![]() ![]() The Woman OT: The Woman Regie: Diane English Drehbuch: Diane English Filmstart: 12.12.2008 | Laufzeit: | Tragikomödie |
Mary Haines (Meg Ryan) steht vor den Scherben ihres perfekten Lebens, als sie entdeckt, dass ihr perfekter Ehemann eine Affäre mit der attraktiven Crystal Allen (Eva Mendes) hat. Ihre Freundinnen Sylvie (Annette Bening), Edie (Debra Messing) und Alex (Jada Pinkett Smith) versuchen nun ihr durch die schwere Zeit zu helfen. Doch da steht auch schon das nächste Drama an: Sylvie versucht ihrer Kündigung zu entgehen, und erzählt pikante Details von Marys Trennung einer Klatschreporterin…
Was sich nun geschrieben etwas schräg anhört, ist in der Praxis völlig deplatziert und schwachsinnig. So verzichtet man nicht nur darauf männliche Schauspieler zu besetzten, man hat auch noch völlig darauf verzichtet irgendwelche männlichen Statisten zu casten. Tja, dies wirkt nicht nur völlig unglaubwürdig, sondern fühlt sich ganz einfach unrund an. Hinzu kommt, dass der Film versucht eine feministische Botschaft ans Publikum zu bringen, was unter den gegebenen Umständen aber völlig unmöglich ist, vor allem, da die Damen scheinbar kein anderes Thema als Männer kennen. So viel zum Feminismus halt.
Überraschend ist aber, dass man zwar über einen äußerst namhaften Cast verfügt, aber dennoch in keiner Sekunde meint wirklich hochwertiges Schauspiel zu sehen. Einmal von der längst völlig heruntergekommenen Meg Ryan abgesehen, von der man ohnehin nicht mehr erwarten konnte einen Film tragen zu können, ist es vor allem die unspektakuläre Darbietung der großartigen Annette Bening, und die völlig überzogene Leistung von Jada Pinkett Smith, die für die größten Enttäuschungen sorgen. Doch damit will ich es auch belassen, denn The Woman ist in jeder Hinsicht verschwendete Zeit und ein wirklich enttäuschender Film.
Fazit:
Was soll man von einem Film halten, der uns ernsthaft eine Welt ohne Männer verkaufen will? Irgendwie stimmt bei The Woman kaum etwas zusammen. Zugegeben, der Cast hätte einiges versprochen, aber Regisseurin Diane English ist leider nicht fähig daraus einen ansehbaren Film zu schustern. Die Dialoge ist peinlich, das Konzept wacklig, und überhaupt wirkt es so, als würde der Film das weibliche Zielpublikum für debil halten. Denn nur billige Klischees zu sammeln und daraus Müll zu machen, sollte nicht reichen, damit man sich Frauenfilm nennen darf. Denn dass Frauen nur solche Filme wollen, ist das billigste Klischee von allen.
Wertung:
3/10 Punkte
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