Die rechte und die linke Hand des Teufels

OT: -  109 Minuten -  Western / Komödie
Die rechte und die linke Hand des Teufels
Kinostart: 02.03.1971
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
Will ich sehen
Liste
3718
Bewerten:

Filmkritik zu Die rechte und die linke Hand des Teufels

Von am

Mit „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ begann die eigentliche Karriere des Duos Spencer/Hill. Einen Italowestern zu parodieren war zu der Zeit ein Novum. Gegensätze ziehen sich an und so machen die beiden als ungleiche Brüder den Wilden Westen unsicher.

Während „Der Kleine“ auf der Flucht einen Sheriff niederschoss und sich seiner Identität bemächtigte, ist „Der müde Joe“ (Terence Hill) ein hundsfauler Vagabund, der durch die Gegend streift und zufällig durch das Nest reist, in dem sein Bruder das Gesetz vertritt. Schon bald kommt es zu ersten Reibereien zwischen den beiden.

Hier wird schnell deutlich warum das Duo so einen unglaublichen Erfolg über Jahrzehnte verbuchen konnte. Die Chemie zwischen Bud Spencer und Terence Hill ist schlichtweg genial. Während Terence dem mürrischen Brummbär ständig auf die Nerven geht und mit riskanten Aktionen reizt, strotzt der Film vor Sprüchen, die Filmgeschichte schrieben. Das ihnen hier noch die später bekannten Synchronstimmen fehlen, tut dem Spaß kaum einen Abbruch.

Klar, dass beide, obwohl sie selbst auf der falschen Seite des Gesetzes stehen, den Bösewichten, hier ein Viehbaron, der friedliche Mormonen aus einem fruchtbaren Tal vertreiben will gründlich in die Suppe spucken. Überragend hierbei die Performance von Spencer, der durch sein stets ruhiges Auftreten glänzt, sowie Hills feines Händchen für Situationskomik jeglicher Art.

Schade, dass das Ende sich ein wenig hinzieht. Bei einer Spieldauer von fast zwei Stunden hätte die letzte halbe Stunde doch etwas kürzer ausfallen dürfen, wartet man doch gespannt auf die erste Massenkeilerei der beiden (mit Unterstützung von den Siedlern). Die ist dann zwar noch nicht so perfekt gefilmt wie in den folgenden Werken, doch wird das Potential durchaus genutzt.

Fazit:
Mit diesem Film wurden Bud Spencer und Terence Hill schlagartig berühmt und prägten daraufhin für Jahrzehnte die Filmgeschichte mit spaßigen Prügeleien, ideenreichem Wortwitz und steter Harmonie. Hier zwar noch etwas roh, aber durchaus unterhaltend.

Wertung:
7/10 Punkte

Filmering.at
Community
Ø Wertung: 5.6/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 5
10 /10
0%
9 /10
0%
8 /10
20%
7 /10
20%
6 /10
20%
5 /10
20%
4 /10
0%
3 /10
0%
2 /10
20%
1 /10
0%
Vielleicht interessiert dich auch
Vier Fäuste für ein Halleluja
Gott vergibt - Wir beide nie!
Vier für ein Ave Maria
Zwei außer Rand und Band
Hügel der blutigen Stiefel
Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle
Zwei sind nicht zu bremsen
Zwei Missionare
Alle Empfehlungen anzeigen
Der Film ist in diesen Listen
Keine Listen gefunden!