Das Leben des Brian

OT: - 94 Minuten -  Komödie
Das Leben des Brian
Kinostart: 08.11.1979
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Das Leben des Brian

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Brians Leben beginnt schon mit einem Zwischenfall: Als Stallnachbar von Jesus bekommt er Besuch von den Heiligen drei Königen, die ihm Geschenke überreichen wollen. Jahre danach ist Jesus längst zum religiösen Führer geworden. Brian hingegen wohnt immer noch bei seiner Mutter. Brian will sich unbedingt der Volksfront von Judäa anschließen, die im harten Konkurrenzkampf zur judäaschen Volksfront steht. Doch die Volksfront von Judäa entpuppt sich als Verein von Leuten die viel reden, aber nie handeln. Als sie sich eines Tages doch dazu bewegen können eine Aktion durchzuführen wird Brian gefangen genommen. Doch da die römischen Wachen durch den Sprachfehler von Pontius Pilatus vor lauter Lachen am Boden liegen kann Brian fliehen und steigt durch eine Serie von Zwischenfällen doch noch zum Messias auf. Doch da er nur von Schwachköpfen begleitet wird, gerät er aufs Neue in Gefangenschaft und wird schließlich gekreuzigt....

 

Monthy Pythons Interpretation der Jesus Geschichte ist ein wohltuender Kontrast zu ernsten Filmen wie Die letzte Versuchung Christi und gilt als der beste Film der Truppe. Sie räumen mit jedem gängigem Klischee der Religionen auf und servieren uns eine Komödie voller einprägsamen Szenen und schwarzem Humor. Sie lassen dabei ein wahres Feuerwerk an Gags los, und der Zuseher kommt vom Anfang bis zum Ende nicht mehr zum Luftholen.

 

Ihnen ist dabei gar nichts heilig und sie ziehen über die Steinigung genauso wie über die Kreuzigung her. Dabei ist der Film, Monthy Python typisch, in Sketsch Form gedreht. Das heißt es werden einzelne lustige Szenen aneinandergereiht, wobei die eigentliche Story kaum eine Rolle spielt. Politische und Religiöse Scherze wechseln sich ab, und es werden alle Register gezogen um den Betrachter voll und ganz zu unterhalten. Die absolute Unfehlbarkeit von Jesus wird ebenfalls gekonnt parodiert. Die Tatsache dass Brian nur durch Zufall eine riesige Anhängerschaft bekommt zeigt wie leicht man in der damaligen Zeit zu einem Messias Status gekommen ist, und bezweifelt somit auf witzige Weise die Existenz unseres Erlösers. Die geniale Kreuzigungsszene zeigt dass Verzweiflung unnötig ist, und dass man aus jeder Situation das Beste machen soll. Die Szene als alle gekreuzigten „Always look on the bright side of life" singen ist um die Welt gegangen und hat bereits Filmgeschichte geschrieben.

 

Trotz absolut niedrigem Budget ist Das Leben des Brian ein Meisterwerk, dass sich zu den besten Komödien aller Zeiten zähen kann. Gerade die Tatsache dass so wenig Geld verfügbar war vertiefte den Kultstatus des Filmes noch. Viele Schauspieler mussten in Doppelrollen schlüpfen. Es mussten sogar Männer Frauenrollen spielen weil nicht genug Geld für weitere Darsteller vorhanden war. 

 

Fazit:

Das Leben des Brian zieht einen von Anfang an in seinen Bann, und nimmt den Zuseher mit auf ein zynische Reise, bei der sich so mancher vor lachen kringeln wird. Auf wunderbare Weise parodiert die Truppe alle Religiöse Haltungen und zieht selbst über Tabuthemen wie die Kreuzigung her. Absolut Sehenswert.

 

Wertung:

9/10 Punkte

Filmering.at
Community
Ø Wertung: 8.2/10 | Kritiken: 0 | Wertungen: 80
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