The Cowboy and the Frenchman

OT: -  13 Minuten -  Komödie
The Cowboy and the Frenchman
Kinostart: Unbekannt
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu The Cowboy and the Frenchman

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David Lynch gilt als Meister des verstörenden und surrealistischen Horror. Am Anfang der 90er hat er sich mit seinem weltweiten Serienerfolg Twin Peaks auch in punkto "angenehmer" Atmosphäre etabliert. Doch nur die wenigsten wissen dass sich der Meisterregisseur bereits 1988 mit einer Komödie versucht hat und diese auch überraschend gut gelungen ist. Für eine Serie mit dem Titel The French as seen by... drehte David Lynch das 24 minütige Segment The Cowboy and the Frenchman und zeigt uns darin ein wundervolles klischeeüberladenes Aufeinandertreffen zwischen den USA und Frankreich.

 

Zu Beginn sieht man eine etwas seltsame Gestallt, melodisch wundervoll unterlegt, einen Hang hinablaufen. Er wird von unten von drei Cowboys beobachtet. Ihr Vorrarbeiter (Harry Dean Stanton) lässt die Gestalt von seinen Gehilfen einfangen und versucht sich mit dem Wesen zu unterhalten. Dieses spricht allerdings nur die unverständliche Sprache Französisch und so überlegen die Cowboys das Wesen zu töten. Doch als sie das Gepäck untersuchen finden sie klassische französische Produkte wie Weine und Baguettes, doch erst nach dem sie die French Fries entdecken ist ihnen klar dass es sich tatsächlich um einen Mensch handelt....

 

The Cowboy and the Frenchman ist ein wundervoller, komischer Kurzfilm, der bereits 2 Jahre vor Twin Peaks in nur 24 Minuten eine ähnlich dichte Atmosphäre hervorbringt und den Zuseher von Anfang an fesselt. Aussergewöhnlich an diesem Kurzfilm sind die interessanten und vor allem maßlos übertriebenen Charaktere, die sehr klischeehaft ausgefallen sind und es ist einfach wundervoll die Sterotypen Figuren im Zusammenspiel zu sehen.

 

Es werden alle Register gezogen um die typischen Erwartungen von Franzosen, Indianern und Amerikanern gekonnt zu parodieren und vor allem die Zusammenwirkung aller kleinen Übertreibungen ergeben ein wundervolles Gesamtbild. Die Darsteller sind alle typische Lynch "Stammkunden" und überzeugen in den abstrusen Figuren voll und ganz. Vor allem Harry Dean Stanton spielt hervorragend aber auch Jack Nance gibt eine gute Leistung ab.

 

The Cowboy and the Frenchman ist ein ganz und gar untypischer Film von David Lynch, der vollkommen zu empfehlen ist und der auch für Zuseher, die ansonsten nichts mit David Lynch anfangen sicher keine Enttäuschung ist.

 

Fazit:

Sehenswerter Kurzfilm mit tollen Charakteren.

 

Wertung:

8/10 Punkte

Filmering.at
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Ø Wertung: 6.5/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 2
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