13 Geister (2001)

OT: 13 Ghosts - 98 Minuten - Horror
13 Geister (2001)
Kinostart: 17.01.2002
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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640
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Filmkritik zu 13 Geister

Von am
Cyrus Kriticos (F. Murray Abraham) hat ein seltsames Hobby: Mit einer Menge High-Tech und einem Team von Jägern sucht und sammelt er Geister. Das wichtigste bei dieser Geschichte ist eine spezielle Brille, die es einen normalen Menschen ermöglicht die Geister zu sehen. Bei einem dieser Jagdausflüge stirbt Cyrus und hinterlässt seinem Neffen Arthur (Tony Shalhoub) sein riesiges Haus. Doch als Arthur und seine Kinder das Haus betreten werden sie eingeschlossen und entdecken schon bald dass die gefangenen Geister im Keller des Hauses ihr Unwesen treiben...

Beginnen wird mit den positiven Dingen: 13 Geister hatte eine wirklich gute Grundidee. Man hätte einen wirklich packenden und intensiven Horrorfilm aus dieser Story machen können. Die Idee dass man die Geister nur sieht wenn man eine Spezialbrille trägt ist schlicht brillant. Die Geister bewegen sich oft nur Zentimeter von ihren Opfern entfernt und diese können sie nicht wahrnehmen. Auch die Einführung in den Film, die zeigt wie ein Geist gefangen wird ist überraschend gut gelungen. Hinzu kommt eine schöne visuelle Umsetzung und ziemlich gelungene Effekte. Besonders das Geisterdesign ist sehr ansprechend geraten.

Doch das wars auch schon mit dem Lob. Erstens strotzt 13 Geister nur so vor Logiklöchern, doch das wäre wenigstens verzeihbar wenn der Film ansonsten gelungen wäre. Doch 13 Geister schafft es einfach nicht eine Atmosphäre aufzubauen. Zwischen der Einleitungssequenz und dem Freilassen der Geister herrscht gähnende Langeweile und auch die restliche Umsetzung kann man nicht als gelungen bezeichnen. Zum Beispiel ist dass Spukhaus zwar sehr schön anzusehen, aber Gruselstimmung kommt in diesem Glaskasten nicht auf.

Es ist so dass Steve Beck es nicht schafft Atmosphäre zu erzeugen. Der Film plätschert nur so vor sich hin und nutzt seine Möglichkeiten in keiner Weise. Warum zum Beispiel eigentlich alle Beteiligten eine der Spezialbrillen haben und somit die beste Idee des Films völlig ungenutzt bleibt ist mir ein Rätsel. Kommt es dennoch einmal zu einer Situation in der ein Protagonist keine Brille hat, ist immer ein weiterer mit Brille in der Nähe, und die Inszenierung springt dann in nervenden Sprüngen zwischen der Ansicht mit Brille und der ohne Brille hin und her.

13 Geister ist kurz gesagt ein ziemlich lahmer Horrorfilm. Er ist zwar relativ kurzweilig geworden, aber Stimmung kommt keine auf. Und wenn wir ehrlich sind sehen wir uns doch einen Horrorfilm an um uns zu fürchten. 13 Geister kann diesen Anspruch auf jedenfall nicht erfüllen und wird trotz guten Ideen zu einem belanglosen Stück Film, dass einfach am Zuseher vorbeirieselt ohne dass dieser vom Geschehen berührt wird.

Fazit:
13 Geister ist ein unmotivierter Film, der ziemlich emotionslos am Zuseher vorbeizieht und nie wirklich Gruselstimmung aufkommen lässt. Die guten Ideen die der Film hat werden nicht genützt und deshalb ist 13 Geister nicht wirklich zu empfehlen. Zwar ist er kurzweilig, aber was bringt das schon wenn keine Stimmung aufkommt?

Wertung:
3/10 Punkte
Filmering.at
Community
Ø Wertung: 5.8/10 | Kritiken: 2 | Wertungen: 28
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