Vier Fäuste für ein Halleluja

OT: -  127 Minuten -  Western / Komödie
Vier Fäuste für ein Halleluja
Kinostart: 25.05.1972
DVD-Start: 15.11.2012 - Blu-ray-Start: 15.11.2012
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Filmkritik zu Vier Fäuste für ein Halleluja

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„Vier Fäuste für ein Halleluja“ führt die Geschichte um das ungleiche Brüderpaar aus „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ weiter. Im Zuge verschiedener Schnittfassungen und Neusynchronisationen änderten sich nicht nur die Namen der beiden Hauptcharaktere, auch die Übersetzung wurde wesentlich humoriger. Dennoch wiederfuhr dem Film nicht so eine Sinnentstellung wie „Gott vergibt - Wir beide nie!“.

Der Humor wurde hier noch ausgeklügelter, der Wortwitz erreichte endlich den Zenit und Bud Spencer und Terence Hill dürfen hier endlich aus dem Vollen schöpfen. Wieder macht sich das ungleiche Duo auf, um Pferde zu stehlen, bleibt aber schon bald in einem Nest hängen, in dem Terence auch umgehend den nächst besten Revolverhelden auf die Nerven geht. Hier werden nun endlich Terence berühmte Kartentricks, die man einfach rückwärts laufen ließ, sowie urzeitliche Fastmotiontricks genutzt. Bud ist mürrischer denn je und fackelt ebenfalls nicht sonderlich lang, wenn man ihn reizt.

Als kleinen Hieb auf die gehobene Gesellschaft wird aufs vulgärste in einem vornehmen Restaurant diniert. Hier werden, wie schon zu Beginn, die mangelhaften Fressmanieren des Duos zur Schau gestellt: Saufen und rülpsen, bis die Schwarte kracht.

Nebenher sahnt man einmal mehr bei den richtigen Leuten ab, die man im Finale selbstverständlich auch wieder verdrischt. Diesmal nicht mit Hilfe von Siedlern, sondern von friedlichen Mönchen. Ob Bud die Beichte abgenommen wird, er im Saloon die Uhr zurückdrehen lässt, damit selbiger nicht geschlossen wird, er ist stets sehr präsent, während Terence hier noch etwas deutlicher sein Talent als Frauenverführer entdeckt.

Fazit:
Einer der besten Spencer/Hill Filme mit einem prima aufgelegten Duo, gewohntem Wortwitz, Fressorgien, Kartentricks, spaßigen Prügeleien und einer etwas besseren Story als im Vorgänger.

Wertung:
8/10 Punkte

Filmering.at
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