Plan B

OT: -  xx Minuten -  Thriller
Plan B
Kinostart: Unbekannt
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Plan B

Von am

Clemens Liechtenstein hat es im Moment nicht gerade leicht. Seine Frau Sophie will sich scheiden lassen und ihm das Besuchsrecht für den gemeinsamen Sohn entziehen. Noch dazu ist Clemens bei seinem Chef Bukowski hoch verschuldet und nah dran den Job zu verlieren. Als er eines Tages nach Hause kommt, erwartet ihn eine böse Überraschung! Seine Wohnungstüre ist offen. Er entschließt sich der Sache auf den Grund zu gehen. Was er lieber hätte sein soll lassen ...

 

Es ist durchaus eine sehr interessante Geschichte, die uns von Vlado Priborsky mit Plan B erzählt wird. Zwar ist der Film als Thriller konzipiert, er beinhaltet aber einige Mysterie Elemente, die spätestens nach dem zweiten Betrachten des Films als die wahren Höhepunkte in Erinnerung bleiben. Besonders positiv an diesem Film ist seine sehr kompakte Erzählweise. Gerade bei Amateruproduktionen fällt häufig die Angst vor dem Schneiden auf. Sprich der Regisseur, der in vielen Fällen auch der Cutter des Films ist will einfach das hart erarbeitete Material nicht cutten und deshalb ergeben sich viele gestreckte Sequenzen die den Film künstlich in die Länge ziehen. Plan B macht diesen Fehler nicht und erweist sich als rasante Achterbahnfahrt, die von Anfang bis zum Ende fesselt und nie Langeweile aufkommen lässt.

 

Besonders die Tatsache dass sich der Zuseher in der selben Situation wie der Hauptcharakter befindet, erweist sich als sehr großer Pluspunkt, denn man kann sich sehr gut mit der Hauptfigur identifizieren, da man genau wie sie absolut keine Ahnung hat was vor sich geht. Am Ende werden dann viele Zuseher sicher verwirrt sein und zur, bei der DVD beiliegenden, Komplettlösung greifen. Der Filmerfahrene Betrachter wird zwar den großen Coup des Films bereits beim ersten Mal sehen verstehen, aber die vielen Anspielungen entdecken wohl auch erst erfahrene Zuseher nach mehrmaligen Sehen.

 

Die üblichen Fehler von Amateurproduktionen schleichen sich hier nicht ein: Die Kamera und der Ton sind absolut vorbildlich eingesetzt und lassen keine Wünsche übrig. Die gesamte Produktion macht einen relativ proffessionellen Eindruck, jedoch gibt es einiges das noch zu verbessern wäre: Die Lichtsetzung wirkt zwar gut, wurde aber nicht effizient zur Stimmungserzeugung eingesetzt und die Darsteller wirken zwar absolut in Ordnung, jedoch überspielen sie auch häufig, was zwar durchaus normal für eine Amateurproduktion ist, aber dennoch wirkt es so als wurde ihr gesamtes Potential nicht ausgeschöpft.

 

Fazit:

Trotz einigen Schwächen gebe ich meine absolute Kaufempfehlung für dieses ambitionierte österreichische Kurzfilmprojekt. Die Story ist intelligent und wurde auch kompakt und durchdacht inszeniert. Die technische Seite der Produktion wurde insgesamt gesehen wirklich ausgezeichnet umgesetzt und wirkt trotz einigen Schwächen überzeugend.

 

Den Film gibt es hier zu kaufen

 

Wertung:

7/10 Punkte

Filmering.at
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Ø Wertung: 7/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 2
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