Wild Card (2015)

OT: Wild Card - 92 Minuten - Action / Krimi / Drama / Thriller
Wild Card (2015)
Kinostart: 13.02.2015
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Wild Card

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Regisseur Simon West, bekannt durch etliche Action-Blockbuster („Con Air“, „Lara Croft: Tomb Raider“, „The Expendables 2“), inszeniert in “Wild Card” meist eine Atmosphäre abseits der bekannten leuchtenden Kulisse am Las Vegas Strip und spielt rund um einen Schlägertypen der quasi gerade in einer Lebenskrise ohne Geld in Vegas feststeckt.

Nick Wild (Jason Statham) schlägt sich in der Spielermetropole Las Vegas mit Gelegenheitsjobs als Detektiv und Bodyguard durch. Dabei verfolgt er eindeutige Prinzipien, nämlich kein Einsatz von Schusswaffen. Sein eigentliches Ziel ist es endlich 500.000 Dollar zusammenzukratzen um Las Vegas endgültig zu entkommen und auf der Insel Korsika sesshaft zu werden. Als ihn eines Tages seine Ex-Freundin Holly (Dominik Garcia-Lorido) um Hilfe anfleht, weil sie einer der einflussreichsten Männer in Vegas, nämlich Drogenboss Danny DeMarco (Milo Ventimiglia) mit seiner Bande nach einer gemeinsamen Nacht übel zugerichtet hat. Nick wird dadurch wieder in die Tiefen von Las Vegas mit reingezogen, wo vor allem seine alte, gefährliche Leidenschaft wiederbelebt wird: Das Spielen.

Jason Statham ist uns vor allem durch seine actionreichen Filmstunts bekannt, in „Wild Card“ stellt er aber nicht den klassischen Prügel-Action-Helden dar. Als Nick Wild spielt er eine markante Rolle, bei der der Regisseur schon auch auf charakterliche Zeichnung Wert legte. So stellt Statham diesmal etwas mehr einen verletzlicheren Charakter dar, im Gegensatz zum sonst total kompromisslosen Helden. Dies kann durchaus gewöhnungsbedürftig für den ein oder anderen Zuseher sein. Schauspielgrößen wie Stanley Tucci („Hunger Games“, „Der Teufel trägt Prada“, „Transformers 4) und Sofia Vergara („Modern Family“) bekommen ein paar Minuten Screentime, tragen aber als Nebencharakteren nicht merklich zum Fortschritt der Handlung bei.

Richtige Action-Sequenzen gibt es zwar nur drei am Stück, diese werden aber spektakulär durch Slow Motion in Szene gesetzt. Die Geschichte an sich ist rundum sehr simpel gestrickt. Die Story beginnt mit einer Rachegeschichte die letztendlich nach 92 Minuten in einem Drama über Glücksspiel endet. Man hat das Gefühl als könnte sich der Film nicht wirklich entscheiden was er denn nun sein möchte und er zwischen verschiedenen Genre Ansätzen hin und her springt. Die Kulisse der zweitklassigen Spielcasinos wird noch durch eher triste Bilder von Las Vegas unterstützt.

Fazit:
Dramatische Vegas Spiel-Atmosphäre soll hier auf Action-Prügel-Film treffen. Jason Statham spielt seine Rolle als Held ganz okay, im Großen und Ganzen ist die Geschichte in „Wild Card“ sehr einfach gestrickt und ist als lockere Unterhaltung einzuordnen. Wer auf gewohnte volle Ladung Action und Geballer von Jason Statham hofft, wird aber wohl doch enttäuscht sein, denn hier fährt seine Rolle eher auf einer tiefgründigeren und auch dialoglastigeren Schiene als sonst von Statham gewohnt. Für einen soliden Actionfilm zu wenige Kampfszenen, für ein Spieler-Drama zu wenig Tiefgang und zu lasche Storyline.

Wertung:
5/10 Punkte
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Liste von mixalismak1
Erstellt: 29.05.2014