House Bunny

OT:  The House Bunny  -  97 Minuten -  Komödie 
House Bunny
Kinostart: 01.01.2009
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu House Bunny

Von am

Die ehemalige „Scream-Queen“ Anna Faris darf also auch einmal abseits der ausgelatschten Scary Movie Pfade herumblödeln. Ihre neue Aufgabe ist es eine der berühmten Bunnys von Playboy-Magnat Hugh Hefner zu spielen, die aus der himmlischen Villa verbannt wird. Hier darf sie vor allem ihren Körper präsentieren, und die gängigen Klischees die man von einem solchen Bunny erwartet ausleben. Erwartungsgemäß ist der zugehörige Film kein weiter Wurf geworden, aber zumindest für leicht unterdurchschnittliche Unterhaltung ist dennoch gesorgt.

Shelly (Anna Faris) lebt ihren Traum: Sie arbeitet als Model, lebt in der behüteten und luxuriösen Welt der Playboy Villa, und hat einfach Spaß am Leben. Shelly ist eines der Lieblingsbunnys von Hugh Hefner (spielt sich selbst), und hofft zu ihrem Geburtstag die Nachricht zu erhalten, endlich Playmate des Monats zu werden. Doch stattdessen kommt nur ein knapper Brief, dass sie mit 27 zu alt ist, und die Villa verlassen soll. So zieht sie in die weite Welt hinaus und landet schließlich bei der Zeta-Schwesternschaft, einer Studentenverbindung. Dort trifft sie auf sieben eigenwillige Mädchen, die sie etwas aufpolieren will…

House Bunny nutzt leider kaum das komödiantische Potential, das sich hinter der Playboy-Fassade  verbirgt. Stattdessen wird diese nur benutzt um Hauptfigur Shelly einzuführen, und dann hilflos auf die Straße zu setzen. Danach folgt eine relativ unambitionierte Ansammlung an Versuchen dem Ganzen einen gewissen Unterhaltungswert zu verpassen. Doch leider finden sich kaum frische Ideen, sondern alles fühlt sich staubig und abgestanden an.

Das höchste der Gefühle ist, dass House Bunny nicht so schlecht ist wie man zunächst meinen könnte. House Bunny zieht sich nicht in die Länge und tut keinem weh. Doch leider ist dies nicht unbedingt ein Grund sich einen Film anzusehen. Denn besonders die Charaktere sind viel zu farblos gestaltet, als dass man sich für sie interessieren könnte. Die Mädchen sind allesamt nach Schema F durchkonstruiert, damit man die Geschichte durchziehen kann, und besonders ihre männlichen „Love Interests“ sind völlig neben der Spur angelegt, sodass man sich kaum für die zwischenmenschlichen Verstrickungen interessiert.

Das Wichtigste ist jedoch die Komik, doch leider dümpelt diese auch auf eher gemächlichem Niveau herum. Zugegeben, es gibt durchaus launige Momente, aber mehr als ein Grinsen kann der Film nur selten aus dem Publikum kitzeln. Denn die meisten Gags sind einfach zu abgestanden und werden auch großteils noch zu unpointiert vorgetragen. House Bunny ist somit ein schöner Beweis dafür, dass es eben doch reichlich schwer ist eine gute Komödie zu machen, die nicht nur alles auf unterstem Niveau herunterknüppelt.

Fazit:
House Bunny hätte durchaus einige reizende Darstellerinnen zur Verfügung gehabt. Speziell die Zeta-Mädchen haben großteils durchaus Charisma, aber leider konnte dies nicht genutzt werden. Anna Faris gibt sich sichtlich Mühe, aber die Gags sind einfach zu abgestanden und brachial um zu funktionieren, und so dümpelt House Bunny großteils nur so vor sich hin. Der Film leistet sich dabei weder großartige Ausrutscher nach unten, noch kann er wirklich überzeugen, weswegen er insgesamt leicht unterdurchschnittlich bleibt, und somit sicher kein Pflichttermin ist.

Wertung:

4/10 Punkte 

Filmering.at
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Ø Wertung: 4/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 1
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