichte verzichtet, die ebenso viel zur Atmosphäre des Films beiträgt, wie die Action und die Effekte. Vielmehr ist es so, dass die Effekte wirklich nur dazu benutzt werden um die Handlung und Atmosphäre zu stützen, niemals um nur als visuelle Selbstbeweihräucherung zu dienen. Die Hauptfiguren offenbaren ebenfalls eine Bandbreite an Emotionen, ohne dabei je ins pathetische abzugleiten oder dass die Schauspieler Gefahr laufen übertrieben zu agieren.

StarTrek11-Scene08.jpgSelbst jemand der bisher kein Star Trek Fan war oder sich bisher überhaupt nicht für die Abenteuer der Enterprise interessiert hat, kann sich von dem neuen Star Trek mitreißen und begeistern lassen. Es stellt absolut kein Hindernis dar, wenn man die bisherigen Abenteuer der Besatzung nicht kennt. J.J. Abrams gelang es der festgefahrenen Star Trek Reihe ein Facelifting und einem Neustart zu unterziehen, den man einfach nur als gelungen bezeichnen kann. Zugegeben, es gibt den einen oder anderen logischen Fehler und auch einen etwas holprigen Anfang, aber abgesehen davon bekommt man mit Star Trek einen großartigen Science Fiction Film geboten, der sowohl ein neues Publikum, als auch Star Trek Fans anspricht. Dabei darf man als Fan der Serie aber nicht den Fehler machen und glauben, dass der Charme des Originals nachgestellt wird. So verhält es sich ganz und gar nicht. Man muss als Fan des Ursprungs schon bereit sein sich auf ein neues Abenteuer einzulassen, wenn man Star Trek wirklich genießen will. Und wenn man bisher noch kein Fan war, so wird man es vielleicht spätestens ab diesem Film.

Fazit:
Star Trek kann man eigentlich nur als absolut gelungen bezeichnen. Und noch viel mehr als das ist Star Trek das erste wirklich große Kinohighlight des Jahres 2009. Kleine Logikfehler und ein etwas mühsamer Anfang werden schnell vergessen, dank guter Schauspieler, interessanter Figuren und einer atmosphärisch dichten Handlung. Dazu gesellen sich obligatorisch gute Special Effects und bombastische Actionsequenzen, die niemals langweilig oder abgedroschen wirken. Überhaupt ist der Film ein bemerkenswert origineller Neustart einer altbekannten Kultserie. Und egal wie man zu der Originalserie stehen mag, Star Trek ist ein grandioser Science Fiction Film, der zwar nicht den Charme des Originals besitzt, dafür aber seinen ganz eigenen Charme und seine eigene Atmosphäre kreiert. Für jeden der etwas für Science Fiction Filme übrig hat ist Star Trek ein absoluter Pflichttermin im Kino.

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8/10

Sehr gelungen

Es war klar, dass viele Star Trek Fans sich nicht auf den Neustart einlassen werden, aber J.J. Abrams hat den Film wunderbar hinbekommen. Obwohl ich normal kein Star Trek Fan bin, hat mich der Film in seinen Bann gezogen und vortrefflich unterhalten. Die Effekte sind absolut atemberaubend, die junge Crew gut gecastet und der Film überzeugt durch sein rasendes Tempo, sodass es nie Durchhänger gibt. Gut, ich gebe zu, dass dem jungen Spock das Charisma von Leonard Nimoy fehlt, und dass der Film insgesamt wohl etwas flach geraten ist. Doch das kann man auch getrost vergessen, denn der Unterhaltungswert stimmt und mehr als bombastisches Vergnügen erwartet sich auch keiner von diesem Blockbuster!

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10/10
Von André Schachner    10.10.2009

Volle Schubkraft

Nicht fad, nicht langatmig, nicht hochmoralisch, sondern unterhaltend...

Endlich gelingt es Star Trek wieder im Kino zu ?ugen. Habe mir den Film gestern angesehen und war begeistert von der Frische und dem Humor dieses Abenteuers. Mit einem rasanten Beginn, der an Dramatik kaum zu ?eten ist, wirft JJ Abrams die Zuschauer in das 11 Abenteuer einer Star Trek Crew auf der gro?n Leinwand. Brillante Effekte und vor allem die sehr runde und ?ugende Story begeistern. Winzige Details sind dabei JJs Geschenk an die treuen Fans(Pike im Rollstuhl,die Schnecke aus Star Trek 5, das Orion M?hen,Sulus Schwertkampf,der klassische Rothemdtote uvm...). ?erragend vor allem der Auftritt von Nimoy als alten Spock. Ber? und Begeisterung erweckend f?h als langj?igen Fan ?ugt Nimoy vollkommen. Zu behaupten dies w? nicht Star Trek ist eine glatte Fehleinsch?ung, denn viele Szenen erinnern an die H?unkte der alten Filme und Serien.Vor allem die Leichtigkeit, die Beziehung zwischen den Charakteren und der selbstironische Humor seien hier zu erw?en. Richtig ist jedoch, dass wir hier auch viel Neues entdecken, Dinge die gew?ngsbed? und mitunter erschreckend wirken(Vulkans Zerst?g, Spocks Liebesbeziehung). Doch lassen wir uns nicht abschrecken sondern gehen wir mit Respekt und Verst?nis auf diesen gro?rtigen Film zu. Brechen wir auf in sehr unterhaltsame Abentauer, die nie zu vor ein Mensch gesehen hat. Volle Schubkraft.....

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1/10
Von orcus    10.10.2009

Tolle Nokia Werbung

Is eh klar, Leute ?ern(zu Recht!) ihren Unmut ?iesen Film, und sofort wird man von irgendwelchen Wichtigtuern eines "besseren" belehrt.. ups ich werd ja gerade pers?ch.. :o entschuldigung! aber im Ernst, dass Spock zB. mit Uhura rummacht ist ebenso unwahrscheinlich als wenn James Bond pl?ich schwul wird!! Und auch sonst hat der Film genug Kritikpunkte aufzuweisen, ich hatte mir jedenfalls von dem pre zur Serie viel mehr erwarten, auch wenn jetzt mit Sichherheit wieder Genies mit dem Argument daherkommen "es ist eine alternative Zeitlinie oder Paralelluniversum".. na und?? auch wenn dem so ist, m? die Charaktere im Kern die gleichen geblieben sein! Und ?upt, wenn so viel am originalen Star Trek auszusetzen ist, warum hat man sich dann ?upt dazu herabgelassen, einen neuen Film dar?u drehen!? Ganz einfach: Die Leute mochten Kirk, Spock und Co., auf der ganzen Welt kennt man sie und das war nat? die Chance f?dgeile Produzenten etc. um richtig abzucashen. Ist halt schade, 40 Jahre lang waren es die Fans, die Star Trek unerst?aben, un dann werden wir zu gunsten des Mainstreampuplikums fallen gelassen..traurig, anscheined muss man sich heutzutage schon entschuldigen, wenn man einen Film mit etwas Niveau und Moral bevorzugt, was aber NICHT hei?, dass man deshalb etwas gegen (gute) Komik, Action, Spezialeffekte oder auch gewisse Neuerungen h?e, aber alles bitte mit einem gewissen Qualit?anspruch! Es w? so leicht gewesen, normales Puplikum UND Fans gl?h zu machen, nur leider wollte man das einfach nicht....

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9/10
Von argos79    10.10.2009

Toller Neubeginn

Ich verstehe nicht warum man diesen Film so mies machen kann? Ich fand ihn hervorragend frisch! Ich habe selbst alle Serien und alle Filme gesehen.
Und dieser Film ist ein gelungener Neuanfang.
Aber das Problem ist folgendes: Viele Trekkies f?sich durch diesen Neuanfang verraten. Gut er ist gew?ngsbed?, aber manche haben scheinbar Angst vor Ver?erungen und w?am liebsten alles so belassen wie es ist. Aber da kann ich mir auch die Remastered TOS Serien anschauen!
Und bei "Nemesis" war der Karren wirklich festgefahren!
Aber wie im Film gesagt wurde; Durch Neros Eingriff in die Geschichte wurden die geamten Ereignisse, wie wir sie kennen ver?ert! Also auch die F?ation, die Zust?e und Personen haben sich ver?ert!
Aber das d? den Leuten die hier ihre negativen Meinungen kund gegeben haben, entgangen sein. M?ch das sie mit der "Fehlersuche" zu besch?igt waren. Aber ich sehe mir einen Film an um mich zu unterhalten und das tut der Film auf beste Weise!
Ich freue mich jedenfalls schon auf den 2. (bzw.12)Teil!

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1/10
Von Sinclair    10.10.2009

Schlechtester Star Trek Film aller Zeiten

Ich bin ein Trekkie durch und durch, kenne alle Filme und alle Serien. Ich war immer begeistert von Star Trek, den verschiedenen Crews und Epochen. Aber das was da jetzt als 11. Kinofilm einem geboten wird, ist das mieseste ?upt! Der Film hat wirklich nichts mit Star Trek zu tun, nein er zerst?sogar Star Trek!! Durch diesen Film wird die gesamte Star Trek Geschichte zerst? M?e Paramount das wir alle anderen Filme und Serien die ja geschichtlich nach dem neuen Film stattfinden (bis auf eine: ENT) jetzt in die M?ne werfen? Denn die bekannte Zeitlinie innerhalb von Star Trek ist ja durch den neuen Film zerst?worden. Wo bekommt Spock z.B. jetzt seine Seele wieder, die McCoy in Star Trek III mit sich rumschleppte? In dem Teil wurde das Ritual bekanntlicherweise auf Vulcan durchgef?aber Vulcan ist ja in der Vergangenheit von Star Trek zerst? Und Sarek, Spocks Vater (sofern er so in dem neuen Film hiess) sah ja viel ?er aus als in TOS, der Typ da entsprach ja vom Alter mehr dem Sarek aus TNG!! Man merkt das J.J. Abrams kein Star Trek Kenner ist und hat sich wahrscheinlich nie die M?macht, sich die gesamte Star Trek Geschichte (auch die des 24. Jahrhunderts) mal genauer zu studieren und Paramount interessiert sich nur, ob nachher genug Kohle in die Kinokasse kommt! Dieser Film ist wirklich eine Schande f?r Trek, Gene Rodenberry w?ich sicherlich in seinem kosmischen Grabe umdrehen! Ich hoffe wirklich J.J. Abrams wird niemals wieder einen Star Trek Film drehen, er hat schon genug zerst?!!

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