Sideways

OT: - 127 Minuten - Tragikkomödie
Sideways
Kinostart: 03.02.2005
DVD-Start: 14.06.2013 - Blu-ray-Start: 14.06.2013
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Filmkritik zu Sideways

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Miles und Jack sind alte College-Freunde von sehr unterschiedlichem Schlag. Während Miles ein depressiver Lehrer ist, der als Schriftsteller und Ehemann gescheitert ist, ist Jack ein mittelmäßiger Schauspieler der das Leben genießen möchte. Jack versteht die Einstellung seines Freundes nicht und unternimmt mit ihm vor Jacks Hochzeit eine letzte gemeinsame Reise als Junggeselle. Doch auch dort sind die beiden sich nicht einig. Miles nimmt Jack mit in die Kalifornischen Winelands um ihm die Vorzüge eines edlen Tropfens zu zeigen, doch Jack interessiert sich mehr für Frauen und Partys und will sein Leben vor seiner Hochzeit noch einmal so richtig auskosten.

 

Am Ziel der Reise angekommen beginnt Jack eine wilde Affäre mit Stephanie. Der introvertierte Miles kommt nur langsam in die Gänge und knüpft zarte Bande zur ebenfalls geschiedenen Maja, die sich zu seiner Überraschung als versierte Weinkennerin entpuppt.

 

Doch so ganz will sich Miles nicht gehen lassen, da er für eine leichte Urlaubsromanze noch zu sehr an seiner Frau hängt und zu tief von ihr verletzt wurde. Währenddessen wir Jack von Stephanie als Schwindler enttarnt und langsam wird allen bewusst das diese Reise sie für immer verändern wird...

 

Sideways war der absolute Kritikerliebling des Jahres 2004. Dies lässt sich vor allem auf den sehr Erwachsenen Humor, die liebevollen Charaktere, die tollen Schauspieler und den ehrlichen Umgang mit der Liebe begründen. Alexander Payne fingt die geniale Geschichte in wunderbare Bilder ein. Doch was Sideways zu dem Meisterwerk macht das es ist, ist eindeutig das geniale Drehbuch. Das Leben wird in all seinen Facetten eingefangen und portraitiert. An der einen Stelle noch lustig und herzerwärmend fällt es kurz darauf in bittere Tragik. Der Spagat zwischen Humor und Drama gelingt wirklich wunderbar und wurde perfekt in Szene gesetzt.

 

Das ganze wird durch die brillanten Darsteller sehr glaubhaft übermittelt. Allen voran steht Paul Giamatti, der lange Zeit unterschätzt wurde, aber durch seinen Independent Hit American Splendor deutlich machte was für ein begnadeter Schauspieler er doch ist. Seien Darstellung des Miles ist wirklich sehr gut und wird durch die brillante Charakterzeichnung des Drehbuches noch unterstützt. Sein Freund Jack ist mit Thomas Haden Church ebenfalls perfekt besetzt.

 

Sideways ist ganz einfach charmant und besitzt witzige und wohl durchdachte Szenen bei denen man einfach schmunzeln muss! Ich kann gar nicht genau sagen was es ist, aber irgendetwas macht den Film zu etwas ganz Besonderem.

 

Fazit:

Sideways ist ein sehr charmanter, intelligenter Film der vor allem durch die wahnsinnig guten Schauspieler begeistern kann!

 

Wertung:

8,9/10 Punkte

Filmering.at
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