Susan Murphy will eigentlich den schönsten Tag ihres Lebens verbringen: Die Hochzeit mit ihrem etwas egoistischen Freund Derek Dietl, der als Reporter Karriere machen will. Doch auf dem Weg zur Kirche wird sie von einem Meteor getroffen, und beginnt kurz darauf drastisch zu wachsen. Das US-Militär lässt nicht lange auf sich warten, und bald schon wird Susan gefangen genommen und in eine geheime Anlage gebracht. Dort versteckt das Militär schon länger einige Monster vor der Öffentlichkeit. Und zwar den hochintelligenten Dr. Kakerlake, den Fischmann Missing Link, den etwas dämlichen B.O.B und den riesigen Insektosaurus. Und die Monster werden auch bald gebraucht, denn es steht ein Alienangriff vor der Tür, der nur durch die Monster abgewehrt werden kann…
Angelegt ist der Film dabei offensichtlich als eine Hommage an die alten Monsterfilme der 50er Jahre. Doch dies macht sich wohl nur für Kenner dieser Werke bemerkbar, und der Film hat auch genügend eigene Einfälle, um nicht nur daraus seinen Reiz zu beziehen. Storytechnisch kommt Monsters vs. Aliens, wie bereits erwähnt relativ konventionell daher, und dies versucht man durch eine Vielzahl an Actionsequenzen zu kompensieren. Diese können aber leider nicht alle überzeugen.
Gut gelungen ist allerdings das Figurendesign, samt zugehörigen Synchronsprechern (zumindest in der englischen Originalversion). Da gibt es die normale Frau, die plötzlich aus ihrem Leben gerissen wird, und als Riesenfrau bei den Monstern landet, stimmig vertont von Reese Witherspoon. Den skurrilen General, der die Monster unter seiner Fuchtel hält, gesprochen von Kiefer Sutherland, den überheblichen Fischmenschen (Will Arnett), den genial klischeehaften Dr. Kakerlake (Hugh Laurie) und natürlich den herrlich dämlichen B.O.B. (Seth Rogen). Ganz zu schweigen vom vertrottelten US-Präsidenten (Stephen Colbert), der seine Mühen hat die identisch aussehenden Knöpfe für die Kaffemaschine und für einen Nuklearangriff auseinander zu halten.
Fazit:
Monsters vs. Aliens ist eine insgesamt recht unterhaltsame Hommage an die Monsterfilme der 50er Jahre. Das Tempo ist recht hoch und in seinen besten Momenten sorgt der Film auch tatsächlich für prächtige Unterhaltung. Doch leider kann Monsters vs. Aliens das Niveau nicht durchgehend halten, und wird so an manchen Stellen zur Effektshow. Doch davon sollten sich interessierte nicht abbringen lassen. Denn dank den skurrilen Charakteren, und den vielen schrägen Situationen ist wohl dennoch für einen unterhaltsamen Abend gesorgt.
Wertung:
7/10 Punkten
Monsters vs. Aliens - US-Trailer
Monsters vs. Aliens - Englischer Trailer 02
Monsters vs. Aliens - Deutsche Featurette
Monsters vs. Aliens - Englische Featurette
Monsters vs. Aliens - Super Bowl Spot
Monsters vs. Aliens - Premiere
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Ø Pressewertung: 7,7 /10 |







