Silent Hill

Silent Hill
Silent Hill
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Filmstart: 11.05.2006 | Laufzeit: |  Horror  
 Videospielverfilmungen haben es seit den ersten Uwe Boll Filmen nicht leicht. Sie haben einen schlechten Ruf, denen sie meist gerecht werden. Sie sind häufig oberflächig, zu actionlastig und das Drehbuch schwach. Silent Hill hingegen wollte sich abgrenzen und als eigenständiger Film stehen. Besser als Doom oder Alone in the Dark ist er aufjeden Fall. Allein durch den Cast ist eine gewisse Qualität gesichert, Sean Bean (Herr der Ringe) und Radha Mitchell (Nicht auflegen!) haben gezeigt, was sie zu bieten haben.

 

silenthill061205-13Rose (Radha Mitchell) und ihr Ehemann Christopher (Sean Bean) sind in Besorgnis um ihre Tochter, da sie komische Verhaltensweisen zeigt. Das Mädchen erwähnt immer wieder den Namen einer Stadt: Silent Hill und Schlafwandelt umher. Gegen der Rat ihres Mannes fährt Rose nach Silent Hill. Die Stadt liegt völlig im Nebel. Was Rose nicht wusste, dass Silent Hill eine Stadt mit einer grusligen Hintergrundgeschichte ist. Das Städtchen ist komplett ausgebrannt und wirkt wie eine Geisterstadt. Im Laufe dieser Geschichte wird das schreckliche Geheimnis der Stadt gelüftet.

 

Die Kameraperspektiven erinnern teilweise an das Spiel und sind toll fotografiert. Sie wirken frisch und gelegentlich außergewöhnlich. Der Film an sich hatte auch eine Spannung und die Musik passte ebenfalls hervorragend. Die düstere Atmosphäre ist ebenfalls positiv erwähnenswert. Doch die schlecht gemachten Monster und Kreaturen wirken einfach erschreckend billig und künstlich. Man sieht ihnen die Computer und Maskenherkunft an. Insgesamt konnte man zwar die Computerherkunft sehen, doch diese (insbesondere die Verwandlung und Umgebung) wirkten eher stylisch als störend.

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Die Darsteller konnten mich bis auf  Rose und deren Kind nicht wirklich überzeugen, die Darsteller hätte man besser wählen können. Selbst Sean Bean spielt aufgesetzt und unmotiviert, einer der schlechtesten Darstellungen seiner der letzte Jahre von ihm. Inhaltstechnisch sind einige Sachen nicht gelungen wie zum Beispiel der zu typische Plot vom Ehemann Sean Bean, der aufgesetzt wirkte, um mit dem Namen Kohle an den Kassen zu spülen. Man brauchte zwar ein narratives Mittel um Hintergründe der Stadt zu erfahren, doch war es zu 08/15 und langweilig. Das Ende nach der Kirchenszene war irgendwie klar - wieder zu typisch. Wenn die Hauptperson in Gefahr war, wurde auch ein sehr einfallsloses narratives Mittel verwendet, um diese weiterkommen zu lassen.

 

Fazit:

Insgesamt ein Film der durch seine Atmosphäre und Musik punkten kann, doch die miesen CGI Effekte verhindern, dass man sich an dem schönen Design der Monster gruseln kann. Außerdem machen einige 08/15 Elemente im Drehbuch dem Ganzen ein Strich durch die Rechnung! So sieht ein mittelmäßiger Film aus, der starke erste 45 Minuten hat und danach in ein Loch fällt und erst gegen Ende sich aufraffen kann. Schade drum! Potenzial hatte der Streifen.

 

Wertung: 

4/ 10 Punkten

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