Party Animals

OT: - 92 Minuten -  Komödie
Party Animals
Kinostart: 26.07.2002
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Party Animals

Von am

American Pie brachte damals in das Genre der Teeniekomödien einen ähnlich frischen Wind wie Scream in das Genre der Teenieslasher. Doch beide ereilte das selbe Schicksal: Eine Welle von Klonen, die nur kleine Änderungen in das Konzept einfließen ließen, überschwemmte den Markt und die Qualität ging zunehmend bergab. Dennoch kann man weiterhin mit seichten Teeniekomödien sehr viel Geld verdienen. Dieses Phänomen lässt sich einfach erklären: Die Filme besitzen zwar keine ausgeklügelte Handlung, aber dafür ein nettes Ambiente und sie machen vor allem Spaß.

 

Van Wilder (Ryan Reynolds) ist bereits in seinem 14 Semester an der Uni und macht sich dennoch keinen besonderen Stress mit seinem Studium fertig zu werden. Er hat breit gefächerte Interessen und ist ein Weltmeister im organisieren von Partys und Veranstaltungen für wohltätige Zwecke. Zwar ist er dadurch der beliebteste Student am Campus, jedoch dreht ihm sein Vater den Geldhahn ab. Während dessen soll die Reporterin Gwen Pearson (Tara Reid) einen Artikel über ihn schreiben und er verliebt sich in sie. Van versucht nun das Herz von Gwen zu erobern und gleichzeitig eine Möglichkeit zu finden sein Studium fertig zu machen...

 

Zwar sucht man wirkliche Innovationen auch in diesem American Pie - Klon vergebens, allerdings ändert dies nichts daran das Party Animals ein durchaus unterhaltsamer Film ist, der für einen kurzweiligen und witzigen Abend sorgt. Man besinnt sich auf die Stärken des Genres und setzt auf das altbewährte Campusambiente in Kombination mit sympathischen Charakteren und viel Witz. Dennoch wirkt das Sex-, Fäkalien- und Saufgeplänkel langsam etwas abgenutzt.

 

Vor allem leidet der Film an einer viel zu unbedeutenden Story und einigen wirklich unappetitlichen Szenen. Was allerdings vieles rettet ist die sympathische Darstellung von Ryan Reynolds, der zwar keine schauspielerische Meisterleistung vollbringt, aber dennoch durch sein Charisma den Film trägt. Schade ist nur dass die Witze, das Ambiente und Ryan Reynolds die einzigen Stärken des Films sind und Nebendarsteller, allen voran Tara Reid, etwas blass bleiben.

 

Fazit:

Ein kurzweiliger Film, an dem man doch schon merkt wie sich das Genre abnützt. Innovationen sucht man vergebens und so ist Party Animals nur ein witziger Film, der nicht an das Vorbild American Pie heran reicht. Viele Witze hat man eben schon einmal wo besser gesehen, aber was den Film letztendlich rettet ist sein angenehmes Ambiente, das einen kurzweiligen Filmgenuss sichert.

 

Wertung:

6/10 Punkte

Filmering.at
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