Trade – Willkommen in Amerika

OT: - 119 Minuten - Krimi / Drama
Trade – Willkommen in Amerika
Kinostart: 25.01.2007
DVD-Start: 01.02.2013 - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Trade – Willkommen in Amerika

Von am

 

 

Trade ist das US-Regiedebüt des Deutschen Marco Kreuzpainter, das sich dem Thema Menschenhandel annimmt: Die 13jährige Mexikanerin Adriana wird von Mädchenhändlern in die USA verschleppt, um dort per Internet versteigert zu werden. Ihr 17jähriger Bruder Jorge nimmt ihre Spur auf, wobei er von einem texanischen Detektiv unterstützt wird...

 

 

Da trade auf den Recherchen des New York Times Journalisten Peter Landesmann basiert, der sich selbst in das Netzwerk der Menschenhändler schmuggelte, kann eine realistische Darstellung erwartet werden. Es ist daher anzunehmen, dass Kreuzpainter dieses Thema nicht nur aus einer rein individuellen Perspektive betrachten wird, sondern zugleich den beispielhaften Charakter dieses Einzelschicksals herausarbeitet, um das gleiche Thema auf einer abstrakteren, politischen Ebene zu beleuchten. Aus diesem Grund dürfte trade kein Drama sein, das ausschließlich das Leid der Protagonisten zu vermitteln versucht. Sollte dies so sein, wäre die Ursache des Leidens austauschbar und das Thema Menschenhandel nur Vorwand, um über menschliches Leid überhaupt zu erzählen. Aufgrund der Recherchen ist jedoch zu vermuten, dass sich trade einen höheren Anspruch stellt und sein Thema auch gesellschaftlich zu erklären versucht.

 

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