Dick und Jane - Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen (2005)

OT: - 90 Minuten - Komödie
Dick und Jane - Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen (2005)
Kinostart: 05.01.2006
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Dick und Jane - Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen

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Arbeitslosigkeit. Mit diesem Wort wird man in der heutigen Welt leider zwangsläufig konfrontiert. Sie ist die Kehrseite des amerikanischen Traums. Dick und Jane nähert sich diesem Thema zwar mit einer kritischen Absicht,  lebt aber vor allem durch den Humor, der von Jim Carrey getragen wird und parodiert gekonnt die unbarmherzige Herangehensweise großer Firmen.

 

Dick Harper (Jim Carrey), arbeitet bereits viele Jahre bei der großen amerikanischen Firma Globodyne und nun endlich bekommt er die Beförderung auf die er so lange gewartet hat. Seine Frau Jane (Tea Leoni) hat es nicht so gut erwischt: Sie hasst ihren Job und Dick bietet ihr an dass sie ihn doch kündigen könnte, weil er ja in Zukunft viel mehr verdienen wird. Doch als Dick am nächsten Tag in die Firma kommt ist die Katastrophe bereits perfekt: Globodyne ist bankrot und 6000 Angestellte haben ihren Job verloren. Nun stehen Dick und Jane vor den Scherben ihrer Existenz: Sie sind beide arbeitslos und es ist keine Besserung in Sicht. Doch als sie am Ende sind kommt ihnen eine neue Idee: Von nun an stehlen sie das Geld einfach...

 

Wenn ein Film Jim Carrey als Hauptdarsteller besitzt ist die Chance dass dieser Film flopt außerordentlich gering. Er schafft es selbst das dümmste Drehbuch zu retten und ist der unbestrittene Komödien und Slapstickgott dieser Zeit. Die verrücktesten Grimassen kombiniert er mit einer Unzahl an frischen Ideen und Durchgeknallten Slapstickeinlagen. So gut wie jeder Film mit ihm ist sehenswert und auch Dick und Jane stellt da keine Ausnahme dar. Der einzige Unterschied besteht darin dass er hier nicht das einzige Zugpferd ist: Seine Partnerin Tea Leoni stellt eine würdige Ergänzung zu Carreys Spiel dar.

 

Inhaltlich ist Dick und Jane natürlich, ähnlich wie die meisten Jim Carrey Komödien, eher eine Enttäuschung. Zwar übermittelt der Film einen Hauch von Kritik am Firmensystem dieser Welt, aber insgesamt gesehen entsteht doch der Eindruck dass dieses Setting nur gewählt wurde um Jim Carrey eine Rahmenhandlung zu geben um seine Gagorgie abzuziehen.

 

Dick und Jane bietet dem Zuseher solide Unterhaltung ohne seine grauen Zellen allzu sehr zu fordern. Schade ist nur dass Jim Carrey von den Studiobossen auf die Blödelrollen begrenzt wird. Er hat schon oft genug gezeigt dass er sehr wohl für ernstere Rollen geeignet ist und dass er auch ernste Filme tragen kann. Es wäre an der Zeit diesem wirklich guten Darsteller mehr Chancen in anderen Genres zu geben. Wichtig dabei ist nur dass ihn die Zuseher auch in anderen Rollen akzeptieren.

 

Dick und Jane wird jedem Zuseher der sich einen unterhaltsamen Abend wünscht sicherlich nicht enttäuschen. Es gibt zwar auch einige langatmige Stellen im Film, aber insgesamt gesehen bietet der Film konventionellen Humor und zahlt sich für alle aus die sich amüsieren wollen ohne sich allzu viel zu erwarten.

 

Fazit:

Dick und Jane ist ein durchaus witziger Film, der an manchen Stellen zu langatmig ist, aber ansonsten solide Unterhaltung liefert.

 

Wertung:

6/10 Punkte

Filmering.at
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Liste von Ramtin
Erstellt: 14.04.2013