Zwei außer Rand und Band

OT: -  115 Minuten -  Komödie
Zwei außer Rand und Band
Kinostart: 01.04.1977
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Zwei außer Rand und Band

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Kaum zu glauben, dass Bud Spencer und Terence Hill mit der bekannten Erotikfilmtusse Laura Gemser gemeinsam einem Film gemacht haben, der dazu noch, neben “Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle”, ihr bester ist.

Regisseur Enzo Barboni hat, was die Inszenierung angeht, in „Zwei außer Rand und Band“ wirklich alles richtig gemacht. Der Beginn im Hafen, als die beiden sich zum ersten Mal über den Weg laufen, vorher aber ein paar Bösewichte zusammenschlagen (wird zum Running Gag) und sich Auge in Auge gegenüber stehen, ist Kult und der wohl beste Beginn aller Spencer/Hill Filme.

Einmal mehr muss sich das ungleiche Gespann zusammenraufen, um an ihr Ziel zu kommen. Aber als sie ein Kaufhaus ausrauben wollen, verirren sie sich in ein Büro der Polizei, der sie nach Ausflüchten suchend umgehend beitreten müssen. Wird Terence als der Liebling des Polizeichefs gehandelt, so ist Bud stets der gepeinigte, schlecht gelaunte Gegenpart, welcher Terence ans Leder will.

Klar, dass hier einige der besten Sprüche und wohl besten Dialoge ihrer gemeinsamen Arbeiten zum Tragen kommen. Besonders Bud gefällt hier, gesteht er sich doch, wie in späteren Filmen auch, einen gesunden Hang zur Selbstironie zu, die in einer Kneipe als Taubstummer seinen Höhepunkt findet. Unvergessen natürlich auch die Fressorgie (mit Rülpsen, unflätigen Ausdrücken etc), bei der sie zwei junge Damen nebst Butler unter den Tisch saufen.

Die ernsten Themen Mord und Drogenhandel werden mit viel Humor gemeistert, auch wenn Laura Gemsers Familie arg klischeehaft und antiquiert daherkommt. Als weiteres Highlight darf die Finalschlägerei in einem Bowlingcenter angesehen werden, bei der die beiden einmal mehr Unmengen von Gegnern ausschalten, dabei aber ungewohnt kreativ zur Sache gehen.

Fazit:
Musik, Prügeleien, Sprüche, Dialoge, Story, Inszenierung: Hier stimmt einfach alles. Ein ideale Voraussetzung, um Bud Spencer und Terence Hill nach bewährtem Schema walten und schalten zu lassen. Bei diesem Heidenspaß kommen nicht nur Fans auf ihre Kosten.


Wertung:
9/10 Punkte

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