![]() ![]() Death Race OT: Death Race Regie: Paul W.S. Anderson Drehbuch: Paul W.S. Anderson Filmstart: xx.xx.2008 | Laufzeit: | Action |
Im Jahr 2012 ist die Wirtschaft zusammengebrochen, was schließlich zu einem Anstieg der Kriminalität geführt hat. Um den Menschen Hoffnung zu geben, wurde ein neues Entertainment Programm eingeführt: Death Race. Verbrecher treten bei einem Autrennen, auf Leben und Tod gegen einander an, und wenn ein Fahrer fünf Mal gewinnen sollte, dann wird er freigelassen. Jensen Ames (Jason Statham) hat mit dem eigentlich wenig zu tun: Er ist ein hart arbeitender Familienvater, doch sein Leben wird auf den Kopf gestellt, als ein Einbrecher seine Frau tötet, und er ehe er sich versieht unschuldig wegen Mordes hinter Gitter sitzt. Hennessey (Joan Allen), die Organisatorin von Death Race schlägt ihm einen Deal vor: Wenn Jensen mit der Maske des verstorbenen Publikumsliebling Frankenstein ein Rennen gewinnt, dann ist er wieder auf freiem Fuß…
Sicher gibt es noch immer Leute die genau das sehen wollen, aber man muss auch sagen, dass sich das ganze Konzept schon reichlich abgestanden anfühlt. Die markigen Sprüche eines Jason Statham, der mit seinem Charisma einer der wenigen Pluspunkte des Films ist, fühlen sich leider nicht rau und hart an, sondern dadurch, dass man genau weiß, dass im Endeffekt nur eine Hollywood Großproduktion auf B-Movie getrimmt wurde, verlieren sie jede Authentizität. Viel schlimmer noch, sie fühlen sich nämlich nur wie streng durchkalkulierte Gags an, um das Gesicht als dreckiger Actionfilm nicht zu verlieren.
Doch man soll Death Race auch nicht einfach nur verteufeln. Denn schließlich verbirgt der Film auch gar nicht was er ist, und er macht auch keinen Hehl daraus, dass er nie mehr sein will. Simple, unkomplizierte Unterhaltung, die sich an so manchem Klischee bedient, durch gezielte Testosteronschübe vorwiegend auf ein pubertierendes männliches Publikum konzentriert und gar kein Interesse hat wirklich hochwertig zu unterhalten. Denn schließlich durchzieht der billige Flair das gesamte Konzept des Films, und Regisseur Paul W.S. Anderson scheint zu mehr auch gar nicht fähig zu sein.
Fazit:
Death Race ist wirklich kein Pflichttermin, es ist ja noch nicht einmal gute Unterhaltung. Mit aller Gewalt wollte man scheinbar das Billigfilm-Flair aufrechterhalten, und von der Story angefangen, bis hin zur Umsetzung der faden Actionszenen hat man sich auch an dieses Konzept gehalten. Die übertriebenen Machoallüren des Films machen schließlich auch klar, dass die Zielgruppe vorwiegend pubertierende Jungendliche sind, die noch nie etwas Besseres gesehen haben und sich so auch mit dem hier gezeigten zufrieden geben. Wer ein ähnliches Konzept unterhaltsamer sehen will, sollte sich The Running Man ansehen. Aber positiv vermerkt werden muss auch, dass sich Death Race zumindest konsequent an seinen Stil hält. Wer diesen mag, könnte also zufrieden aus dem Kino gehen.
Wertung:
4/10 Punkte

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