Eine Unbequeme Wahrheit

OT: -  108 Minuten -  Doku
Eine Unbequeme Wahrheit
Kinostart: 12.10.2006
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Eine Unbequeme Wahrheit

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Eine Unbequeme Wahrheit ist das Plädoyer des ehemalige Vize-Präsidenten der USA, Al Gore, um die Menschheit endlich zur Vernunft zu bringen und die globale Erwärmung als reale Bedrohung ernstzunehmen. Zwar sind seine Statistiken großteils nichts neues, aber sie erinnern den Zuseher doch mit Nachdruck an Dinge, die man eigentlich verdrängen will und sie nur zu gerne als harmlos und weit hergeholt betrachten möchte. Doch spätestens nach dem Ansehen dieser Dokumentation wird man davon überzeugt sein, dass man etwas unternehmen muss. Wie lange dieser Vorsatz allerdings in den Köpfen bleibt, ist abzuwarten.

 

Im wesentlichen zeigt der Film eine Präsentation, die Al Gore in über 1000 Städten gehalten hat. Um möglichst viele Zuhörer zu finden hat man sich entschlossen das Projekt auf das Kino auszuweiten und die Vortragsreihe mit einer Dokumentation zu krönen, die logischerweise viel mehr Menschen erreichen kann, als ein Vortrag. Dieser Aspekt wird angereichert mit einer Art Minibiographie von Al Gore, die sein bisheriges Leben beleuchtet.

 

Dies führt auch gleich zum ersten Kritikpunkt: Warum man Szenen aus der, zugegeben zu Unrecht, verlorenen Wahl gegen George Bush einbauen muss, ist ein Rätsel. Auch fällt es auf dass das Potential des Mediums Film nicht zur Gänze ausgenutzt wurde. Eigentlich hat man nur den Vortrag von Al Gore abgefilmt und mit einigen weiteren Elementen angereichert. Dieser ist dafür wirklich gut aufgebaut und kann, obwohl er aus sehr vielen Statistiken besteht, voll und ganz überzeugen. Dies liegt vor allem an den großen inhaltlichen Qualitäten des Films.

 

Genau deshalb ist dieser Film auch auf jedenfall weiter zu empfehlen. Eine Unbequeme Wahrheit ist ein sehr wichtiger Film, den man sich unbedingt ansehen sollte. Nicht nur wegen dem sympathischen Auftreten von Al Gore, der den Zuseher mit seinem Enthussiasmus ansteckt und durch seinen Humor überrascht, sondern vor allem durch seine unglaublich wichtige Aussage ist Eine Unbequeme Wahreheit ein Pflichttermin. Die globale Erwärmung ist ein Problem das uns alle betrifft und über das eigentlich keiner reden will. Bis auf einen. Doch hoffentliche wird dies nach diesem Film anders werden. Und einen Gedanken kann man nach dem Ansehen dieser Doku nicht mehr abschütteln: Würden wir jetzt nicht in einer viel besseren Welt leben wenn die amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000 anders ausgegangen wären?

 

Fazit:

Eine Unbequeme Wahrheit nutzt zwar bei weitem nicht alle Möglichkeiten des Medium Films aus, besticht aber dafür durch seinen perfekten Präsentator und vor allem durch seine brisante und wichtige Botschaft. Ein Film den man sehen sollte.

 

Wertung:

8/10 Punkte

Filmering.at
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