The Amputee

OT: -  5 Minuten -  Drama
The Amputee
Kinostart: Unbekannt
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Filmkritik zu The Amputee

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Der Film The Amputee ist eigentlich nur zustande gekommen weil das AFI Videomaterial testen wollte, damit sie in Zukunft den Studenten günstigeres Filmmaterial zur Verfügung stellen konnte. Als David Lynch davon Wind bekommen hat, hat er angeboten selbst diese Testaufnahmen zu drehen. Über Nacht schrieb er das Drehbuch zu The Amputee und machte die Aufnahmen während den Dreharbeiten zu Eraserhead. Man sagt das Bild sei von David Lynch bewusst in solch schlechter Qualität gedreht worden, um auch späteren Filmstudenten ein arbeiten mit echtem Film zu ermöglichen.

 

Der Film The Amputee ist deutlich Lynchs schlechtester Kurzfilm, da er eignetlich nur eine Fingerübung ist und in keiner Sekunde die Qualität seiner anderen Werke erreicht. Der Film zeigt eine Beinlose Frau (Catherine E. Coulson), die von einer Krankenschwester (David Lynch) behandelt wird und während dessen einen Brief an einen alten Freund schreibt. Kurz vor dem Ende verletzt die Krankenschwester ein Blutgefäß und läuft weg. Die Frau hat davon nichts mitbekommen und schreibt ihren Brief weiter.

 

Diese Aufnahme wurde in zweifacher Ausfertigung gedreht um zwei unterschiedliche Videomaterialien miteinander zu vergleichen. Zumindest eines hat der Film erreicht: Durch die schlechte Bildqualität haben die AFI Leute die Videoidee wieder vergessen. So gesehen hat David Lynchs Werk durchaus seine Berechtigung, allerdings ist es aus filmischer Sicht leider nur ein sehr durchschnittliches Werk, das wenig von Lynchs Handschrift in sich trägt.

 

Interessant ist der Film durch das Auftreten der Log Lady, die später auch in David Lynchs Twin Peaks eine interessante Rolle hat. Kennengelernt haben sich die beiden bei der Arbeit zu Eraserhead, wo sie bei der Produktion half. Also können Lynch Fans durchaus einen Blick riskieren, aber allen anderen würde ich von dem Kurzfilm abraten, da im Prinzip nichts hervorragendes ist.

 

Fazit:

Leider sehr schwacher Kurzfilm eines genialen Regisseurs.

 

Wertung:

4/10 Punkte

Filmering.at
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